+++Starke Abwehrleistung führt zum Sieg+++

Wie sagt man so schön, ein Spiel gewinnt man in der Abwehr. Unsere Abwehr stand im Spiel gegen DJK Grün-Weiß Nottuln! Zumindest die meiste Zeit des Spiels.

Aufgrund der leichten Wehwechen von der Weihnachtsfeier und dem Gedanken im Hinterkopf, dass wir das Hinrundenspiel vor heimischer Kulisse klar verloren hatten, gingen wir zur Besprechung in die Kabine. „Wir starten mit einer offensiven 6:0 und machen dann unser Spiel über Tempo“, so Coach Döll.
Gesagt getan.. 0:5 hieß es nach knapp sechs Minuten. Unsere Abwehr stand gut, die Absprachen passten und wir zeigten die nötige Aggressivität. Vorne schien es, als hätte sich Charlotte Kellermeyer, unsere Nummer 23, das ein oder andere Eins-gegen-Eins der Handball-Weltmeister im Halbfinale am Freitag abgeschaut. Den fünf Tore Abstand konnten wir bis zur 18. Minute halten. Ab dann wurde es schwieriger. Konditionell waren wir noch angeschlagen und durch die drei Zeitstrafen vor der Halbzeit konnten die Spielerinnen aus Nottuln auf 10:12 zur Pause aufholen.
Nun hieß es durchatmen, Kraft sammeln und sich konzentrieren. Wir müssen in der Abwehr mehr reden und vorne wieder mit Tempo durch die Lücken gehen. Durch eine taktische Abwehrveränderungen haben wir Andrea Kohlleppel (20) des Grün-Weiß-Nottuln, die in der ersten Hälfte am Torgefährlichsten war, aus dem Angriffsspiel genommen. Das grün-weiße Team geriet völlig aus dem Konzept, und so konnten die Adler bis zur 45. Minute ihren Abstand auf 11 Tore ausbauen. 9 Tore ohne Gegentreffer. Hinten gewannen wir die Bälle und vorne passte das taktische Spiel. Es stand 10:21. Die letzte Viertelstunde wurde dann mit einigen Fehlwürfen und verminderter Kraft sicher runter gespielt.
Aufgefallen sind die vielen verletzungsbedingten Ausfälle unserer Gegner. Das spielte uns natürlich ebenfalls in die Karten. An dieser Stelle gute Besserung an Claudia Westrup, Marina Rothmund und Sarah Chowanietz!

Während die deutsche Nationalmannschaft unglücklich gegen Frankreich verlor und nun als vierter aus dem Turnier geht, gewannen die SV Adler Damen verdient gegen Grün-Weiß Nottuln mit einem Endstand von 16:22. Platz drei heißt es jetzt in der Gesamttabelle der Bezirksliga.

Leider konnte das Spiel der 1. Herren des SV Adler Münster aufgrund eines Wasserschadens in der Halle des HSG Preußen/Bor. Münster nicht beendet werden. Nach der 44. Minute musste der Schiedsrichter das Spiel abbrechen. Für das Nachholspiel drücken wir euch alle Daumen!

#dritterPlatz
#charlyonfire
#jederbrauchteinenuwe
#keinBallastmehr
#machdenPistcek

Aus Liebe zum Sport – ein Spagat zwischen Anspruch und Realität

Deutschland einig Handballland; es wird zur Zeit viel geredet und noch mehr geschrieben über unseren Sport. Allen voran der DHB will im Vergleich zum Weltmeisterjahr 2007 besser und breiter aufgestellt sein, schielt schon auf steigende Mitgliederzahlen, möchte verstärkt in Kindergärten und Schulen präsent werden und das unter seiner Verantwortung stehende Personal professioneller schulen und ausbilden. Der Erfolg der Nationalmannschaft begeistert die Nation und weckt das Interesse für eine Ballsportart, die sich unter anderem durch ihre Ehrlichkeit und Bodenständigkeit auszeichnet. Das ist im Grunde schon immer so gewesen, nur schwappt die Euphoriewelle 2019 dank Berlin, Köln und nun auch Hamburg ein bisschen höher als gewöhnlich, sprich es wird wahrgenommen, aktuell zumindest. Aber im Grunde handelt es sich doch nur um zwei selbstverständliche Tugenden, die ein Credo des Sports als die Form der Sozialisierung des Menschen überhaupt darstellen (sollten). Journalisten suchen dann trotzdem immer Vergleiche, insbesondere dann, wenn sie das Beobachtete nicht wirklich einordnen können, es aber dem ähnlich verwunderten Publikum irgendwie erklären müssen. Was unterscheidet den Handball vom Fußball, eine leidliche Diskussion, die auch so gar nicht geführt werden muss. Fußball ist omnipräsent, Liga, internationale Wettbewerbe, Nationalmannschaft, Europa. Und das ist auch gut so, und ich möchte als Handballer auch, dass das so bleibt. Fußball ist so herrlich einfach, volksverständlich eben, und bezogen auf das Ergebnis doch so ereignislos. Er belustigt die breite Masse, kein Tag vergeht ohne allerwichtigste Pressemeldung, Wechselgerüchte, Mätzchen, Allüren und Trallafitti. Da muss und darf der Handballsport nicht hin, das ist klar. Wir brauchen eine starke Opposition mit noch stärkeren Oppositionellen. Kindern, die Handballer sind, im Vereinstrikot rumrennen und Bälle werfen, das macht den Sport stark und mit dem Sport werden eben diese Typen geformt, die das Land seit 2 Wochen so begeistern. Und dafür, so könnte man aktuell meinen, müssen „wir“ noch nicht einmal zwangsläufig Weltmeister werden. Schön wäre es trotzdem.

Dritte kommt gut aus der Winterpause – Remis bei Sparta

Das mehr als 4 wöchige Trainingslager hat sich für Adlers 3. Mannschaft direkt gelohnt – am Sonntag trotzen die Gernemänner verdutzen Spartanern beim 24:24 (10:14) im Heimspiel auf der Sentruper Höhe einen Punkt ab und halten damit weiter Kurs auf die Meisterschaftsrunde. Insbesondere in der 2. Spielhälfte machte Adler seine Sache richtig gut und vermied klug die Fehler in der Deckung, die den Spartanern noch zur Pause eine 4 Tore Führung beschert hatte. „Hacken an den Kreis“ war das Mittel zum Erfolg, denn Spartas quirlige Rückraumspieler wollten gar nicht über den großgewachsenen Mittelblock der Adler werfen, sondern fokusierten sich auf das Spiel über den Kreisläufer oder Einzelaktionen. Vorne spielten die Blauen fast ungewohnt geduldig und variabel, angeleitet von Repple setzen sich so die Schützen gekonnt in Szene oder wurden entsprechende Lücken im Deckungsverband der DJK ausgemacht. Zum Abschluss der Hinrunde reisen die Adler am 1. Februarwochenende zu den Preussen ins Geistviertel und können dort mit einem Sieg gegen den direkten Tabellennachbarn endgültig das Ticket für die Rückrunde gegen die Mannschaften in der oberen Hälfte des Tableaus lösen.

Der SVA: Gernemann; Pohlymeyer (1), Prus (6), Gretenkord (1), Dibow (4), Roer-Link (4), Funk (3/1), Repple (3), Zedler (2), Klingberg und Lauruschkat

##Geile (Rumpf-)Truppe, geiles Spiel —> Sieg am Ölberg für Adlers Erste##

Am Sonntag hieß es für uns auf zum phänomenalen und auf jedenfall sehenswerten Ölberge nach Kattenvenne. Nachdem jedes der Autos den für sich besten Weg zur Halle gesucht hatte und teils kreuz und quer über Dörfer (warum auch die Autobahn benutzen) und mit einer Stadtrundfahrt durch das einzigartige Kattenvenne fertig waren, gewann Team Kaiser knapp vor Team Korfs und Schlusslicht Otto(lowski). Trotz alledem hatten alle das selbe „Problem“. Nach dem Umziehen betraten wir nach und nach die Halle. Die gegnerische Mannschaft war schon weit fortgeschritten mit ihrem Aufwärmprogramm. Nach einem Blick auf die Uhr stellten wir fest: In 20 Minuten geht das Spiel los!! Was man im Badezimmer unter Katzenwäsche kennt, vollzogen wir in Perfektion auf dem Feld beim Aufwärmen. Jeder lief ein paar Bahnen, dehnte die anfälligsten Muskeln kurz an, warf 2-3 Pässe und knallte dem Torhüter ein paar Bälle um die Ohren, sodass vor der Partie sogar noch 5 Minuten Zeit in der Kabine übrig blieben. In dieser Zeit war Interimscoach Schlüppi (die Anzeichen stehen gut, dass mit einem Comeback in den nächsten Wochen zu rechnen ist) damit beschäftigt, die doch rare Anzahl der Spieler ins System zu bekommen.

In der Kabine wurde die Aufstellung gemeinsam zusammengebastelt, da einige Spieler unsererseits angeschlagen in die Partie gingen oder gar noch angeschlagen von der letzten Nacht waren. Freudig zu erwähnen ist noch, das unser Allrounder Korfs sich nach längerer Schulterverletzung wieder auf der Platte hat blicken lassen, als Routinier die Zügel in die Hand nahm und versuchte das Spiel aufzubauen und zu lenken.

Das Spiel begann mit einem Tor durch Früchel, gefolgt von zwei Toren von Theis. Erst nach knapp 6 Minuten schafften es die Kattenvenner ihren ersten Ball in unserem Tor unterzubringen. Leider verletzte sich Kassenwart Ley in einer unglücklichen Abwehraktion an der Schulter früh im Spiel und erweiterte unsere Bank der Verletzten/Angeschlagenen. Zuvor fischte ein stark aufgelegter Kaiser 2-3 Bälle raus.

Vor allem Kevôn zeigte sich nach seinem Besuch in der Lanxess Arena am Samstag beflügelt von der unbeschreiblichen Atmosphäre und war kaum zu bremsen, sodass er dem gegnerischen Torhüter die vollgeharzte Kugel des Öfteren mit Erfolg um die Ohren schmiss.

Mit einem Stand von 12:14 gingen wir in die Kabine. Dort atmeten alle einmal kräftig durch. Viel zu sagen blieb nicht, da es eigentlich nichts auszusetzen gab. Vorne etwas konzentrierter spielen und nicht so viele Bälle im Tempogegenstoß vertändeln. Abwehr steht. Passt.

Nach der Pause feuerte Flak, der nun auf halblinks agierte, die Pille in den Knick – sehenswert.

Danach sackten wir leider etwas ein oder wie man im Adlerfachjargon auch sagt: klassisches Anfüttern. Die Gegner glichen in der 39. Minute zum Spielstand von 16:16 aus. In der Folge konnten wir uns zwar wieder einen Puffer von 2 Toren aufbauen, welcher jedoch wieder recht schnell schwund. Das Spiel wurde bei diesem Spielstand immer hitziger und hektischer. Die Heimmannschaft ging zwischenzeitlich sogar zweimal in Führung! Zwar hielten wir uns im Spiel und holten uns die Führung zurück, doch konnten auch die die Kattenvenner immer wieder ausgleichen.

Drei Minuten vor Schluss traf Kevôn zum 25:26. Auch wenn dies der Endstand sein sollte, können drei Minuten noch recht lang sein. Ein Siebenmeter wurde von Keeper Kaiser pariert, der Ball flog ins Seitenaus, aber auch den darauffolgenden Angriff konnten wir abwehren. Schlüppi schmiss die grüne Karte. Spielen, spielen, spielen war die Devise. Nachdem die beiden Unparteiischen (die eigentlich bis auf ein paar fragwürdige Entscheidungen eine gute Linie pfiffen) ein passives Spiel anzeigten und uns noch mindestens 2 Pässe zur Verfügung standen, stellten wir etwas zu hektisch eine ‘allseits bekannte’ 1-Mann-Mauer. Kevôn bekam den Ball, stieg in die Luft und versenkte den Ball im Knick. Jedoch wollten die Schiedsrichter anscheinend zeitig nachhause, sodass sie noch im Sprung das Zeitspiel abpfiffen (🤦🏼‍♂️). Also noch einmal Angriff für die Gegner, auch hier schmiss der Trainer der Kattenvenner die grüne Karte. Noch 8 Sekunden auf der Uhr. 

Jetzt nahm Korfs das Zepter in die Hand und appellierte an uns einfach defensiv stehen zu bleiben und abzuwarten, da man schon einen Pass vorher sehen werde, wer werfen wird. Gesagt, fast so umgesetzt. Die Gegner kamen mit Dampf zu einem Dreierkreuz, verloren jedoch kurzzeitig die Kontrolle über den Ball, sodass die Uhr ablief, während der Ball unerreichbar für diese auf dem Boden in Richtung Mittellinie rollte. Sieg!

Es wurde gejubelt und gefeiert, Schlüppi wurde noch von der Presse abgefangen. #Kiste

In der Kabine gab es dann genügend „elektrolythaltige Glücklichmacher“, sodass sogar Früchel seine alljährliche anfängliche Abstinenz kurzzeitig aussetze und es wurde ausgiebig mit lauter Musik die Kabinenparty eingeläutet. Einen kleinen Einblick wollen wir hier mit euch teilen (s.Foto).

Nun stehen wir auf einem guten und zufriedenstellenden dritten Tabellenplatz nach Ende der Hinrunde und haben den Anschluss an das Führungsduo hergestellt. 🙂 

Endstand: 25:26 Auswärtssieg

Fazit Schlüppi: „Es war ein hart umkämpftes Spiel, welches zwischenzeitlich von Hektik und einfachen Fehlern geprägt war. So war es keiner der beiden Mannschaften möglich sich deutlich abzusetzen. Dank einer starken Abwehrarbeit von Otto(lowski) und Kevôn im Mittelblock und entscheidenden Paraden hatten wir dann gegen Ende den Vorteil auf unserer Seite. Ich glaube wir haben gewonnen, weil wir in den entscheidenden Minuten für einander gekämpft haben und zusammen gehalten haben. Als Team!“

Kaiser, Trippmeier – Theis (9), Weltmann (4/2), Büchsenschütz (3), Pfingsten (3), Tornow (3), Korfsmeier (2/1), Früchel (1), Orlowski (1), Becker, Ley

#flywieadler

#StadtrundfahrtKattenvenne✅

#Hälftevon22ist11! 😉

#Siegerselfie

#wermusssichschonaufwärmen

#handball>lernen

-Auswärtssieg in Kattenvenne 20.01.2019-

 

 

Lass´krachen – Adler Party am 25. Januar

Eurobier, Eistee, Bremsklötze und Stromgitarrenmusik: die 3. schmeist ne Party!!!

Traditionell kalendarisch nicht immer nachvollziehbar trifft sich die gesamte blau-weiße Mischpoke alljährlich, um ordentlich die Puppen tanzen zu lassen. Der Anlass ist dabei zweitrangig, Weihnachtsfeier steht drauf, die Dritte ist dran und freut sich auf zahlreihes Erscheinen am 25. Januar ab 20.00 Uhr und der ehemaligen Gaststätte Reinköster auf der Grevener (Hausnr 163). Neben einem Armdrückwettbewerb und einem Sonderauftritt von Nils Zedler an der Nasenflöte in der Halbzeitpause des 20.30 Halbfinales (Großbildleinwand!), gibts natürlich was zu futtern und altbewährtes zu trinken. Für 8,- Euro pro Nase seid ihr dabei, Fans und Partner natürlich ebenfalls.

 

HBS gesperrt

Aufgrund eines noch nicht genau identifizierten Schaden an der Deckenkonstruktion der Sporthalle des Hans-Böckler-Berufskollegs ist mit sofortiger Wirkung die Sporthalle mind. bis zum Montag, den 21.01.2019 gesperrt.

Das Spiel der 3. Mannschaft gegen Sparta Münster findet daher um 10.00 Uhr auf der Sentruper Höhe statt, das Spiel der Zwoten gegen Warendorf wird nachgeholt. Weitere Infos folgen!

Stadtmeisterschaften 2019 – Adler Allstars schlagen sich durchaus achtbar

Traditionsgemäß trifft sich die Münsteraner Handballfamilie am ersten Samstag des neuen Jahres und kürt ihren Stadtmeister für das frisch angebrochene Kalenderjahr. Bei gewohnt netter Atmossphäre und nicht mit zu argem Ernst wird ein bisschen Ball gespielt, gequatscht, geschwelgt, verhandelt und gefachsimpelt. Und wer es noch nicht wusste, der wird spätestens dann immer wieder daran erinnert, das unser Städtchen schon eine Handball-Hochburg ist: hochklassige Zeiten sind zwar aktuell passe, aber die Masse machts. Insgesamt neun teilnehmenden Teams bescheren dem Turnier stehts eine 5er und eine 4er Gruppe, berücksichtigte man die DJK Mauritz aus der der 1. Kreisklasse und weitere 2. und sogar 3. Mannschaften kommen im Stadtgebiet eine stolze Anzahl an aktiven Handballern zusammen.

Zur Sache: Die Adler wurden vorab in die starke 5er Gruppe, angeführt von der 1. Mannschaft der Westfalia (Landesliga), den beiden Bezirksligisten Sparta und Roxel und dem Ligarivalen Gremmendorf/Angelmodde gelost. In der Gruppe 2 standen sich der Titelverteidiger MS 08, sowie die Preussen, die Hiltruper DJK und Westfalias 2. Mannschaft gegenüber. Hatten alle Mannschaften für die 15-minütige Spielzeit die Qual der Wahl, gestaltete sich dies für Coach Consch relativ simpel: Thommy geht in die Bude, die anderen aufs Feld. Auf der Bank der Coach selber, die Unterstützer Niklas und Stefan samt einer Schachtel Pohlymeyer Riegel für den langen Atem. Ob man die Truppe mit 3 alten und 4 jungen Säcken deswegen gleich unterschätzen sollte bleibt jedem selbst überlassen, Gremmendorf tat dies im ersten Spiel wohl und wurde dafür mit einem famosen 8:6 Sieg der Blauen bedacht. Ein unerwarteter Auftakt, durchschnaufen bei Riegel und Bierchen und dann kommt schon der Landesligist: auch in diesem Spiel lässt Adler sich nicht Lumpen und hält die flinke und wurfgewaltige Westfalia in Schach. Die Schlüsselszene: Weltmann verwandelt beim Stand von 6:5 für Adler kurz vor Schluss einen Freiwurf direkt, der Liveticker samt Halle bejubelt schon das 7:5 für den Kreisligisten, ehe der Feldschiedsrichter die Aktion korrigiert und der Favourit sich doch noch mit einem äußerst schmeichelhaften 6:6 rettet. Spätestens jetzt waren die Blauen hellwach, mehr Riegel, es wartet der BSV aus Roxel, dem bei einer Niederlage das vorzeitige Turnieraus droht. Entsprechend eng geht es zur Sache, Adler verteidigt mit dem verrückten Dirska im Tor erneut phänomenal und macht in der Crunch-Time vorne die Dinger. 9:6 und 5:1 Punkte bescheren der lustigen 7 vor dem letzten Spiel gegen Harry Potters Spartaner gar die Tabellenspitze der Gruppe 1. Ob’s dann nur an einem Spiel Pause lag, oder an den Spielen zuvor, oder doch an den Riegeln, oder, oder, oder, Sparta spielte leider stark auf, nervte wie gewohnt mit einer offensiven Deckung und dachte gar nicht daran, sich in den Positionsangriff zu bemühen, sondern konterte die müden Adler einfach aus. Lediglich 2 Tore durch Funk und Pfingsten bei 2 verworfenen Strafwürfen waren dann schlussendlich einfach zu wenig und beendete den Traum vom Halbfinale mit einer 2:7 Niederlage. Die Westfalia als Gruppenerster und die Spartaner als Gruppenzweiter marschierten so weiter ins Halbfinale und spielten dort überkreuz gegen die 08er bzw. Preussen aus der Gruppe 2. Unerwartet zogen diese nach einem tollen 13:10 gegen Sparta gegen den Titelverteidiger ins Finale ein, welches die 08er vor locker 250 Zuschauern mit 16:15 glücklich für sich entscheiden konnten.

Glückwunsch 08, Danke Kinderhaus, Hut ab Adler. Spaß hat’s gemacht.