1. startet souverän in die Saison 18/19

###Saisonstart geglückt###

Hochmotiviert startete die Truppe von Trainer Consch mit einem vollen Kader in das erste Spiel der Saison. Eine Mischung aus langjährigen Adlern sowie Jungadlern sorgte für einen Auftakt nach Maß. Mit einem weinenden Auge müssen wir uns aufgrund von Wohnortswechseln von Tim Dierks, Jan Lübking und David Garzinsky verabschieden. Für euch ist immer ein Platz im Nest falls ihr mal hier sein solltet.

Wir starteten sehr gut in das Spiel, was sich vor allen Dingen durch eine bombenstarke Abwehr mit nur 2 Gegentoren innerhalb der ersten Viertelstunde auszeichnete, in der unser Abwehrbollwerk Treude zu glänzen wusste. Alles was die Abwehr durchbrach, fischte unser erster Neuzugang Thomas ‘Thommy‘ Dirska raus. Die Gegner von der HSG Preußen/Borussia überraschten uns mit zwei Kreisläufern, was wir anfangs sehr gut unter Kontrolle hatten, gegen Ende der Partie jedoch etwas nachließ. 

Unser zweiter Neuzugang Rick Heitmann machte insbesondere mit seiner Leistung, sich selbst innerhalb von knapp 20 Minuten schon 2×2 Minuten Pause zu schenken, auf sich aufmerksam (aber sonst war seine Leistung im Angriff durchaus sehenswert #erstesTorderSaison=Kiste). 

Gegen Ende der ersten Halbzeit kämpfte sich die Preußen Borussia wieder etwas näher an uns heran. Halbzeitstand 16:11.

Die Halbzeitansprache fand nach der Leistung recht harmonisch in der Sonne vor der Halle statt.

Mit frischem Wind betraten wir die Platte zur zweiten Halbzeit und starteten direkt mit einem 7-zu-3-Lauf.

Unter Beifall der anwesenden Fans des Hochschulsports Handball betrat unser dritter Neuzugang Lukas ‘Flak’ Büchsenschütz die Platte und steuerte insgesamt 5 Tore zum Endergebnis bei.

Nach den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit war das Ding gegessen (zehn Tore Differenz). Preußen Borussia hielt sich mit einigen genialen Anspielen an einen der beiden anwesenden Kreisläufer etwas im Spiel. 

In Minute 45 beendete Thommy seinen erfolgreichen Arbeitstag und überließ den Kasten unserem vierten Neuzugang Michel Trippmeier. Auch Moritz Pfingsten (5.Neuzugang) gab sein Debüt. 

Achja, eine Sache gilt es noch zu erwähnen lieber ‘etlam‘..#30.Budeist‘neKiste

Endstand 39:26

Wir danken den Damen sowie allen anwesenden sportbegeisterten Kreisligasympathisanten fürs Vorbeischauen und der Preußen Borussia für das faire Spiel. 

#flywieadler

Dirska, Trippmeiser – Büchsenschütz (5), Dalpke (1), Ding (4/2), Garzinsky (1), Heitmann (5), Korfsmeier (4/1), Ley, Peters (7), Pfingsten, Theis (2), Treude (5), Weltmann (5)

Grillwurst, Pilsbier, Sonnenschein – 1. und 2. Herren triumphieren, 3. und Damen leider sieglos

Bei tollem Spätsommerwetter und nettem Ambiente starteten die Handballer des SVA mit allen 4 Mannschaften mit einem echten Adler-Sonntag in die Saison 2018/19.

Siegreich und obendrein äußerst souverän präsentierten sich dabei die 1. und 2. Herrenmannschaft, letztere schickte, angeführt von MVP Malte Petersen, die HSG Bever Ems mit 10 Toren Differenz zurück nach Hause (33:23). Die 1. Mannschaft von Coach Consch setzte in ihrem Spiel gegen den Bezirksliga-Absteiger Preussen/Borussia noch einen drauf und landete mit 39:26 direkt einen Kantersieg zum Auftakt der Kreisligasaison.

Nach der verlustpunktfreien Vorsaison musste dahingegen die bezaubernde Damenmannschaft gegen die Grün-Weißen aus Nottuln leider erfahren, wie verlieren geht, der 20:27 Endstand fällt nach Meinung von Trainer Döllermann aber etwas zu hoch aus, „da die Mädels sich mehrmals auf 2-3 heran gekämpft haben, dann aber die nötige Konsequenz im Abschluss vermissen ließen.“

Irgendwie relativ indiskutabel waren die 15 mickrigen Toren der Dritten zum Auftakt am frühen Morgen gegen eine eingespielte Truppe aus Sendenhorst (15:21). „So gewinnt man kein einziges Spiel in der Bundesliga“ sprach Keeper Gernemann, der mit 72 (!!!) Lebensjahren in seine x-te Saison beim Adler geht, und machte sich daraufhin vermutlich auf den Weg zum Münster-Marathon, um eine Staffel mit sich selbst zu laufen. Könnte der leider vermutlich wirklich noch…

 

Nach der Saison ist vor der Saison…

ist nicht nur eine platte Formulierung, sondern wertschätzt obendrein auch nicht sonderlich die großartigen Erfolge aller Adler-Aktiven aus der abgelaufenen Saison 2017/2018.

Im Grunde spielten alle Adler-Teams in ihren jeweiligen Ligen eine tragende Rolle, leistungsmäßig führte heuer an den Adler-Mädels kein Weg vorbei, die bekanntermaßen als Aufsteiger ohne einen einzigen Verlustpunkt das Abenteuer Bezirksliga in Angriff nehmen werden. Ebenfalls „oben“ mischten die 1. und 2. Herrenmannschaft kräftig mit, die jungen Wilden vom Lokalrivalen Sparta Münster bewiesen zwar am Ende den etwas längeren Atem und kürten sich zum einzigen Aufsteiger in die Bezirksliga, die Mannen von Coach Consch verschwendeten aber ebenso keine Wehmutstropfen wie die Zwote, die sich bei vermeintlich schwächeren Gegnern gerne mal selbst ein Bein stellte. Immer traditionsbewusst und zum Ende dann auch noch erfolgreich präsentierte sich Adlers 3. als „Meister der Platzierungsrunde“, die Gernemänner bestätigten somit ihr Potential aus der Hinrunde und hielten die untere Tabellenhälfte der 2. Kreisklasse souverän in Schach.

An dieser Stelle darf sich nun mal jeder selbst auf die Schulter klopfen, denn ist ist doch ganz beachtlich, was wir mit fast 150 Aktiven verteilt auf 4 Seniorenmannschaften zu leisten im Stande sind. Das macht ganz bestimmt Lust auf mehr, und wenn in einigen Tagen wieder die ersten Schweißtropfen rinnen, dann wissen zumindest alle Adler, wofür.

Auf eine gute und verletzungsfreie Saison 2018/2019. Lets go Eagles!

 

 

Damen mit dem großen Sweep, Zwote Herren setzt Ausrufezeichen, 1. vermöbelt die Handballfreunde

Ach hätte man doch vor der Saison auf eben diesen bemerkenswerten Sweep der Damen gewettet, Meistertrainer Steppi Döllov wäre nun entweder nackt eine Runde über die Promenade geradelt oder im Bikini durch den Aasee geschwommen…

Spaß beiseite, was die Damen samt „Staff“ da diese Saison hingelegt haben hat zum Einen niemand für möglich gehalten, zum Anderen ist dieses Kunststück schon seit langem keinem Aufsteiger aus dem Handballkreis Münster mehr gelungen, wenn es so etwas im Seniorenbereich überhaupt schon mal gegeben hat: 7 Spiele und 7 Siege in der Vorrunde der Kreisliga Münster, gefolgt von weiteren 7 Spielen mit 7 Siegen in der Meisterrunde ergeben eine makellose Bilanz von 28:0 Punkten bei +98 Toren. Ein Klassenunterschied, keine Frage und ein würdiger Meister und Aufsteiger Adler Münster. Herzlichen Glückwunsch an das gesamte Team!

1. Matchball für Dölls dolle Damen; Herren versprechen tolle Choreo

Wenn es ganz dumm läuft, spielen beide 1. Mannschaften des Adlers nächste Saison in der Bezirksliga unken die einen, warum nicht sagen die anderen und schielen damit auf einen historischen Meilenstein in der blau-weißen Vereinsgeschichte…

Sehr wahrscheinlich ist das mit einem kurzen Blick auf die Tabelle der Damen-Kreisliga und fast noch wahrscheinlicher mit einem detailierteren auf die Ergebnisse der Mädels: null Minuspunkte und +78 erzielte Tore zeigen was die Truppe draufhat und wie exzellent Trainer Döll die Mannschaft nach der vergangenen Saison neu aufgestellt hat. Ein echtes Spitzenspiel wird es trotzdem am kommenden Sonntag, denn mit den Nachbarn von 08 kommt der erste Verfolger und Zweitplazierte in die HBS. Spannung ist also garantiert, Anwurf ist um 14.00 Uhr, Happy-End gegen halb vier.

Das Vorspiel für die Mädels liefert bereits zuvor Adlers 1. Herrenmannschaft ebenfalls gegen die Nullachter ab (Anwurf 12.00 Uhr). Will es die Truppe von Coach Consch den Damen am Saisonende gleichtun, dann steht ein Pflichsieg gegen die Landesliga-Reserve des Hallennachbarn auf dem Programm. Mal schauen, wen ich nach der Osterpause überhaupt bringen kann lässt sich Glöcker nicht in die Karten schauen und stapelt damit in alter Kovac Marnier bewusst tief, stehen doch an den kommenden beiden Spieltagen mit Sendens Reserve und Halfmanns Handballfreuden zwei dicke Brocken auf dem Spielplan.

Adler III kocht Sparta III ab und steht einen Spieltag vor Ende als Gewinner der Platzierungsrunde fest

Verloren wir letzte Woche noch denkbar knapp, unglücklich und völlig desorientiert in der letzten Sekunde durch einen Strafwurf, ließen wir uns diesmal die Wurst nicht vom Brot nehmen. Ohne Captain Funk, Kante Kaminke und Hightower Wittlage, dafür mit Adler II Leihgabe Bartels starteten wir gegen ein gutes Sparta, die mit voller Bank und 14 Spielern in der HBS antraten.

An dieser Stelle sei erwähnt, dass als Spielort die Sentruper Höhe vorgesehen war. Jedoch war die Halle durch die Stadt Münster doppelbelegt. Aber gut, jeder macht mal Fehler. Zum Glück war der Hallenboden blitzsauber und stellte für die Mannschaften kein erhöhtes Verletzungsrisiko dar. Man überlege nur, wie die Halle aussähe, wenn Harz erlaubt wäre.

Vom Anpfiff weg legten beide Mannschaften los wie die Feuerwehr. Nach 17 Sekunden erzielte Klingberg von der für ihn ungewohnten Kreisposition das ersten Tor. Im Gegenzug hämmerte der 2m Halblinke für Sparta die Kugel trocken und humorlos in den Winkel. Pohlmeyer antwortete aber prompt mit einem seiner gefürchteten Aufsetzer zur erneuten Führung. Schließlich drehte Aushilfe Bartels auf. Gefüttert mit überlegten und präzisen Anspielen von Mille und Funkvertreter Zedler machte dieser aus allen Lagen, Bewegungen und Winkeln Tore, die die Kreisklasse bis dato noch nicht gesehen hatte. Gefühlt war jeder Angriff ein Treffer. Da Tore und Spannung das Salz und Pfeffer jeder Handballsuppe sind, machte unsere Abwehr den Spartanern auch das ein oder andere Geschenk, so dass aus Adlersicht der Pausentee mit 19:15 eingeläutet wurde. Die zweite Halbzeit begann wie die erste, wobei das Alter und der Aufwand seinen Tribut forderte. Immer noch angetrieben von Bartels, Zedler und Roer-Link wollten die Tore nicht mehr so einfach fallen. Ein ums andere Mal landete der Ball in der gegnerischen Abwehr oder gar in den Händen des Torwarts. Die jungen Spartaner kamen so zu einfachen Abschlüssen aus der ersten und zweiten Welle und verkürzten den Rückstand stetig. Ohne Gernemann im Adlergehäuse wäre es zu diesem Zeitpunkt recht fade geworden. Dieser zeigte aber mit unzähligen Paraden, warum er zurecht von den Gegnern gefürchtet wird. So gingen wir mit ausgeglichenem Ergebnis in Schlussphase des Spiels. Aber anders als in der letzten Woche, in der wir reihenweise die Nerven verloren, ließen wir diesmal nichts anbrennen. Zedler und Dibow konterten von links wie rechts geschickt die jeweiligen Anschlusstreffer. Am Ende gewinnen wir nicht ganz unverdient in einem fairen und offenen Spiel mit 30:31. Ein besonderer Dank geht an die jungen Schiedsrichter, die trotz chaotischer Vorbereitung bis auf Kleinigkeiten das Spiel souverän und gut geleitet haben.

Es spielten: Gernemann (Tor), Bartels, Dibow, Janot, Klingberg, Pohlmeyer, Polder, Roer-Link, Rosin, Zedler

Ein Fazit der Saison an dieser Stelle zu ziehen, wäre voreilig. Jedoch ist die dritte Mannschaft nach einer komischen Hinrunde mit vielen Aufs und Abs, vielen komischen Spielen und Entscheidungen wieder enger zusammengerückt und mit dem vorzeitigen Erreichen des Titels auf einem guten Weg angelangt. Auch die (Aus)Hilfsbereitschaft aus der ersten und zweiten Mannschaft darf nicht unerwähnt bleiben. Ohne euch würde die Dritte nicht funktionieren.

Das nächste und gleichzeitig letzte Saisonspiel findet am Sonntag, den 15.04. zur gewohnten Adlerzeit um 10:00 statt. Gegner im Adlerhorst ist die Drittvertretung der SG Sendenhorst.

Erste Herren zeigt Moral unter harten Bedingungen

Als nach 60 Minuten die Schlusssirene ertönte, sah man Erleichterung in den müden Gesichtern der kleinen Adler-Truppe. Vier Minuten vor Ende sah es noch nach einer Auswärtsniederlage für die mit lediglich zehn Mann (8 Feldspieler) nach Telgte gereisten Adlerträger aus, man lag zu diesem Zeitpunkt mit zwei Toren zurück. Aber wie Lokalmatador Korfsmeier in dieser Minute auf dem Spielfeld treffend formulierte, „jetzt ist unsere Zeit gekommen“! -Da rafften sich alle nochmal zusammen und nahmen nach einem 4:0-Lauf die zwei Punkte mit in die City.

Die Adler, welche u.a. aufgrund kurzfristiger Schwindelattacken dezimiert und ohne Torwart der Ersten anreisten – ein besonderer Dank geht hier an Paul und Mausi, die sich den Sonntag extra für die Erste freinahmen – kamen schwer ins Spiel. Insbesondere einfache technische Fehler, ein gnadenlos zugeharzter Ball und einige Konter führten zu einem ausgeglichenen Spiel bis zur Halbzeit (13-13).                                                                                                                                                                                                                                                                            Vorne gelang es gegen die offensive 3-2-1 Deckung der Telgter zwar ab und an durchzubrechen, es kostete jedoch etliche Körner gegen die teilweise überhart deckenden Gegner.                              Einfache Anspiele an den Kreis führten zudem über die gesamte Spieldauer zu vielen Strafwürfen für die Adler, die Korfs mit sensationeller 8/8-Quote verwandelte.

In der zweiten Halbzeit änderte sich am Spielablauf nicht viel, eine gute Abwehrleistung der Adler verhinderte schlimmeres. Letztlich reichten aber 5 Minuten Konzentration und voller Einsatz zum knappen Sieg gegen Telgte 2.

Der Sieg hält die Adler in kommoder Ausgangsposition auf Platz 1 und punktgleich mit Sparta Münster. Am 03.03. wartet das nächste Auswärtsspiel in Everswinkel bei leider ähnlicher personeller Ausgangslage- bei der Kälte sind Höhenflüge schwierig!

 

#1AdlerKommtSeltenAllein#flyinghigher#flywieadler #ohmeingottwieflysinddiedenn #brrbrr #hallobernie #kommodorebernd

 

 

Quadruple-double am vergangen Wochenende – alle Adler Teams siegreich

Gleich vier Siege verbuchten die Mannschaften des SV Adler am vergangenen Spieltag. Den Auftakt machte die bezaubernde Damenschaft von Trainer Stephan Döll am frühen Samstag Abend gegen die Drittvertretung aus Kinderhaus, mit einem ungefährdeten 27:13 Heimsieg ziehen die Mädels damit weiter einsam ihre Kreise an der Tabellenspitze der Kreisliga Münster.

Ordentlich strecken musste sich Adlers 1. Herrenmannschaft ohne ihre beiden etatmäßigen Torhüter am selben Abend gegen Telgtes Zwote, eventuelle verrät ein findiger Redakteur noch weitere Details, aber so viel sei schonmal verraten: Adler gewinnt mit einem (28:29) und bleibt ebenfalls Spitzenreiter der Kreisliga.

Zu Beginn einer englischen Woche mit dem Nachholspiel am Mittwoch Abend gegen die HSG Bever Ems gab sich die 2. Herrenmannschaft im Sonntagsspiel keine Blöße und landete einen ungefährdeten 29:23 Sieg gegen die Reserve der HSG Ascheberg/Drensteinfurt.

Ebenfalls ungefährdet, und zwar zu keinem Zeitpunkt des Spiels, gestaltete Adlers 3. seinen Auftritt bei der HSG Preussen/Borussia 2, trotz dünner Personaldecke landeten die Blauen einen 30:17 Kantersieg und ja, sind damit auch weiterhin unangefochtener Tabellenführer der Platzierungsrunde.

Ganz gut, SVA.

Alle 11 Minuten verliebt sich ein Schiedsrichter – ich pfeife jetzt*

Derzeit sind lediglich drei Schiedsrichter für den SV Adler Münster aktiv, womit der Verein unter dem vorgeschriebenen Soll liegt. Wegen Nichterfüllung des Solls drohen dem Verein somit Strafzahlungen von mehreren hundert Euro und für die Zukunft sogar Punktabzüge für die höchstspielenden Mannschaften.

Unsere Unparteiischen sorgen jedoch nicht nur für die Erfüllung des Schiedsrichter-Solls und garantieren eine Durchführung des Spielbetriebs. Sie repräsentieren auch den SV Adler Münster Woche für Woche in den Handballhallen des Münsterlandes und andernorts. Dafür möchte sich der Verein an dieser Stelle ausdrücklich bedanken.
Für die Zukunft ist angedacht, das Schiedsrichterinnen- und Schiedsrichterteam wieder zu vergrößern. Dafür brauchen wir dich!

Was du mitbringen und können musst:

  • erstmal nichts, nur Zeit und Bock auf Handball. Die Ausbildung erstreckt sich in der Regel über 2 Wochenenden, in der Praxis und Theorie vermittelt werden. Pro Saison müssen 16 Spiele geleitet werden, also ca. ein Spiel alle drei Wochen. Du hast aber immer die Möglichkeit, mehr Spiele zu pfeifen. Du hast während der Saison die Möglichkeit Freitermine anzugeben, um Oma und Opa weiter zum Geburtstag zu besuchen. Auf deine Spielertätigkeit wird Rücksicht genommen, so dass es dort zu keinen Überschneidungen kommt. Und selbst wenn du kein eigenes Auto hast bekommst du deine Ansetzungen…!
  • auch interessant: Verdiente Spielerinnen und Spieler (Spielertätigkeit min. 10 Jahre) können in einer verkürzten Ausbildung den Schiedsrichterschein erwerben.

Was du bekommst:

  • eine Aufwandsentschädigung und Fahrtkostenerstattung
  • gute Aufstiegsmöglichkeiten
  • eine fundierte und praxisnahe Ausbildung zum Schiedsrichter im HK Münster
  • regelmäßiges Feedback
  • Weiterbildungsangebote und Beobachtungen (nicht nur Regelkunde sondern auch in den Bereichen Persönlichkeit, Konfliktmanagement etc.)
  • bei Bedarf und gerade am Anfang bekommst du Unterstützung vom Verein und Handballkreis, damit du nicht alleine bist
  • die Schiedsrichterbekleidung stellt der Verein, zudem wirst du vom Mitgliedsbeitrag freigestellt
  • last but not least: freier Eintritt zu Handballspielen bis einschließlich der dritten Liga mit deinem Schiedsrichterausweis

Bei Interesse und weiteren Fragen melde dich bei unserem Schiedsrichterwart Andreas Rosin.

schiedsrichter@sv-adler-muenster.de

oder 0178 8152062

* der o.g. Slogan dient lediglich deiner Aufmerksamkeit und beruht einzig und allein auf mündlichen Überlieferungen.

Spielbericht zum „Spiel um Platz 1“ der 1.Herren gegen DJK Sparta Münster 1

 

Als wäre es geplant gewesen- das letzte Spiel der Vorrunde sollte zugleich das um die Tabellenspitze sein:

Die DJK Sparta aus Münster führte bis dahin die Tabelle mit 22:2 Punkten an, direkt dahinter die 1. Herren der Adler mit 20:4 Punkten. Es versprach somit ein packendes Spiel zu werden!

Die Voraussetzungen auf beiden Seiten waren vorab sehr gut, beide Teams traten mit vollem 14-Mann Kader an, fest entschlossen die Vorrunde als Spitzenreiter zu beenden.

 

Trotz der äußerst ärgerlichen Unannehmlichkeit, dass ausgerechnet an diesem Sonntag Vormittag die Halle am Hans-Böckler-Berufskolleg aufgrund eines Fehlers der Verantwortlichen der Stadt doppelt belegt und somit das Spiel um eine Stunde nach hinten verschoben werden musste, fanden sich zur Zufriedenheit der Veranstalter sehr viele Fans beider Vereine in der Halle ein, um den Kampf um die Tabellenspitze hautnah zu erleben.  Sie sollten nicht enttäuscht werden!

 

Der Beginn des Spiels zeigte sofort die eingeschlagene Marschroute auf beiden Seiten: Mit offenem Visier und ohne Rücksicht auf Verluste wird heute Tempohandball gespielt. Dabei zeigten jedoch die Adler im Gegensatz zu Sparta mehr Konsequenz im Abschluss. Während die Spartaner auf schnelle Anspiele und Abschlüsse aus der zweiten Welle setzen, von denen einige ihr Ziel nicht fanden, leitete unsere Erste die Angriffe etwas bedächtiger ein und kam so zu klareren Chancen vom 6-Meter-Kreis. Damit wurde der Grundstein für den späteren Sieg gelegt: Eine 3-0 Führung, die nicht mehr aus der Hand gegeben wurde.

Immer wieder gelang es den Adlern im Verlauf der ersten Halbzeit, die Abwehr der Spartaner auseinander zu ziehen und Durchbrüche an den Kreis, wo Garzinsky drei der ersten vier Treffer für Adler markierte, oder die Außenpositionen, wo Ding (7 Treffer) und Weltmann (8 Treffer)eine bärenstarke Abschlussquote an den Tag legten. So stand es bereits nach 12 Minuten 10-5 für die Hausherren. Die Spartaner wollte sich jedoch nicht so schnell unterkriegen lassen und spielten trotzig ihren Stiefel weiter, der Plan schien wohl die Abwehr mit den schnellen Gegentoren mürbe zu machen. Es gelang den Adlern jedenfalls nicht, die Gäste zu demoralisieren und sich entscheidend abzusetzen -immer wieder half ein flinker Pass oder eine schnelle Bewegung den Anschluss nicht zu verlieren.

Auch die Disqualifikation von Garzinsky  in der 18.Minute aufgrund eines im Blocksprung unabsichtlich erfolgten Gesichtstreffers trübte den sehr fairen Charakter dieses Derbys nicht, welches trotz des hitzigen Schlagabtauschs sehr fair blieb. Nachdem gegen Ende der ersten und zu Beginn der zweiten  Halbzeit die Gäste ihre Abwehr zu komprimieren versuchte und defensiver spielte, setzten die Adler auch ihre Rückraumschützen effektiv ein, so traf etwa Spielertrainer Consch in sieben Minuten fünfmal, während Korfs (5), Spreer(5) und Dierks (4) ebenfalls aus allen Rohren feuerten.

Dieser Flexibilität im Angriff konnten die Spartaner letztlich nichts mehr entgegensetzen, auch wenn man nach wie vor vorne immer noch Lücken in der teilweise löchrigen Adlerabwehr fand. Eine 18-16, 24-20 und 30-28 brachte die routinierten Spieler der 1.Herren nicht aus der Ruhe, ließ man die Gegner nie auf weniger als zwei Tore heran.
Bemerkenswert war noch eine Szene in der zweiten Halbzeit, als die Spartaner in Profi-Manier beim Spielstand von 36-30 für die Adler den Torwart für einen zusätzlichen Feldspieler wechselten: Dennis Kaiser, der bereits eine Woche zuvor nach einer Doppelparade per Fußabwehr einen Gegenstoß eingeleitet hat (Tor des Monats würdig!), erzielte seinen ersten Saisontreffer für die Adler per Wurf aufs freie Tor über das ganze Spielfeld.

So siegten die Adler am Ende verdient mit 40-35 vor heimischer Kulisse und erobern damit die Tabellenspitze zurück!

Erfolgsrezept war diesmal neben einem sehr gut organisierten und vor dem Tor nervenstarken Angriff die Konsequenz jedes einzelnen Spielers ab der Sekunde der Einwechslung.

 

Wir bedanken uns für die tolle Unterstützung und hoffen natürlich auch in Zukunft, dass weiterhin viele Fans vorbeikommen!! Das war spitze!
Das nächste Heimspiel steigt am 28.01.2018 gegen die HSG Hohne/Lengerich 2! Kommt vorbei!