„Adler-Allstars“ stürmen ins Kreispokal-Viertelfinale – 41:24 Sieg gegen die HSG Hohne / Lengerich 2

Am Samstag, dem 22.11.2014 stand um 19.45 Uhr das Achtelfinale des Kreispokals der Herren an. Der Adler trat, ebenso wie der Gegner aus Lengerich, mit einer Allstar-Mannschaft aus verschiedenen Herren-Mannschaften an. Die Adler hatten sich viel vorgenommen und wollten die zuletzt schwachen Auftritte der ersten Mannschaft vergessen machen und an die zuletzt starken Auftritte der zweiten Mannschaft anknüpfen. Gleich zu Beginn zeigte sich, dass es die Mannschaft mit diesem Vorhaben ernst meinte. Über eine stabile Abwehr, Tempospiel und bewegliches Positionsspiel gelang es auf 13:6 davon zu ziehen und den Gegner zu einer Auszeit zu zwingen. Auch nach dieser Auszeit nahmen die Adler schnell wieder Fahrt auf und erzielten einen Habzeitstand von 18:11.

Nach der Pause sahen die Zuschauer in der Hans-Böckler weiterhin ein unterhaltsames, durch Tempogegenstöße geprägtes Spiel, das die „Adler-Allstars“ jederzeit unter Kontrolle hatten. Neuzugang Ruben Weltmann zeigte in dieser Phase der Partie, dass er ein Gewinn für den Adler ist. Besonders umjubelt waren der 30. Treffer durch Jochen Völlmecke und der 40. Treffer durch Michael Prus, die trotz der Aussicht eine Kiste Bier spendieren zu müssen, nicht eine Sekunde zögerten diese Treffer zu erzielen, das ist wahrer Sportsgeist.

Im Viertelfinale des Kreispokals trifft der Adler nun auf den Bezirksligisten SV SW Havixbeck. Auch dieses Spiel wird in der heimischen HBS ausgetragen, die genaue Terminierung steht noch aus.

 

Für Adler am Ball:

Barten, Schmidt, Früchel (5), Gerlach (3), Korfsmeier (4), Niemeyer (6), Prus (3), Repple (6), Völlmecke (3), Weltmann (11).

Pokalspiel gegen SC Greven 09 endet 39:32 – Damen I auf dem Weg zum Final 4 (19:19)

Pokalspiel gegen SC Greven 09 endet 39:32 – Damen I auf dem Weg zum Final 4 (19:19)

„Letztes Wochenende war die Pflicht, heute folgt die Kür.“ Mit diesen Worten schickte Q seine Damen gegen den Landesligisten SC Greven 09 ins Rennen – und musste nach einem trägen Start nach genau drei Spielminuten schon die Timeout Karte ziehen. Zu langsam, zu inkonsequent, zu viele Ballverluste.

Zum Glück bekamen die Adlerdamen im Anschluss noch die Kurve, wobei sie es auch erst zum 15:15 schafften, das erste mal mit den Gegnerinnen gleich zu ziehen. Das hohe Endergebnis lässt zugleich die andere Schwäche des Spiels erkennen: die mangelhafte Abwehrleistung beider Parteien. Wenn auch auf Seiten des Adlers zumindest noch durch zwei starke Torwärterinnen abgemildert.

Nichtsdestotrotz schafften es die Adlerdamen wenigstens im Angriff wie gewohnt, sich viele Chancen herauszuspielen und räumten immer wieder über die Außenspielerinnen ab. So hatten sie am Ende die Nasenspitze vorne und können mit einem letztlich souveränen Sieg in die nächste Pokalrunde, das Final 4, einziehen.

Es spielten: Anna P (7), Berit (5), Heidi, Heli (3), Judith (9/5), Kathi (2), Laura (5), Nora, Rippi (4/1), Steffi LE und Steffi W (4)

Adler III: gute 2. Hälfte in Telgte

Objektiv betrachtet spielte die aktuell erfolgreichste Herrenmannschaft des Vereins an einem verregneten Sonntag nachmittag ein Hallenhandballspiel gegen den Tabellenfüherer der 2. Kreisklasse des Handballkreises Münster und verlor dieses mit 23:18 (13:8) Toren nach einer Spielzeit von 60 Spielminuten.

Und da Subjektivitäten in einem objektiven Spielbericht nichts verloren haben sparen wir uns das an dieser Stelle…

Adler fuhr ersatzgeschwächt mit nur einem Bankspieler zur Viertvertretung der Friesen. Im vergleich zur Vorwoche rückte Tüpker auf Linksaußen zurück ins Team und Rookie Linus Klingberg machte einen guten Job auf ungewohnter Position am Kreis. Mit dem Wissen, dass es unter Umständen ordentlich was auf die Jacke geben könnte, ging Adler bedächtig ins Spiel und hielt die Partie bis zum 3:3 nach beinhahe einer Viertelstunde offen. Die folgenden 15 Minuten des ersten Abschnitts sollten im Resume spielentscheidend sein, denn nun erwarfen sich die Emsstädter ein solides 5 Tore Polster durch überwiegend langweilige Einzelaktionen, gegen die Adlers bis dahin gute Deckung aber leider kein probates Mittel fand. Mit sich im Klaren darüber, dass es das nicht gewesen sein kann, spielten die Blauen eine „…die-zweite-Halbzeit-war-gut…!“-Halbzeit (10:10), was Keeper Gernemann (Zitat) in der Kabine nach Spielende verkündete.

Ansonsten bewahrheitet sich die Verheisung, das Hunde, die erst nur bellen, später auch beisen, vor allem, wenn sie plötzlich auf Gegenwehr treffen. Und so verkam das Hallenhandballspiel der 2. Kreisklasse an diesem verregneten Sonntag nachmittag zu einem doch recht rüden Gekloppe mit Blut und viel subjektiven Palaver auf beiden Seiten. Schade…

Für den SVA: Gernemann, Roggenkemper; Tüpker, Zedler, Funk, Wirths, Porsch, Klingberg und Rietkötter

Geht doch!

Geht doch!

 

„Geht doch“, werden sich die Damen geschlossen nach dem Abpfiff gedacht haben. Nach einer schmerzlichen und vor allem unnötigen Niederlage, mussten die Adlerdamen I heute eine Schippe drauflegen, um nicht schon so früh in der Saison auf die Abstiegsränge zu rutschen.

„Wir müssen heute als Team in der Abwehr fighten und vor allem den Ball schneller nach vorne tragen“, so Trainer Quest als Motivationsansprache vor dem Spiel. „Druck“, so Dr Q will ich aber nicht aufbauen, aber es wird sonst eng“.

Motiviert und deutlich frischer zeigten sich die Adlerweibchen dann endlich mal wieder auf dem Spielfeld. Sehr früh konnten sie mit schnellen Spielzügen und abgeklärten Tempogegenstößen (auch das war schon lange kein Selbstläufer mehr) trotz überschaubarer Auswechselbank schnell mit 3-6 in Führung gehen. Eine besondere Herausforderung stellte dabei die Bewacheraufgabe der Rückraum-Linken dar, die den Ball erbarmungslos ins Tor dreschte, wenn die Abwehr kurzeitig ein Nickerchen machte. Bis zur Pause gelang es jedoch besser die Lücken der Abwehr zu minimieren, so dass Nora M., EINE unserer sehr sehr sehr guten Torhüterinnen, nur 9 Mal den Ball aus dem Netz fischen musste. Nach 30 Minuten leuchtete es 9-13 zum Pausentee.

Auch nach Wiederanpfiff schien es sehr gut zu laufen und auch unmögliche Balle von Linksaußen fanden den Weg ins gegnerische Tor zum 15-22. Doch der Adler wäre nicht der Adler, wenn er vor seiner eigenen wiedergewonnen Courage nicht plötzlich wieder Angst und Bange wäre. So kamen die Lengericher Damen im Laufe der Partie mit 21-23 wieder sehr nah an die Adlerdamen heran. Dieses Mal jedoch konnten sie den Vorsprung beibehalten und Berit S. machte bei einer nun offenen Manndeckung den Schlusspunkt (23-26) in einer Partie, die sicherlich neues Selbstvertrauen für die nächsten Spiele geben darf!

 

Es spielten: Annika (3), Berit (5), Lotta (2), Anna-Lena (3), Laura (2), Steffi W. (2), Heli (1), Rippi (4), Plücki (2), Nora

Auch in diesem Spiel verschwanden leider ein paar Tore im schwarzen Loch und waren nicht mehr gesehen!!

 

Adler Damen I; Es fehlen: Judith S, Lotta K,

Adler Damen I;
Es fehlen: Judith S, Lotta K,

Heimfluch beendet – Dritte besiegt Preussen mit zwei Debutanten

Die Dritte hat am Sonntag morgen nach zwei glücklosen Anläufen die ersten beiden Punkte mit einem 30:24 (14:13) Sieg in heimischer Halle gegen die Zweite von Preussen/Borussia eingefahren.

Adler fand zunächst mäßig ins Spiel, der Mittelblock mit Funk und Laruschkat aggierte zu passiv und vorne suchten Wirths und Zedler zu häufig und auch noch glücklos ihr Heil in Einzelaktionen. Preussen hingegen kamm mit Druck über die Halbpositionen und spielte den Ball bis zur Chance fein weiter. Über 2:5, 4:7 und 9:11 hechelte Adler immer einem Rückstand hinterher. Nun schaltete man endlich einen Gang hoch, deckte hinten mit Geitmann im Mittelblock besser, traf vorne und – behielt die Nerven. Der letzte Angriff vor der Halbzeit wurde eiskalt runtergespielt und Zedler netzte mit dem Pausenpfiff zum 14:13 ein.  Blau war auch nach dem Seitenwechsel voll im Spiel, reagierte in der Abwehr taktisch richtig auf den 2:4 Angriff der Preussen und erstickte deren Hoffnungen damit im Keim, das Spiel nochmal zu drehen. Vorne gingen erst Wirths und dann insbesondere Zedler ohne Rücksicht auf sich, Ball, Gegner und Torwart auf Lücke und wuchteten den Ball ein ums andere Mal krachend ins Tor. Shootingstar Stefan Pohlmeyer war es dann vergönnt, neben seinem Debut und seinen ersten Toren für den SVA, beim Stand von 29:24 auf des Gegners Tor zu werfen. Zum Endstand. Das wären dann drei. Und wer lesen kann, der kommt sogar auf vier. Prost Gemeinde.

Für den SVA waren am Ball: Gernemann, Roggenkemper; Klingberg, Pohlmeyer, Zedler, Funk, Wirths, Porsch, Geitmann, Rietkötter, Laruschkat, Wittlage.