**Spannung bis zur letzten Minute der Saison // Früchel verabschiedet sich mit wichtigem Tor aus der 1.Herren**

Am Sonntag stand zu früher Stunde, 12 Uhr, das letzte Saisonspiel der Adlerherren an. Der erste moralische Sieg wurde bereits vor der Halle eingefahren. Kattenvenne reiste mit 2 Kisten des leckeren Hopfentrunks an. Die Adlerspieler stapelten nicht ohne Stolz ihre 4 Kisten daneben und werteten dies als gutes Omen für den weiteren Tag.

Ins Spiel startete Adler zunächst mit einer konzentrierten Abwehrleistung. Benny bearbeitete die viel größeren und kräftigeren Kreisläufer des Gegners mit unstillbaren Elan und blockte gemeinsam mit Rückkehrer, Markus L., viele Bälle. Dessen erstes Tor nach längerer Zwangspause sorgte dann Mitte der ersten HZ für begeisterten Szenenapplaus der gut gefüllten Tribüne.

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal herzlich bei Freunden, Familie, der Damenmannschaft und allen weiteren Fans für die Unterstützung während der Saison bedanken.

Auf 10:6 hatten wir uns in der 21. Minute abgesetzt, doch dann kam es leider zu gehäuften Unkonzentriertheiten im Passspiel und Abschluss. So kam Kattenvenne bis zur Halbzeit noch auf ein 14:12 heran.

In der zweiten Hälfte entwickelte sich dann ein knappes Spiel. In dieser Phase vergaben wir leider zu viele gute Wurfchancen. Kattenvenne kam durch zahlreiche verwandelte Siebenmeter sogar zur Führung, 22:24 aus Adlersicht hieß es in der 53. Minute. Nach dem Anschlusstor kamen wir erneut in Ballbesitzt. Allerdings waren wir in Unterzahl.

Nun tat man bei Adler, was man in den letzten Jahren stets tun konnte wenn es eng wurde. Mit Druck wurde der Ball auf Rechtsaußen Bernd abgeräumt. Gewohnt nervenstark  und mit zielgenauer linker Klebe ausgestattet ließ er die Kugel lang oben im Knick einschlafen. Den frenetischen Applaus der Fans hatte der jung gebliebene Vollbluthandballer vollkommen verdient.

Die Adler nutzen den Schwung des Ausgleichs zum Zwischenspurt. Nach 26:24 gind es schließlich mit 27:26 in die letzten 30 Sekunden. Auszeit für uns im Ballbesitz. Natürlich besprachen wir den Ball lange zu halten und sicher abzuschließen. Aber wie so oft schrieben die Adler dann eine andere Geschichte …

Nach wenigen Sekunden kam der Risikopass auf unseren gedeckten Kreisläufer. Er kam nicht an und rollte stattdessen ins Seitenaus. Kattenvennes Feldspieler schwärmten zum Gegenstoß aus und der Torwart holte schon zum Pass aus. Da warf sich Engelhardt ihm aus 40cm mit unlesbar hohem Adrenalinspiegel entgegen. Für diese Behinderung gab es, ehrlicherweise regelkonform, die rote Karte + einen erneuten Siebenmeter für den Gegner.

Erinnerungen an das Hinspiel wurden wach, als auch alles vom Siebenmeter in der Schlussminute abhing. Und erneut scheiterte Kattenvenne, Adler feierte den knappen, aber verdienten Sieg.

Es ist Ausdruck der geschlossenen Teamleistung, dass sich alle Feldspieler in die Torschützenliste eintragen konnten.

„Das war Anfüttern in perfekter Manier“ fasste Korfs das Spiel zusammen und verteilte damit das höchste in Adlerkreisen bekannte Lob.

Der Saisonabschluss wurde noch den ganzen Abend gebührend gefeiert. Nach verdienter Erholungspause freuen wir uns schon auf die nächste Saison mit alten und neuen Gesichtern, Siegen, Reifenwechseln auf der Anfahrt und weiteren kuriosen Geschichten.

Kaiser, Dirska – Heitmann (10/2), Tornow (5), Langkamp (4), Klöcker (2), Ley (2), Engelhardt (1), Früchel (1), Ding (1), Dalpke (1)

#flywieadler

#umbruchgeglückt

#platz4istbesserals5

#zuhauseeinemacht

#dankedennisfürsschreiben

Zweite krönt überragende Saison und wird Meister

Bereits am Samstag schaffte die zweite das Kabinettstück und besiegte Warendorf 3 im entscheidenen Spiel um die Meisterschaft in der Kreisklasse. Dabei war die Ausgangslage nach dem überzeugenden Sieg gegen Sparta 2 in der Vorwoche recht einfach. Sieg 2.=Meisterschaft 2, Sieg Warendorf = Meisterschaft Warendorf. Bei Unentschieden wäre Warendorf trotz Punktgleichheit und besserem Torverhältnis unsererseits auf Grund des direkten Vergleichs Meister geworden. Beste Voraussetzungen für ein spannendes Spiel also.

Während Warendorf den Kader deutlich aufgespickt hatte, hatten wir mit immerhin 2 Auswechselspieler neben dem (verletzungsbedingt) auf drei Leute angewachsenem Betreuerstab. 

Rein ins Spiel: Bereits nach 10 Minuten stand es 3:6 für uns, nachdem die linke Seite über Jens und Chris mehrfach erfolgreich war und in der Abwehr im Zusammenspiel mit Det Beton angerührt wurde. In der Folge kam aber auch Warendorf besser ins Spiel, so dass wir in der 23. Minute beim Stand von 11:10 die Auszeit nehmen mussten, um uns wieder auf unsere Stärken besinnen zu können. Das klappte dann auch gut und es ging mit 13:14 in die Halbzeit. In der zweiten Hälfte konnten wir dann recht zügig den Vorsprung erneut auf 3 Tore ausbauen, allerdings gelang es Warendorf Mitte der Halbzeit auch wieder auszugleichen.

Aber dann schlugen die Stunden von Det, Chris und Jens. Det hielt gegen immer mehr verzweifelnde Warendorfer alles, was zu halten war (es gab sogar Tipps von ihm an die Schützen, wie sie ihr Wurfbild ändern sollen, gebt dem armen Mann eine Herausforderung!)

Auf der anderen Seite machten Chris und Jens es besser und waren weder von der Abwehr, noch vom Torwart zu kontrollieren. Auch als Warendorf anfing, offensiv zu decken, ließen wir uns davon nicht aus der Ruhe bringen, so dass Toli am Ende zum 25:29 Endstand treffen konnte. 

Am Ende muss man sagen, ein verdienter Sieg, der eine mit insgesamt nur 4 Niederlagen wirklich herausragende Saison (vor allem bei der kleinen Kadergröße) gebührend abschließt.

Det – Jens (12), Chris (10), Maik (3), Jonny (2), Matze (1), Toli (1), Dominik, Jochen

***Wenn du Scheiße an der Hand hast***

Bei der Auswärtsniederlage hätten wir nicht nur Scheiße an der Hand, sondern vor allem Bälle die uns ganz besonders lieb hatten. So lieb, dass sie unsere Hände am liebsten gar nicht verlassen wollten. 

Das Spielgerät wurde von unseren Gastgebern so dermaßen zugeharzt, dass wir zeitweise keinen Ball aufs Tor bekamen, geschweige denn Pässe über nen halben Meter spielen konnte. Natürlich mussten auch die Ladbergener mit diesem Ball umgehen, soll daher nicht als (einzige) Ausrede herhalten. 

Die Vorzeichen für dieses Spiel standen einfach nicht besonders: statt Training fand am Mittwoch die vereinsinterne 1.Maitour statt. In diversen Flunkyballspielen zeigten wir uns da noch treffsicher. Doch nun zum Spiel…

Während Engelhardt sogar zum falschen Treffpunkt unterwegs war (Respekt trotzdem an ihn, trotz Arbeit mitzukommen!), war der Rest der überschaubaren Truppe auch erst kurz vor knapp in der Halle. Während der erkältet angeschlagene Büchsenschütz überhaupt nur als Joker mitfuhr, war erstmal nach Achillessehnenverletzung der Routinier Früchel wieder mit dabei. Diese beiden nahmen dann wie geplant auch zunächst nur auf der Bank Platz, die Formation der restlichen 7 stellte sich von allein. 

Wir kamen zwar ganz gut ins Spiel, mussten aber dennoch schnell einem 5 Tore Rückstand hinterherlaufen. Bis zu 10 Minuten lang gelang uns zeitweise kein Tor und lediglich der erneut glänzend aufgelegte Kaiser, sowie die mangelnde Chancenverwertung der Gastgeber verhinderten einen noch höheren Rückstand.

Halbzeitstand: 18:10 

In der zweite Hälfte dann ein Wechselbad der Gefühle: Teilweise kämpften wir uns stark heran, nur um im Anschluss durch leichte Gegentore alles wieder herzuschenken. Ein teilweise hektisches Spiel mit vielen unnötigen Ballverlusten auf beiden Seiten entstand. Heitmann und Engelhardt fanden dennoch nun besser ins Spiel und konnten zumindest einige gelungene Aktionen vorzeigen. Auch Coach Consch kam besser ins Spiel und war am Ende mit sieben Toren bester Adlerwerfer. Kurz vor Schluss musste ‚Otto‘ Orlowski dann endgültig vom Platz, nachdem er in der ersten Hälfte schon mit einem Cut über dem rechten Augen geflickt werden musste. Gute Besserung deiner Kapsel im Daumen!

Heute sprach einfach zu viel gegen uns, dennoch können wir uns nicht viel vorwerfen und die Niederlage fiel letztlich auch 3-4 Tore zu hoch aus. Jetzt gilt es, für das letzte Saisonspielen nächste Woche nochmal alle Kräfte zu mobilisieren und die Saison erfolgreich abzuschließen!

Endstand: 37:25 Niederlage

Kaiser – Klöcker (7), Heitmann (7), Engelhardt (6/3), Dalpke (2), Orlowski (2), Büchsenschütz (1), Früchel, Ley

#vollverharzt

#kopfhoch

#1.Maiwargeil 

***Erfolgreicher Endspurtbeginn***

Zu Gast im Adlerhorst war am Sonntag zur Mittagsstunde die Zweitvertretung aus Sendenhorst. Während diese mit einem überschaubaren Kader antraten, konnten wir endlich mal wieder mit zweistelliger Mannesstärke auftrumpfen. Und dieser Kader zeigte dann auch gleich, was in ihm stecken kann. Konzentriert in der Abwehr und schnörkellos effektiv im Angriff konnten wir die Sendenhorster in den ersten 10 Minuten bei 3 Toren halten, im Laufe der ersten Halbzeit kamen dann auch nur noch 4 weitere hinzu. Bis zum Pausentee zogen wir unser Spiel sehr konsequent durch und spielten einen schönen Handball. Unter den Augen der Frühstückscrew und einigen Damen war das Spiel quasi zur Halbzeit schon entschieden. 

Halbzeitstand 22:7

Entsprechend kurz fiel die Ansprache vom Coach aus, ein Ausrufezeichen sollte gegenüber der Konkurrenz gesetzt werden und das Spiel deutlich gewonnen werden. Leider verschliefen wir, vielleicht aufgrund des sicher erwarteten Sieges, die ersten Minuten von Halbzeit 2 und gaben Sendenhorst somit zumindest kurzzeitig noch einmal das Gefühl, vielleicht herankommen zu können. Zu allem Überdruss verletzte sich ‚Geronimo’ Becker in einem Zweikampf am Knie und beendet damit seine Saison wohl vorzeitig. Wir wünschen gute Besserung!

Zum Glück wachten wir im Anschluss rechtzeitig wieder auf und konnten vor allem durch schnelle Gegenstöße der Außen und abgefangender Bälle einfache Tore erzielen und uns weiter absetzen. So stand nach 60 Minuten ein deutlicher und verdienter Sieg auf der Anzeige, der bei flüssigem Gold in den einzigen sonnigen Minuten des Tages vor der Halle genossen und begossen wurde.

Besten Dank an die beiden Jungs aus Telgte, die uns die versprochene Kiste für den Sieg gegen Gremmendorf vorbeibrachten. 💪🏼 

Endstand 39:22

Dirska, Sattler – Ley (7), Theis (6/2), Büchsenschütz (5/2), Engelhardt (5/1), Klöcker (4), Spreer (4), Petersen (4), Tornow (3), Orlowski (1), Becker

#flywieadler

#verweigerte40Buden

#30igsteshatauchlangegedauert

##Siegesserie unterbrochen##

Nach der Siegesserie der letzten Wochen mussten wir am Sonntag einen Dämpfer hinnehmen und uns mit einem Punkt zufrieden geben.

Die Gegner aus Senden reisten mit einem schmalen Kader an und hatten somit nur Spielertrainer Seitz auf der Bank sitzen, welcher jedoch ohne Einsatzzeit blieb.

Sagen wir es so, wir boten den Zuschauern ein sehr durchwachsendes und nicht allzu schönes Spiel. Anstatt uns schnell abzusetzen, war das Spiel lange ausgeglichen, bzw. lagen wir des Öfteren mit zwei Toren in Rückstand. Leider verletzte sich Tornow recht früh im Spiel am Flügel und konnte nicht mehr auf die Platte zurückkehren…

In die Kabine ging es dennoch etwas glücklich für uns mit einem Remis: 14:14

In der zweiten Halbzeit hatten wir dann meist die Nase vorne und führten immer mit 1-2 Toren. In Minute 55 glichen die Sendener jedoch durch einen 5:0-Lauf erneut auf 24:24 aus und gingen somit 3 Minuten vor Schluss mit 2 Toren in Führung. 

Die letzte Minute war angebrochen. Wir stellten um auf eine offensive Manndeckung (wenn man das Wirrwarr denn so nennen darf) und ließen die Gegner werfen, da wir keine andere Chance mehr hatten. Dirska fischte die zwei Bälle raus und leitete zwei lupenreine Tempogegenstöße ein. Ausgleich. Abpfiff. 26:26.

Zufrieden mit unserer Leistung können wir nicht sein, aber die Hauptsache ist es, letztlich überhaupt noch einen Punkt auf das eigenen Konto gerettet zu haben. Zu viele technische Fehler, Fehlwürfe (in den Block, auf den Torhüter oder neben das Tor) und eine löchrige Abwehr, die den aus dem Rückraum wurfgewaltigen Bontrup nicht unter Kontrolle bekam, führten zu diesem Ergebnis. 

Trotzdem sind wir seit nunmehr 6 Spielen ungeschlagen und haben in den verbleibenden 4 Spielen noch alle Karten selbst in der Hand. Auch wenn eine Leistungssteigerung nötig sein wird, vielleicht kam der Dämpfer ja zur richtigen Zeit. 

Wir bedanken uns bei der recht üppig besetzten Tribünen und entschuldigen uns für etwaige Herzinfarkte sowie teils schlechten Handball. Aber es ist ja auch schön, wenn noch Luft nach oben da ist. 

In den anderen beiden Sonntagsspiele unterlagen die Damen der DJK Coesfeld II mit 16:19 und die Zwote konnte gegen Senden III einen ungefährdeten 37:20 Sieg einfahren. 1 Sieg, 1 Unentschieden, 1 Niederlage: dieses Mal also leider kein perfekter Heimspieltag.

Kaiser, Dirska – Dalpke (6), Ding (5), Heitmann (4), Büchsenschütz (3), Theis (3), Engelhardt (2), Orlowski (2), Tornow (1), Becker

#Dämpferbekommen

#Tornowsflügelhoffentlichnichtkaputt

#nichtsofly

– We few, we happy few, we band brothers –

Obwohl böse Zungen seit Wochen behaupten, dass man doch eigentlich zu viele Spieler im Kader hätte, konnte die erste Herrenmannschaft des magischen SV Adler am vergangenen Samstag mal wieder nur einen Bruchteil dessen aufbieten.

Hatte man sich unter der Woche noch darauf eingestellt wenigstens acht gesunde Spieler zum weitesten Auswärtsspiel der Saison schicken zu können, musste man diesen Wunsch spätestens am Treffpunkt aufgeben.

Ganze sieben Spieler konnte man gerade noch zusammenkratzen und fuhr dementsprechend mit gemischten Gefühlen gen Osten, waren die Jungs der WSU doch vergangene Woche dem aktuellen Tabellenzweiten nur mit zwei Toren unterlegen…

Trotz bester Spielzeit bot sich den wenigen verwunderten Zuschauern beim Aufwärmen folgendes kurioses Bild:

auf der Heimseite eine voll besetzte Mannschaft samt Betreuerstab, die sich beim Eintreffen der Gäste bereits mehr oder weniger rhythmisch einklatschte, auf Seiten des SV Adler dagegen magere sieben Spieler mit Trainerlegende Arrigo Sacchi aka Bernd Früchel auf der Bank, der die Vertretung des ebenfalls verhinderten Coach K. übernahm, bei denen das Aufwärmen lediglich unter der Prämisse „Körner sparen“ stand.

Da aber bekanntlich sechs Feldspieler plus Torhüter für unseren geliebten Handballsport ausreichen, nahm man das eigentlich aussichtslose Unterfangen an und ging mit dem Funken Hoffnung, sich einigermaßen achtbar aus der Affäre ziehen zu können in die folgenden 60 Minuten.

Die Befürchtungen vor einem schnellen und harten Warendorfer Spiel, welchem man an diesem Abend kaum etwas hätte entgegensetzen können, verflogen direkt in den Anfangsminuten. So konnte endlich wieder mal Adlerlegende Jonny Repple im Rückraum die Fäden ziehen, traf stets die richtige Entscheidung und setzte seine Nebenleute gekonnt in Szene. Nach dem 0:1 Führungstreffer lief man zwar einige Male einem kleinen Rückstand hinterher, sollte aber nach ca. einem Drittel der Spielzeit die Führung nicht mehr aus der Hand geben. So trafen bereits in den ersten 30 Minuten Niklas Tornow und Alex Ley auf den Halbpositionen fast nach belieben und Benny Dalpke lief auf dem ungewohnten rechten Flügel zur Höchstform auf.

Anfangs unerwartet, bat das gut aufgelegte Schiedsrichtergespann beim Spielstand von 13:17 zum Pausentee.

Aufgrund der dünnen Personaldecke einigte man sich drauf, nicht das gewohnt schnelle Spiel aufzuziehen, sondern versuchte im Angriff einigermaßen Luft zu schnappen und hinten sicher zu stehen. Die Abwehr, angeführt von einen glänzend aufgelegten Gerrit Orlowski, der nicht nur optisch, sondern inzwischen vor allen durch seine hervorragende Abwehrarbeit an Sigfús Sigurðsson erinnert, rührte Beton an und Torhüter Tommy Dirska besorgte den Rest.

Nach einer kurzen Schwächephase zu Beginn der zweiten Hälfte, in der die Heimmannschaft den Abstand auf zwei Tore verkürzte, besann man sich auf seine Stärken, ließ das für den SV Adler typische Anfüttern wieder sein und legte mit einem kurzen Zwischenspurt den Grundstein für den Sieg. Dass man im Laufe des auf beiden Seiten recht langsamen Spiels dennoch die erfrischende 30-Tore Schallmauer durchbrach, überraschte die Gäste wohl tatsächlich etwas mehr als das zu diesem Zeitpunkt bereits resignierende Heimteam.

Am Ende ungefährdet und unter den schwierigen Voraussetzungen etwas überraschend endete die Partie mit einem 32:26 Sieg für die tapferen Jungs des SV Adler.

Genug des Geschwafels und Butter bei die Fische…

Es bleibt festzuhalten, dass man mit etwas Glück, viel Verstand und freundlicher Unterstützung aus Warendorf trotz 14 zu 7 auf dem Spielberichtsbogen auch diese Hürde gemeistert hat und nach einer Serie von inzwischen fünf Siegen weiter optimistisch dem Restprogramm entgegenblicken kann. Bei der Leistung der letzten Wochen besteht berechtigte Hoffnung, dass man bis Mitte Mai noch den ein oder andern Platz in der Tabelle nach oben klettern kann, was dem eigentlichen Potential der Mannschaft auch angemessen wäre.

Weiter geht es mit dem nächsten Heimspiel am Sonntag zu ungewohnter Spielzeit um 18:00 Uhr in der heimischen Halle gegen die Jungs aus Senden, bei dem wir uns wie immer über lautstarke Unterstützung freuen.

Es spielten:

Dirska – Tornow (9), Ding (9/3), Dalpke (6), Ley (4), Repple (3), Orlowski (1)

#flywieadler

#werklatschtverliert

#dochnocheinberichteingegangen

***Siegeslauf hält an!***

Wenn keiner der standesgemäßen Berichteschreiber vor Ort ist, fällt das Berichteschreiben schwer. Hier unser Versuch mit allen zur Verfügung stehenden Infos des WhatsApp-Tickers.

Anpfiff: Warendorf 0:0 Adler

4.Minute: 0:1

2:1

15.Minute 6:5

20.Minute 9:11 – Spiel gedreht 💪🏻

9:12

12:17

14:18

17:21

47.Minute 21:26

56.Minute 24:30

Abpfiff: Warendorf 26:32 ADLER

Auswärtssieg!

Für die Adler auf der Platte und erfolgreich:

Dirska – Ding (9/3), Tornow (9), Dalpke (6), Ley (4), Repple (3), Orlowski (1)

Starkes Spiel von euch 7 gegen 14 Warendorfer konditionell mitgehalten und die Punkte verdientermaßen mitgebracht. Denke ich. War es verdient? Sieht zumindest dem Ergebnis zur Folge so aus.

#flywieadler

#auswärtssiegesindschön

#unwissenheitdesberichteschreibers

#zu7

***Verdieneter Sieg mit großen Wermutstropfen***

Über das Heimspiel der 1. Herren gegen SV SW Havixbeck II lässt sich viel positives berichten, trotzdem gibt es auch schlechte Nachrichten.

Zunächst zum positiven: Nach der Hinspiel Niederlage in Havixbeck konnten die Adler heute mal wieder zeigen, was wirklich in ihnen steckt. Mit vollem Kader wurde das Spiel von der ersten Minute an mit der nötigen Konzentration und Motivation angegangen. Coach Klöcker: „Die ersten 7 Minuten waren richtig stark!“ Ein klein wenig ließen wir dann aber nach und Havixbeck konnte sofort den Anschluss herstellen. Ob dieser kleine Einbruch mit der frühzeitigen Abreise unseres Rückraumspielers Markus Langkamp zu tun hat lässt sich nur vermuten, an dieser Stelle aber schnelle Genesung und gute Besserung!
Nach einem Team-Timeout entwickelte sich dann bei den Adlern aber eine jetzt-erst-recht Mentalität und der Vorsprung der ersten Minuten konnte zügig wieder hergestellt werden. Nach langer Verletzungspause zeigte sich vor allem Heitmann wieder in bester Ballerlaune und wuchtete die Pille gleich 6 mal mit 500PS ins Tor. Schön, dass du wieder fit bist, Schlüppi!

Halbzeitstand: 14:10

In der zweiten Hälfte konnten wir nahezu ohne Qualitätsverlust durchwechseln und so das Tempo ununterbrochen hochhalten. Die Abwehr verteidigte aggressiv, aus Sicht der Schiris teilweise sogar zu aggressiv doch auch in doppelter Unterzahl konnte die Adler dank ihrer beiden überragenden Keeper den Vorsprung halten und im Anschluss ausbauen. Hervorzuheben heute vor allem der erste Saisontreffer unseres Keepers Dirska, der die eigenen Fans verzückte und den gegnerischen Torhüter überraschte.
Mitte der zweiten Hälfte mussten wir dann den nächsten Ausfall beklagen: Dauerbrenner auf Linksaußen und 7-Meter Schütze Weltmann verletzte sich bei einem Gegenstoß am linken Knöchel und wird uns in den kommenden Wochen wohl ebenfalls fehlen. Auch dir gute Besserung!!
Zum Ende hin konnten die Adler die sichtlich demoralisierten Gäste aus Havixbeck sogar unter 20 Toren halten und selbst wenige Sekunden vor Schluss den 30. Treffer erzielen und somit eine neue Kiste Bier verdienen. Danke dafür Markus Ding!
Den verdienten Heimsieg konnten wir nach Abpfiff mit unseren Fans feiern und bedanken uns herzlich, dass ihr da wart! Eine starke Teamleistung lässt uns trotz der Ausfälle positiv auf die kommenden Wochen und den Saisonendspurt blicken.

Endstand: 30:19 HEIMSIEG

Dirska (1), Kaiser – Heitmann (6), Weltmann (6/2), Ding (3), Orlowski (3), Spreer (3), Büchsenschütz (2), Dalpke (2), Langkamp (2), Engelhardt (1), Tornow (1), Früchel, Klöcker

#flywieadler
#partyontribüne
#genesungswünsche
#revanchegeglückt
#heimsieg

Adlers Zweite gewinnt erneut mit Rumpftruppe

Ein Fazit, dass die zweite Mannschaft der Adler Männer zur Zeit eigentlich am Ende jedes Spiels fassen kann. Wie schon die letzten Wochen hat EINE Absage den durch Verletzungen reduzierten Kader auf eine Rumpftruppe mit nur einem Auswechselspieler schrumpfen lassen. (strenggenommen waren es natürlich zwei Auswechselspieler, aber die Torwartposition sollte in jeder gescheiten Kreisklassentruppe eh doppelt besetzt sein)

Doch dieses scheinbare Manko stellt sich Woche für Woche als natürlicher Vorteil heraus. Schließlich spielt man jedes Wochenende zusammen und ist damit auch ohne große Trainingseuphorie eingespielt.

Diesmal hieß der Gegner Münster 08 und von Anfang an entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, dass die Adlervertretung mit einem Tor anführte. Eine doppelte Unterzahl drehte das Spiel allerdings, sodass Münster 08 mit einer zwei Tore Führung in die Halbzeit ging (19:17). Gerade mit der Abwehr konnte man nach der ersten Halbzeit und mit 19 Gegentoren nicht zufrieden sein. Doch zwei Tore sind im Handball bekanntlich nichts (den Euro zahl ich gerne ins Phrasenschwein) und gleich nach der Halbzeit drehten die Adler den Rückstand mit einem 5:1 Lauf  in einen zwei Tore Vorsprung. Dieser hielt dann in den ersten 15 Minuten der 2. Halbzeit dank gutem Angriff und in den letzten 15 Minuten dank deutlich verbesserter Abwehr. Am Ende stand ein 36:34 Sieg. Damit und mit der Niederlage des Tabellenzweiten Warendorf III festigte die Zweite ihren ersten Tabellenrang. Nächste Woche geht es dann auch gleich (mit einer Rumpftruppe) gegen den direkten Konkurrenten um die Meisterschaft Warendorf (24.3. 12 Uhr).

Die Rumpftruppe war:

Sattler, Schmidt – Petersen (9/4), Bartels (8), Nuyken (7), Repple (4), Völmecke (4), Behrens (3), Prus (1)

Gefehlt haben:

Struck, Böhmert (nein die Torhüter zähl ich nicht mit)

 

PS

 

###Perfekter Heimspieltag###

6 von 6 möglichen Punkten holten die Adler am vergangenen Sonntag vor heimischem Publikum in der HBS. Nachdem die Zwote die Sassenberger mit 26:22 nach Hause schickten, trat die Erste Mannschaft gegen den Tabellenzweiten der HSG Gremmendorf/Angelmodde an. Nach einer deutlichen Niederlage im Auswärtsspiel der Hinrunde traten wir dieses Mal deutlich disziplinierter auf. Durch gutes Rückzugsverhalten stellten wir die Gäste mehrmals vor eine stark formierte Abwehrkette, so dass diese ihre Stärke des schnellen Überschlagsspiel nur selten ausspielen konnten. Unter freudiger Beobachtung einer Delegation des Spitzenreiters aus Telgte gelang es uns das Spiel lange offen zu gestalten, sollten doch auch wir uns im Angriff lange Zeit schwer tun. 

Halbzeitstand 10:10

In der zweiten Hälfte kamen wir mit einigen Umstellungen gut ins Spiel und konnten unsere Stärke Abwehrleistung der Ersten Halbzeit sogar noch einmal steigern. Auch Debütant Robby Engelhardt konnte sich nun endlich mit zwei Treffern auf dem Scoreboard eintragen und sorgte damit für die erhoffte Kiste Bier nach dem Spiel. Außerdem gelang es uns, die Gäste immer wieder zu Fehlpässen zu verleiten, so dass wir über unsere schnellen Außen erneut zu einfachen Toren kommen konnten und uns langsam aber stetig absetzten. Bei einer besseren Chancenverwertung unsererseits (nur 1/3 verwandelte 7m und einige verschenkte freie Würfe) hätte das Ergebnis noch deutlicher ausfallen können, doch darf man an dieser Stelle durchaus auch einmal die starke Leistung des Gästekeepers hervorheben. Alles in allem zeigten wir eine sehr ansprechende Leistung und konnte gegen den Tabellenzweiten einen verdienten Sieg einfahren.

Endstand 25:18

Mit unserem Sieg verhalfen wir den Telgtern (die am Abend in Ascheberg mit einem Zähler Unterschied gewannen) 7 Spieltage vor Ende der Saison einen 5-Punkte-Vorsprung auf den Zweitplatzierten aus Gremmendorf zu bekommen. Durch unsere Leistung und die Niederlage der Preußen erkämpften wir uns den 4. Tabellenplatz zurück und empfangen in der kommenden Woche das Team aus Havixbeck, mit dem wir ebenfalls noch eine Rechnung offen haben. Bei einer ähnlichen Leistung und lautstarker Unterstützung wie am Sonntag, können wir diese aber ebenfalls schlagen.

Im Anschluss an unser Spiel gewannen die Damen durch eine starke zweite Halbzeit und frenetischer Atmosphäre im Adlerhorst gegen die TuS Recke mit 20:18.  

Dirska, Kaiser – Weltmann (9/1), Langkamp (8), Tornow (3), Engelhardt (2), Spreer (2), Büchsenschütz (1), Dalpke, Ding, Früchel, Heitmann, Klöcker, Orlowski

#flywieadler

#schützenhilfe-kiste?

#heimsieg

#biskurzvorendespannendgehalten