Die Zweite verliert Spitzenspiel am 4. Advent

Vierter Advent – Zweiter gegen Erster

Es war angerichtet, die Zweitvertretung aus Everswinkel gab sich im Adlerbau die Ehre. Das hier ein starker und motivierter Gegner zur besten Mittagszeit kam, veriet nicht nur das akribische Warmlaufen der Gäste, als einige Adler noch im „Horst“ lagen. Ein weiteres Indiz war der Schlachtplan -in DIN A2- des Gegners, der gut versteckt im Rucksack des Trainers in die Halle geschmuggelt wurde

Die Mühe hat sich gelohnt, die Gäste aus Everswinkel begannen fulminant und konnten durch ihr starkes Tempospiel, gepaart mit individueller Klasse immer wieder schöne Tore aus dem Spiel, aber auch „einfache“ Tore in der ersten Welle erzielen. Die Hausherren hatten dem wenig entgegenzusetzen.

Eine Auszeit und klare Worte vom Trainer brachten dann die Wende. Aus einer sehr kompakten und gut strukturierten Abwehr gelang dem Adler ein tolle Aufholjagd. Kein Tor gelang den Gästen in den letzten 10 Minuten. Mit nur drei Toren Differenz ging es dann in die Pause.

Wir können an dieser Stelle direkt in die 43. Minute einsteigen. Just in dieser Minute erwachte die Heimmannschaft. Ein Blick auf die Anzeige machte deutlich, dass die jungen Sportskameraden aus Everswinkel den Winterschlaf der Gastgeber gnadenlos genutzt haben. Sieben Tore Vorsprung.

Respektabel und hoffnungsvoll stimmt jeden Anhänger des SVA die Leidenschaft und die Art und Weise der erneuten Aufholjagd. Schlagweite, nur drei Tore Rückstand zeigte die Anzeige. Kompliment an den Schiedsrichter, der auch in dieser hektischen Phase immer die Ruhe behielt und das Spiel souverän begleitet hat. Leider brachte auch diese Aufholjagd keine Wende mehr und zum Schluss gab es noch Kosemetik für das Ergebnis (27:33).

Was bleibt? Wir freuen uns auf ein Rückspiel gegen diese junge, aufstrebende Mannschaft mit einem tollen Trainer. Weniger technische Fehler, eine konsequente Nutzung der Chancen und ein  entgegengesetzter Spielverlauf ist möglich. Wir wünschen an dieser Stelle allen Lesern frohe Tage und einen guten Rutsch. Fliegen Sie auch im neuen Jahr auf uns.

 

 

 

 

Die 1. Herren holt auch beim Tabellenführer einen Punkt

Die starke Serie unserer ersten Herrenmannschaft hält weiterhin an. Auch vom Ligaprimus aus Warendorf kehrten die Adler am späten Sonntagabend nicht ohne Punkte zurück, sondern erkämpften sich in einer harten Partie ein letzten Endes gerechtes 32:32.

Beide Mannschaften spielten von Anfang an in der Abwehr konzentriert auf, wodurch sich ein offener Schlagabtausch entwickelte. Die Adler suchten dabei wie gewohnt die Abschlüsse von 6 Metern, was aufgrund der ruppigen Abwehr der Warendorfer allerdings viel Kraft und Schweiß kostete. Die Heimmannschaft suchte hingegen schnelle Abschlüsse aus dem Rückraum und konnte damit insbesondere in der ersten Halbzeit eine Menge einfache Tore von der 9-Meter-Marke erzielen. Hinzu kam eine offensive Deckung gegen die blaue Allzweckwaffe Korfsmeier von Beginn an, welche ebenfalls nicht gerade förderlich für einen attraktiven Spielfluss war.
Es bedurfte einer gewissen Gewöhnungsphase und eines Torwartwechsels (Lübking für Kaiser), bis sich die Münsteraner Abwehr auf die bislang ungewohnte Situation einstellen konnte und sich so in den letzten Minuten vor der Halbzeit dem Unentschieden näherten. Lübking zeigte sich im Tor auf Anhieb hellwach mit mehreren starken Paraden, was im Gegenzug zu sicher verwandelten Kontertoren über Weltmann und Garzinsky führte. Ein Foul an Treude wenige Sekunden vor Schluss und der daraus von Arbogast sicher vollendete Strafwurf ergaben den Halbzeitstand von 16 zu 15 für die Hausherren.

In der zweiten Halbzeit bot sich ein anderes Bild als zuvor, so nahmen die Adler im Gegenzug auch den bis dahin überragenden Rückraum-Shooter Ahlbrand kurz und ließen die Warendorfer in der Offensive laufen. Bei den Boys in Blue hingegen zeigten sich die kräftezehrenden Auswirkungen der vielen Eins-Gegen-Eins Duelle aus der ersten Halbzeit. So kam man zwar mehrmals auf ein Tor an den Gegner heran, zeigte jedoch beim entscheidenden Abschluss immer wieder Nerven. Glücklicherweise reisten die Adler diesmal mit einem breiten Kader an, weshalb jeder Zeit zum ausruhen und durchatmen erhielt. Sehr erfreulich war insbesondere das erste Tor unseres neuen Teamko

llegen Alexander Ley, der mit einigen guten Aktionen glänzen konnte.
Dennoch gerieten die Adler mehr und mehr ins Hintertreffen, da oft einfache Würfe über Außen oder Abpraller am Kreis immer wieder einen Weg in die Maschen fanden. Schließlich stand es nach 45 Minuten 27:22 für Warendorf.

Gegen Ende bahnte sich aber dann doch noch das erhoffte Spektakel an.
Der inzwischen wieder eingewechselte Kaiser bäumte sich im Tor gegen die drohende Niederlage auf und hatte wohl noch aus der ersten Halbzeit noch die ein oder andere Rechnung zu begleichen. Eine unglaubliche Parade folgte der nächsten und so schöpfte auch unser Angriff wieder neuen Mut. Sowohl Spreer, wie auch Langkamp kurbelten die Wurfmaschine an und feuerten aus dem Rückraum einen Wurf nach dem anderen in die Maschen.

Es kam also, wie es kommen musste: In der 58 Minute führen die Adler 31:30. Doch dann gelingt Warendorf der Ausgleich durch 7-Meter und im Gegenzug will der Ball einfach nicht ins Tor. Wieder Angriff Warendorf – wieder gibt es einen 7-Meter gegen Adler. Auch dieser Ball zischt, 20 Sekunden vor dem Ende, an Kaiser vorbei. Es blieben den Adlern also noch 20 Sekunden, um den Ausgleich zu erzielen. Das Trainergespann Fruechel und Consch nimmt die letzte Auszeit und beschließt für Kaiser einen 7. Feldspieler zu bringen. Und tatsächlich geht der Plan auf, den Adlern gelingt es, bis auf Rechtsaußen abzuräumen, wo sich der erfahrenste und bis dahin ohne Fehlwurf gebliebene Spielertrainer Fruechel ein Herz nimmt und den Ball vier Sekunden vor Schlusspfiff versenkt.

Letztlich hat ein enormer Kampfgeist und eine ausnahmslose Kollektivleistung wieder einmal für eine Überraschung gesorgt. Der 4. Tabellenplatz konnte so gefestigt werden. Nächste Woche wartet das letzte Heimspiel der Adler im Jahr 2016 gegen Ascheberg, die zuletzt auch einige Punkte einfahren konnte. Anpfiff ist am am 18.12. um 14.00 Uhr. Kommt vorbei!

#flywieadler #flyinghigher #1AdlerKommtSeltenAllein #AdventAdvent1AdlerRennt #Kabinenselfie

 

Aua! Dritte kommt gegen den Tabellenführer ordentlich unter die Räder

Im letzten Heimspiel der Hinrunde handelte sich Adlers 3. eine deftige 23:41 (10:18) Klatsche gegen den Tabellenführer von Nullachts Zweiter ein. Was den Adlern blühen könnte war allen Beteiligten vor dem Spiel hinreichend klar, die positive Torbilanz von nahezu 80 Toren aus 9 Saisonspielen macht die Mannen vom Kanal sehr berechenbar: Ballverluste und Fehlwürfe werden gnadenlos mit Tempogegenstößen bestraft. Und so kam es, wie es kommen musste, nach nicht einmal 10 gespielten Minuten hatten sich die Blauen beim Spielstand von 1:11 eine ordentliche Hypothek aufgebrummt. 08 konnte nun fast schon einen Gang zurückschalten, dies spiegelt sich im 10:18 Zwischenstand nach 30 Minuten wieder.
Bis zur Mitte der zweiten Spielhälfte verwalteten die 08er einen konstanten Vorsprung von 10-12 Treffern, ehe eine kurze Tempoverschärfung des Klassenprimus durch eine ebenso konsequente 2. Welle das Ergebnis zunehmend unangenehmer für die Gernemänner werden lies (20:37). Leid tun konnte einem in dieser Phase des Spiels insbesondere Debutant Lukas Elinkman im Adler-Gehäuse, der ein ums andere Mal den Ball aus kurzer Wurfdistanz auf sein Tor bekam. In den Schlussminuten machte 08 dann die zweite Schmeißkiste klar, während Adler den Highscore der Saison um einen Treffer verpasste. Wer an dieser Stelle den Blauen eine ordentliche Angriffsleistung bescheinigen möchte, der darf auch nicht unerwähnt lassen, dass eine Abwehr in diesem Spiel nur ansatzweise vorhanden war. Und wie grunzt das Phrasenschwein: offense wins games, defense wins championchips…

Dasletztemalfürblauinzwotausendsechzehn: Roggenkemper, Gernemann, Elinkmann; Pohlmeyer, Peitzmeier, Laruschkat, Funk, Klingberg, Becker, Dibow, Polder und Kaminke

Knapper Sieg gegen Telgte für Adler I

Im ersten Heimspiel seit 4 Wochen gab es für unsere Erste mit einem 27:25 (13:10) gegen Friesen Telgte II den dritten Sieg in Folge.

Ohne Konrad, Benny und Jan Spreer legten unsere Boys in Blue vor gut besuchter heimischer Kulisse gegen den sich zuletzt im Aufwind befindenden Gegner direkt ordentlich los (4:1, 7:3). Die Telgter konnten im Verlauf der ersten Hälfte aber ihre Abwehr stabilisieren und kamen wieder ran (8:8, 10:10). Dabei waren in dieser Phase sicherlich die zwei Schiedsrichter die auffälligsten Akteure auf dem Spielfeld: trotz fairen Spiels auf beiden Seiten hagelte es teilweise vollkommen unverständliche 2-Minuten Strafen, sodass zeitweise 4 gegen 4 gespielt werden musste. Nach einer (berechtigten) roten Karte gegen den Telgter Dahlhaus (29 min.), der unseren Kreis Matthias Treude beim Tempogegenstoß (ja wirklich!) von hinten foulte, erhitzten sich die Gemüter auf Tribüne wie Spielfeld. In der Folge übersahen die Unparteiischen einen klaren Fausschlag ins Gesicht von Jan Arbogast, der bis zum Spielende mit Veilchen über dem rechten Auge weiterspielen sollte. Unsere Jungs konnten den Wirbel immerhin zu einer 13:10 Halbzeitführung nutzen.

In der Pause überdachten die Schiris nun ihre übertrieben progressive Linie und in Hälfte zwei konnte nun vernünftig Handball gespielt werden.

Die Telgter kamen mit ordentlich Schwung aus der Kabine und holten den Drei-Tore-Vorsprung schnell auf. In der Folge entstand ein ausgeglichenes Spiel mit ständig wechselnder Führung (15:15; 16:18, 20:19, 24:24). Hauptanteil daran hatte sicherlich der zu Höchstform auflaufende Keeper der Gastgeber, der einen freien Wurf nach dem anderen parieren konnte. So blieb es ein Krimi bis zuletzt. Beim Stand von 25:25 kurz vor Schluss gelang unserem junggebliebenem Korfs ein Sensationstor von Rechtsaußen, die Telgter warfen ihren 7m gegen den Pfosten. Damit war das Spiel gewonnen. Korfs konnte noch einen 7m nach Abpfiff zum 27:25 Endstand verwandeln.

Nächsten Sonntag (11.12.) geht es für unsere Erste beim Tabellenführer Warendorfer SU weiter, Anwurf ist 18 Uhr.

 

#flywieadler #omgwieflysinddiedenn?!

 

Adler 3 ohne Glück in der Vorstadt

Spielfrei am vergangenen Wochenende bleibt für Adlers 3. die Nachlese zum Spiel gegen die Zweitvertretung des BSV Roxel am 1. Advents-Wochenende. Tabellarisch auf Tuchfühlung steht die Roxeler Reserve punktemäßig deutlich besser da als die Adleraner, dennoch fuhren die Blaumänner mit guten Ambitionen an die westliche Stadtgrenze. Was folgte war eine 1. Spielhälfte die sich für die verweilenden Zuschauer angesehen haben muss wie Tennis, was jedoch beim Handball in der Ermangelung von Toren irgendwie konfus und nicht sehr ansehnlich wirkt: das Ergebnis von 9:8 nach 30 Minuten glich daher auch eher einem Tie-Break als einem Duell zweier konzentrierter Kontrahenten. Zudem spielte Adler nicht nur gutes Tennis sondern auch ganz passebles JoJo, will heisen der Spielstand schwankte von 3:1 auf 3:3 bzw. von 7:4 auf 7:7.

Tennis spielten beide Teams dann im 2. Durchgang etwas weniger (12:12), die kräftezehrende JoJo Taktik wurde jedoch beibehalten, und so folgte auf eine Roxeler Führung (13:9 und 20:17) stets der Ausgleich der Blauen (15:15 bzw. 20:20). Nahezu tragisch verliefen dann die Schlussminuten, da Adler beim Stande von Remis Ballbesitz hatte, Laruschkat aber gnadenlos in eine Wurffalle tappt und den Ball zu haltbar in den Richtung des Roxeler Gehäuses befördert. Obendrein endet der direkte Gegenstoß mit der 21:20 Führung für Heim und selbst in den verbleibenden Sekunden kann Adler durch Funk kein Kapital aus der letzten Spielsituation schlagen.

Damit wären die schlagbaren Gegner für die Gernemänner in der Hinrunde wohl durch, zum Abschluss warten mit 08s Zweiter und der Warendorfer SowjetUnion 3 die designierten Herbstmeister der Liga auf den SVA.

In Blau: Roggenkemper (9:8;12:12), Gernemann; Pohlmeyer, Heinrich, Polder, Wittlage, Laruschkat, Funk, Porsch, Kaminke und Dibow