Nach der Saison ist vor der Saison…

ist nicht nur eine platte Formulierung, sondern wertschätzt obendrein auch nicht sonderlich die großartigen Erfolge aller Adler-Aktiven aus der abgelaufenen Saison 2017/2018.

Im Grunde spielten alle Adler-Teams in ihren jeweiligen Ligen eine tragende Rolle, leistungsmäßig führte heuer an den Adler-Mädels kein Weg vorbei, die bekanntermaßen als Aufsteiger ohne einen einzigen Verlustpunkt das Abenteuer Bezirksliga in Angriff nehmen werden. Ebenfalls „oben“ mischten die 1. und 2. Herrenmannschaft kräftig mit, die jungen Wilden vom Lokalrivalen Sparta Münster bewiesen zwar am Ende den etwas längeren Atem und kürten sich zum einzigen Aufsteiger in die Bezirksliga, die Mannen von Coach Consch verschwendeten aber ebenso keine Wehmutstropfen wie die Zwote, die sich bei vermeintlich schwächeren Gegnern gerne mal selbst ein Bein stellte. Immer traditionsbewusst und zum Ende dann auch noch erfolgreich präsentierte sich Adlers 3. als „Meister der Platzierungsrunde“, die Gernemänner bestätigten somit ihr Potential aus der Hinrunde und hielten die untere Tabellenhälfte der 2. Kreisklasse souverän in Schach.

An dieser Stelle darf sich nun mal jeder selbst auf die Schulter klopfen, denn ist ist doch ganz beachtlich, was wir mit fast 150 Aktiven verteilt auf 4 Seniorenmannschaften zu leisten im Stande sind. Das macht ganz bestimmt Lust auf mehr, und wenn in einigen Tagen wieder die ersten Schweißtropfen rinnen, dann wissen zumindest alle Adler, wofür.

Auf eine gute und verletzungsfreie Saison 2018/2019. Lets go Eagles!

 

 

Damen mit dem großen Sweep, Zwote Herren setzt Ausrufezeichen, 1. vermöbelt die Handballfreunde

Ach hätte man doch vor der Saison auf eben diesen bemerkenswerten Sweep der Damen gewettet, Meistertrainer Steppi Döllov wäre nun entweder nackt eine Runde über die Promenade geradelt oder im Bikini durch den Aasee geschwommen…

Spaß beiseite, was die Damen samt „Staff“ da diese Saison hingelegt haben hat zum Einen niemand für möglich gehalten, zum Anderen ist dieses Kunststück schon seit langem keinem Aufsteiger aus dem Handballkreis Münster mehr gelungen, wenn es so etwas im Seniorenbereich überhaupt schon mal gegeben hat: 7 Spiele und 7 Siege in der Vorrunde der Kreisliga Münster, gefolgt von weiteren 7 Spielen mit 7 Siegen in der Meisterrunde ergeben eine makellose Bilanz von 28:0 Punkten bei +98 Toren. Ein Klassenunterschied, keine Frage und ein würdiger Meister und Aufsteiger Adler Münster. Herzlichen Glückwunsch an das gesamte Team!

1. Matchball für Dölls dolle Damen; Herren versprechen tolle Choreo

Wenn es ganz dumm läuft, spielen beide 1. Mannschaften des Adlers nächste Saison in der Bezirksliga unken die einen, warum nicht sagen die anderen und schielen damit auf einen historischen Meilenstein in der blau-weißen Vereinsgeschichte…

Sehr wahrscheinlich ist das mit einem kurzen Blick auf die Tabelle der Damen-Kreisliga und fast noch wahrscheinlicher mit einem detailierteren auf die Ergebnisse der Mädels: null Minuspunkte und +78 erzielte Tore zeigen was die Truppe draufhat und wie exzellent Trainer Döll die Mannschaft nach der vergangenen Saison neu aufgestellt hat. Ein echtes Spitzenspiel wird es trotzdem am kommenden Sonntag, denn mit den Nachbarn von 08 kommt der erste Verfolger und Zweitplazierte in die HBS. Spannung ist also garantiert, Anwurf ist um 14.00 Uhr, Happy-End gegen halb vier.

Das Vorspiel für die Mädels liefert bereits zuvor Adlers 1. Herrenmannschaft ebenfalls gegen die Nullachter ab (Anwurf 12.00 Uhr). Will es die Truppe von Coach Consch den Damen am Saisonende gleichtun, dann steht ein Pflichsieg gegen die Landesliga-Reserve des Hallennachbarn auf dem Programm. Mal schauen, wen ich nach der Osterpause überhaupt bringen kann lässt sich Glöcker nicht in die Karten schauen und stapelt damit in alter Kovac Marnier bewusst tief, stehen doch an den kommenden beiden Spieltagen mit Sendens Reserve und Halfmanns Handballfreuden zwei dicke Brocken auf dem Spielplan.

Adler III kocht Sparta III ab und steht einen Spieltag vor Ende als Gewinner der Platzierungsrunde fest

Verloren wir letzte Woche noch denkbar knapp, unglücklich und völlig desorientiert in der letzten Sekunde durch einen Strafwurf, ließen wir uns diesmal die Wurst nicht vom Brot nehmen. Ohne Captain Funk, Kante Kaminke und Hightower Wittlage, dafür mit Adler II Leihgabe Bartels starteten wir gegen ein gutes Sparta, die mit voller Bank und 14 Spielern in der HBS antraten.

An dieser Stelle sei erwähnt, dass als Spielort die Sentruper Höhe vorgesehen war. Jedoch war die Halle durch die Stadt Münster doppelbelegt. Aber gut, jeder macht mal Fehler. Zum Glück war der Hallenboden blitzsauber und stellte für die Mannschaften kein erhöhtes Verletzungsrisiko dar. Man überlege nur, wie die Halle aussähe, wenn Harz erlaubt wäre.

Vom Anpfiff weg legten beide Mannschaften los wie die Feuerwehr. Nach 17 Sekunden erzielte Klingberg von der für ihn ungewohnten Kreisposition das ersten Tor. Im Gegenzug hämmerte der 2m Halblinke für Sparta die Kugel trocken und humorlos in den Winkel. Pohlmeyer antwortete aber prompt mit einem seiner gefürchteten Aufsetzer zur erneuten Führung. Schließlich drehte Aushilfe Bartels auf. Gefüttert mit überlegten und präzisen Anspielen von Mille und Funkvertreter Zedler machte dieser aus allen Lagen, Bewegungen und Winkeln Tore, die die Kreisklasse bis dato noch nicht gesehen hatte. Gefühlt war jeder Angriff ein Treffer. Da Tore und Spannung das Salz und Pfeffer jeder Handballsuppe sind, machte unsere Abwehr den Spartanern auch das ein oder andere Geschenk, so dass aus Adlersicht der Pausentee mit 19:15 eingeläutet wurde. Die zweite Halbzeit begann wie die erste, wobei das Alter und der Aufwand seinen Tribut forderte. Immer noch angetrieben von Bartels, Zedler und Roer-Link wollten die Tore nicht mehr so einfach fallen. Ein ums andere Mal landete der Ball in der gegnerischen Abwehr oder gar in den Händen des Torwarts. Die jungen Spartaner kamen so zu einfachen Abschlüssen aus der ersten und zweiten Welle und verkürzten den Rückstand stetig. Ohne Gernemann im Adlergehäuse wäre es zu diesem Zeitpunkt recht fade geworden. Dieser zeigte aber mit unzähligen Paraden, warum er zurecht von den Gegnern gefürchtet wird. So gingen wir mit ausgeglichenem Ergebnis in Schlussphase des Spiels. Aber anders als in der letzten Woche, in der wir reihenweise die Nerven verloren, ließen wir diesmal nichts anbrennen. Zedler und Dibow konterten von links wie rechts geschickt die jeweiligen Anschlusstreffer. Am Ende gewinnen wir nicht ganz unverdient in einem fairen und offenen Spiel mit 30:31. Ein besonderer Dank geht an die jungen Schiedsrichter, die trotz chaotischer Vorbereitung bis auf Kleinigkeiten das Spiel souverän und gut geleitet haben.

Es spielten: Gernemann (Tor), Bartels, Dibow, Janot, Klingberg, Pohlmeyer, Polder, Roer-Link, Rosin, Zedler

Ein Fazit der Saison an dieser Stelle zu ziehen, wäre voreilig. Jedoch ist die dritte Mannschaft nach einer komischen Hinrunde mit vielen Aufs und Abs, vielen komischen Spielen und Entscheidungen wieder enger zusammengerückt und mit dem vorzeitigen Erreichen des Titels auf einem guten Weg angelangt. Auch die (Aus)Hilfsbereitschaft aus der ersten und zweiten Mannschaft darf nicht unerwähnt bleiben. Ohne euch würde die Dritte nicht funktionieren.

Das nächste und gleichzeitig letzte Saisonspiel findet am Sonntag, den 15.04. zur gewohnten Adlerzeit um 10:00 statt. Gegner im Adlerhorst ist die Drittvertretung der SG Sendenhorst.

Quadruple-double am vergangen Wochenende – alle Adler Teams siegreich

Gleich vier Siege verbuchten die Mannschaften des SV Adler am vergangenen Spieltag. Den Auftakt machte die bezaubernde Damenschaft von Trainer Stephan Döll am frühen Samstag Abend gegen die Drittvertretung aus Kinderhaus, mit einem ungefährdeten 27:13 Heimsieg ziehen die Mädels damit weiter einsam ihre Kreise an der Tabellenspitze der Kreisliga Münster.

Ordentlich strecken musste sich Adlers 1. Herrenmannschaft ohne ihre beiden etatmäßigen Torhüter am selben Abend gegen Telgtes Zwote, eventuelle verrät ein findiger Redakteur noch weitere Details, aber so viel sei schonmal verraten: Adler gewinnt mit einem (28:29) und bleibt ebenfalls Spitzenreiter der Kreisliga.

Zu Beginn einer englischen Woche mit dem Nachholspiel am Mittwoch Abend gegen die HSG Bever Ems gab sich die 2. Herrenmannschaft im Sonntagsspiel keine Blöße und landete einen ungefährdeten 29:23 Sieg gegen die Reserve der HSG Ascheberg/Drensteinfurt.

Ebenfalls ungefährdet, und zwar zu keinem Zeitpunkt des Spiels, gestaltete Adlers 3. seinen Auftritt bei der HSG Preussen/Borussia 2, trotz dünner Personaldecke landeten die Blauen einen 30:17 Kantersieg und ja, sind damit auch weiterhin unangefochtener Tabellenführer der Platzierungsrunde.

Ganz gut, SVA.

Alle 11 Minuten verliebt sich ein Schiedsrichter – ich pfeife jetzt*

Derzeit sind lediglich drei Schiedsrichter für den SV Adler Münster aktiv, womit der Verein unter dem vorgeschriebenen Soll liegt. Wegen Nichterfüllung des Solls drohen dem Verein somit Strafzahlungen von mehreren hundert Euro und für die Zukunft sogar Punktabzüge für die höchstspielenden Mannschaften.

Unsere Unparteiischen sorgen jedoch nicht nur für die Erfüllung des Schiedsrichter-Solls und garantieren eine Durchführung des Spielbetriebs. Sie repräsentieren auch den SV Adler Münster Woche für Woche in den Handballhallen des Münsterlandes und andernorts. Dafür möchte sich der Verein an dieser Stelle ausdrücklich bedanken.
Für die Zukunft ist angedacht, das Schiedsrichterinnen- und Schiedsrichterteam wieder zu vergrößern. Dafür brauchen wir dich!

Was du mitbringen und können musst:

  • erstmal nichts, nur Zeit und Bock auf Handball. Die Ausbildung erstreckt sich in der Regel über 2 Wochenenden, in der Praxis und Theorie vermittelt werden. Pro Saison müssen 16 Spiele geleitet werden, also ca. ein Spiel alle drei Wochen. Du hast aber immer die Möglichkeit, mehr Spiele zu pfeifen. Du hast während der Saison die Möglichkeit Freitermine anzugeben, um Oma und Opa weiter zum Geburtstag zu besuchen. Auf deine Spielertätigkeit wird Rücksicht genommen, so dass es dort zu keinen Überschneidungen kommt. Und selbst wenn du kein eigenes Auto hast bekommst du deine Ansetzungen…!
  • auch interessant: Verdiente Spielerinnen und Spieler (Spielertätigkeit min. 10 Jahre) können in einer verkürzten Ausbildung den Schiedsrichterschein erwerben.

Was du bekommst:

  • eine Aufwandsentschädigung und Fahrtkostenerstattung
  • gute Aufstiegsmöglichkeiten
  • eine fundierte und praxisnahe Ausbildung zum Schiedsrichter im HK Münster
  • regelmäßiges Feedback
  • Weiterbildungsangebote und Beobachtungen (nicht nur Regelkunde sondern auch in den Bereichen Persönlichkeit, Konfliktmanagement etc.)
  • bei Bedarf und gerade am Anfang bekommst du Unterstützung vom Verein und Handballkreis, damit du nicht alleine bist
  • die Schiedsrichterbekleidung stellt der Verein, zudem wirst du vom Mitgliedsbeitrag freigestellt
  • last but not least: freier Eintritt zu Handballspielen bis einschließlich der dritten Liga mit deinem Schiedsrichterausweis

Bei Interesse und weiteren Fragen melde dich bei unserem Schiedsrichterwart Andreas Rosin.

schiedsrichter@sv-adler-muenster.de

oder 0178 8152062

* der o.g. Slogan dient lediglich deiner Aufmerksamkeit und beruht einzig und allein auf mündlichen Überlieferungen.

1. gibt sich keine Blöße in Kattenvenne, Zwote mit Rumpftruppe zum Remis, 3. in Feierlaune

Durchaus erfolgreich verlief das vergangene Wochenende für Adlers Herrenteams. Ob es an der gleichen Anwurfzeit wie Deutschlands EM-Auftakt gegen Montenegro lag oder am Wetter (häh) weis niemand, jedenfalls reiste Adlers 3. Mannschaft mit nur einem Auswechselspieler zum Tabellennachbarn nach Sendenhorst, der 22:29 Auswärtssieg liest sich damit um so besser.
„Brot und Spiele“ wurden dem Volk am kommenden Sonntag versprochen, Voraussetzung war ein Sieg auf dem ungeliebten Ölberg, damit es zu einem echten Knallerspiel um die Tabellenführung gegen die Spartaner am 21. Januar kommt; Klöckers Truppe erledigte diese Aufgabe mit Bravour und gewann souverän mit 27:32 Toren.
Ähnlich dünn besetzt wie die Dritte und ebenfalls gegen einen Tabellennachbarn musste die Zwote am Sonntag gegen den ASV Senden ran, am Ende wurde es eine richtig knappe Kiste mit dem glücklicheren Ende für die Blauen und einem leistungsgerechten 21:21 Unentschieden.