Saisonauftakt Herren – Pokalderby gegen Sparta Sa. 18:30

Endlich geht es wieder los! Und wie! Genau wie im letzten Jahr (gegen Rotweiss) beginnt die Adlersaison mit einem lokalen Pokalderby. Alle sind eingeladen, ein Allstar-Team aus erster, zweiter und dritter Adlermannschaft zum Saisonauftakt anzufeuern. Los geht’s Samstag 29.8. 18:30 in der HBS. Für Erfrischungsgetänke ist gesorgt.

SV Adler Münster 2 – Warendorfer SU 3 33:34 (16:16) – Spannendes Spitzenspiel knapp verloren

Im Hinspiel begann die famose Aufholjagd der Adler. Damals konnten gegen den bis dahin verlustpunktfreien Tabellenführer die ersten Punkte, und es wären sogar noch mehr drin gewesen, eingefahren werden. Es versprach ein spannendes Spiel zur Mittagszeit zu werden. Theoretisch, praktisch gab es den allwöchigen Kontest um die Beste Ausrede für das unpünktliche Erscheinen: “Ich habe heute Morgen noch ein Date mit unserem Baggerführer. Komme danach direkt zur Halle. Könnte allerdings etwas knapp werden.“ Das Spiel fand auf einem Sonntag Mittag um 12 Uhr statt und der Kollege wohnt im vornehmen Mauritz. Andre, deine Ausreden sind Weltklasse. Diesen Widrigkeiten zum Trotz, war die Stimmung und die körperliche Verfassung sehr gut. Der Gegner reiste mit einer kleinen, aber sehr feinen Auswahl an altgedienten Handballrecken an. Schnell war für den Taktikfuchs Stephan klar: „Wir müssen unsere Vorteile im Bereich der Schnelligkeit und der üppigen Personaldecke ausspielen“. „Und dir keinen Ball geben“, raunte es von der anscheinend fachkundigen Tribüne.

Direkt im ersten Angriff konnte durch schnelles Spiel und schlussendlich eine sehr sehenswerte Einzelaktion eine freie Wurfchance vom Sechs-Meter-Kreis kreiert werden. Diese wurde vergeben, ach ja, Warendorf hat auch einen sehr guten Torhüter. Jetzt wo alle Stärken bekannt waren entwickelte sich ein sehr schönes Spiel. Die Adler schafften immer wieder durch Spielzüge und schnelles spielen freie Wurfchancen zu erspielen. Sehr sehenswert waren die Tore und Angriffe.

Zwischenzeitlich gelang es den Hausherren eine drei Tore Führung zu erarbeiten.

Handballästhetik hüben, Erfahrung und individuelle Qualität drüben. Warendorfs Rückraum nahm das Spielgerät und warf es ins Tor. Dieses eher einfache Spielprinzip war nach 30 Minuten genauso erfolgreich. Mit 16:16 ging es in die Halbzeit. Es war unglaublich eng. Die Besprechung fiel kurz aus. Hinten einen mehr schnappen und vorne weiter treffen. Der Haupttorschütze der Warendorfer soll in Manndeckung genommen werden. Die einzige taktische Änderung.

In der zweiten Halbzeit ging es los wie bei der Feuerwehr, das hohe Niveau konnte nochmals gesteigert werden und die Zuschauer waren begeistert vom Spiel. Schöne Tore wurden aus unmöglichen Positionen erzielt und anspruchsvollste Anspiele wurden sicher gefangen und verwandelt. Der Gegner beeindruckte durch Würfe, die wie an einer Linie gezogen wirkten und durch einen Außenspieler, der kleinste Lücken erfolgreich nutzte. Am Ende war es fast so spannend wie im Hinspiel. In den letzten zehn Minuten lagen die Gäste vorn und agierten sehr clever und mit viel Glück. Adler gab sich aber nie auf und erkämpfte sich 90 Sekunden vor Schluss die Chance zum Ausgleich. Diese wurde leider vom exzellenten Torhüter der Gäste vereitelt. Routiniert und mit einem geschenkten Freiwurf des ansonsten sehr guten Schiedsrichters, gelang es den Vorsprung über die Zeit zu bringen. 33:34 ging das Spiel aus. Enttäuschung ja, aber eine Niederlage der schöneren Art. In der nächsten Woche steht mit Telgte wieder ein guter Gegner auf dem Plan.

MP

Adler 2 gewinnt auch ohne 7 (Warendorfer SU 2 – SV Adler Münster 2 24:26)

OHNE Marshall, OHNE Jonny, OHNE J.-Jochen, OHNE Maik, OHNE Henne, OHNE Toli, OHNE Matze. Bei dieser Aufzählung wurde Trainer Döll vor Spielbeginn kurz schwindelig. Dann erlebte er aber eine tolle Partie der Zweitvertretung des SV Adler Münster. Mit Leidenschaft und einer hervorragenden Abwehrleistung rund um Abwehrchef Andre und dem überragend aufgelegten Torwart Paul bezwang die Mannschaft den blutjungen Gegner aus Warendorf. Der Gegner scheiterte ein ums andere Mal mit Rückraumwürfen an unserem Torwart Paul (, der seit neuestem auch Sven Hannawald genannt wird, da Trainer Döll eindrucksvoll sein Wissen über die Namen deutscher Handball-Nationaltorhüter mit langen Haaren demonstrierte).

Im Angriff wurden besonders die Außen und Dominik in ungewohnter Position am Kreis clever eingesetzt, sodass man trotz geringster Torausbeute seit 11 Spielen als Sieger vom Platz gehen konnte.

Nächstes Wochenende wartet das absolute Saisonhighlight auf Adlers Zwote. Spitzenreiter Warendorf 3 ist zu Gast und man hat noch eine Rechnung nach dem Unentschieden im Hinspiel offen. Unvergessen bleibt die Situation, als man 8 sec vor Ende eine Auszeit in eigenem Ballbesitz und einem Tor Vorsprung nahm. Trainer Döll als Spieler auf Außen verlor den Ball nach ca. 2,4 sec, der Gegner lief einen Gegenstoß, scheiterte an der Latte, doch Paul beförderte den Abpraller noch unglücklich  ca. 0,3 sec vor Ende ins eigene Tor.

Anpfiff nächsten Sonntag um 12 Uhr, alle kommen!!!!!

Hoch gewonnen und doch verloren ( SV Adler Münster 2 – BSV Roxel 2 39:25)

Vor einigen Wochen war das Team aus Roxel noch Tabellennachbar. Stephan Döll musste ein komplett neues Team gestalten. Das braucht Zeit. Damit verbunden war eine neue taktische Ausrichtung. Schnelle Konter und eine bedingungslose zweite Welle. Im Postionsangriff sollen Spielzüge zur Überzahl und zum erfolgrechen Abschluss führen. „Stephan hat uns wieder optimal auf den Gegner eingestellt, dadurch konnten wir früh eine hohe Führung herausspielen“, berichtet Dominic. In der Tat boten sich den beiden Zuschauern, die auch als Zeitnehmer fungierten, ein sehr tempo- und torreiches Spiel. Immer wieder konnten einfache Tore aus der ersten Welle erzielt werden. Ein besonderes Lob verdienen sich dabei die Außenspieler. Dreher, Heber und weitere Kunstwürfe sorgen für ein sehr ansehnliches Spiel. Roxel hatte in den ersten zwanzig Minuten dem wenig entgegenzusetzen. Schwierigkeiten bereiteten nur wenige herausragende Einzelaktionen aus dem Rückraum. Erst eine neue taktische Variante sorgte dann wieder für Unruhe. Jonathan Repple, der Name verspricht Kunst und die wird auch seit Wochen von ihm geboten, bekam eine Pause. Der Trainer wollte bewußt die hohe Dynamik aus dem Positionsspiel nehmen und einfache Tore erzielen. „Wir spielen sehr gute Chancen heraus, aber wir müssen auch wieder mehr Qualität aus dem Rückraum entwickeln und einfach mal aus dem Stand Tore erzielen.“ Was folgte war nicht schön, aber unglaublich effizient. Der pomadige Rückraum nutzte kleinste Lücken in der Deckung und verwandelte Schlag- Sprungwürfe treffsicher im gegnerischen Tor. In der Deckung agierten die Angreifer entsprechend ausgeruht und ließen bis zur Halbzeit nur drei Tore zu. Mit 24:9 ging es in die Halbzeit. Die zweite Halbzeit war sehr durchwachsen und ging mit einem Tor verloren. Mehr ist dazu nicht zu sagen. Viele schwerer wiegt aber der Verlust von Jochen. Der Spieler aus dem Rückraum ist ein Garant für Tore und briliert in der Deckung. Judas Jochen unterstützt für den Rest der Saison die erste Mannschaft vom Adler. Zahlreiche Verletzungen und berufliche Verpflichtungen verdünnten die Personaldecke so sehr, dass Spieler aus anderen Teams aushelfen müssen. Zum Verlust von Spielern kommen immer wieder Gerüchte um den Trainer. Die zahlreichen Erfolge und die jüngste Siegesserie ist andern Münsteranern Vereinen nicht verborgen geblieben. „Wir würden es natürlich sehr bedauern, wenn Stephan sich einer neuen Herausforderungen, nach zwei Aufstiegen und dieser Siegesserie, widmet, gleichwohl können wir es verstehen und wünschen Stephan weiterhin viel Erfolg“, fasst Michael die Meinung des Teams zusammen. Nächste Woche geht es gegen Warendorf 2 weiter. Es wartet eine sehr schnelle und junge Truppe auf Augenhöhe. Alles Zutaten für ein schönes Spiel. 

MP

Adler siegt geschwächt in Drensteinfurt (HSG Ascheberg/Drensteinf.2 – SV Adler Münster 2 32:39)

Bei einem Blick auf die Tabelle hätte man vermuten können, dass dieses Spiel ein „sicherer“ Pflichtsieg sein müsste. Doch bereits im Vorfeld war klar, dass dieser Eindruck aufgrund der dünnen Personaldecke trügt. So hatten bereits 6 Spieler angekündigt, aufgrund von Geburtstagsfeier und Grippewelle verhindert zu sein. Auch war bis Mittwoch nicht klar, ob man überhaupt einen Torhüter haben würde oder ob Erfolgstrainer Döllermann persönlich das Tor würde hüten müssen. Doch Arne erklärte sich bereit, trotz Bänderriss, einzuspringen, um schlimmeres zu verhindern.

So lief man dann mit einer Rumpftruppe aus verletztem Torhüter und teilweise von Grippe geplagten Spielern in Drensteinfurt auf.

In der ersten Halbzeit war das Spiel des SV Adler auch dementsprechend träge und man konnte das gewohnte Tempospiel nicht aufziehen. Genau hier witterte Ascheberg/Drensteinfurt seine Chance wichtige 2 Punkte im Abstiegskampf in der heimischen Halle zu behalten.

Doch die Zweitvertretung des SV Adler beschloss in der Halbzeit direkt zu Beginn das Tempo zu forcieren, um die Wette mit Erfolgstrainer Döllermann zu gewinnen. Auch wenn man diese Wette leider knapp verlor, konnte sich die zweite Mannschaft in kurzer Zeit auf einen 9 Tore Vorsprung absetzen, sodass auch der neuerliche, kläglich gescheiterte Versuch eines Hebers vom 7 m Punkt durch den wurfgewaltigen Halblinken den Sieg des SV Adler nicht mehr gefährden konnte.

Nach einem Endstand von 39:32 konnte man die zwei Punkte, wohl auch verdient, mit nach Hause nehmen. Für diese Woche heißt es dann: ab in die Eistonne, damit im kommenden Spiel wieder aus dem Vollen geschöpft werden kann.

FS

Pokalviertelfinale Adler Münster 1 – Havixbeck 1 (Samstag 14.2. 18:00 Uhr)

Ein Saisonhighlight findet diesen Samstag zur Primetime in der heimischen Hans-Böckler-Halle statt. Am Samstag um 18:00 Uhr empfängt ein Herren-Allstar-Team des SV Adler Münster die Erstvertretung aus Havixbeck zum Pokalviertelfinale. Auch wenn man als Außenseiter in das Duell mit dem Bezirksligisten geht, winkt bei einem Sieg seit langer Zeit mal wieder das FINAL FOUR.

Insbesondere die Sportskameraden Korfsmeier und Weltmann sind schon bis in die Haarspitzen motiviert, geht es doch gegen ihre letztjährigen Mannschaftskameraden.

Für eisgekühltes Bier und Snacks wird gesorgt, hinterher sind ALLE herzlich eingeladen mit der Mannschaft und allen anderen Adlern noch etwas feiern zu gehen. Genauere Details folgen.

Wir freuen uns auf euch, eure Freunde und Bekannten und deren Freunde und Bekannten. Es wird ein Fest!

27:26 – Adler 2 gewinnt offenen Schlagabtausch gegen Ladbergen 3

Es läuft derzeit für die Zweitvertretung vom Adler. Nach schwachem Saisonstart mit 0:12 Punkten gibt es jetzt die Chance auf ein ausgeglichenes Punktekonto. Mit Ladbergen kommt aber ein Gegner aus dem oberen Tabellendrittel nach Münster. „Für uns ist das heute eine Standortbestimmung“, Stephan Döll stimmte seine Mannen auf die Partie ein. Mit schnellen Gegenstößen und einer geordneten zweiten Welle wollte man dem massiven Deckungsverbund aus dem Weg gehen. Diese gute Idee funktionierte aber leider nicht. Ladbergen zerschlug im wahrsten Sinne des Wortes diesen eigentlich guten Ansatz für ein schönes Handballspiel. Einige Chancen konnten sich die Hausherren aber dennoch erarbeiten, scheiterten dann aber aus besten Positionen am guten Torhüter der Gäste. Hart und Hässlich waren die ersten 15 Minuten. Im Angriff gelang dem TSV über halbrechts immer wieder einfache Tore. Die Schiedsrichter waren bemüht der zunehmenden Härte Raum zu geben. Vier Trikots des SVA fielen diesem Raum zum Opfer. Gegen Ende der ersten Halbzeit gelang dem Gegner aus Ladbergen dann vier Tore in Folge. Die rustikale Spielweise schien dem Adler die Lust zu nehmen. Es wurde lamentiert und diskutiert. Mit 10:15 ging es in die Halbzeit. Die Stimmung war dennoch von Zuversicht geprägt, die Punkte mit spielerischen Mitteln im Adlerbau zu halten. Jetzt war der Trainer gefragt. „Mit Gegenstößen und schneller zweiter Welle“, bekannte Rezepte sollten zum Erfolg führen. Unterstützt von einer herausragenden Torwartleistung gelang ein 6:0 Lauf. Das Spiel war gedreht. In der Folge entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch. Nachdem mehrere Schützen kläglich vom 7-Meter gescheitert waren gab es in der 58 Minute die Chance von eben diesen den Weg des Sieges zu ebnen. Felix machte das Ding und der Adler brachte das Tor routiniert über die Zeit. Ganz besonders freuen wir uns, dass der frisch promovierte Herr Dr. Eggert – nicht der Promotion war die Abwesenheit geschuldet, nein, er bemalte sich monatelang den Körper – den Weg zurück auf den Platz gefunden hat. Jetzt steht erstmal die verdiente Pause für die Zweitvertretung an. Es können die Knochen kuriert und neue Trikots bestellt werden.

„Das Wie interessiert doch morgen keine Sau mehr“: DJK Sparta 3 – SV Adler Münster 2 29:30 (12-16)

Frohen Mutes lief die zweite Herrenmannschaft des SV Adler zum Ausklang des Wochenendes bei Spartas dritter Mannschaft auf. Das souveräne vier-Tore-Polster (Sparta 12 – Adler 16) zur Halbzeit, das trotz einer enormen Anzahl an Fahrkarten (aka „100%ige“) entstanden war, versprach einen entspannten Sonntagabend für die in ungewöhnlich großer Zahl angereisten Adler-Fans, die Sparta ein Auswärtsspiel in eigener Halle bescherten.

Die zweite Halbzeit stand dann ganz im Zeichen von Adlers Meisterdisziplin – dem Anfüttern. So wollte man dem Gegner aus Sparta das wohlige Gefühl einer vorhandenen Siegchance lassen. Dafür galt es über die zweite Halbzeit weiterhin Fehlwürfe aus klarsten Chancen gegen Spartas starken Torhüter einzubauen. Wie das am besten geht, wusste man natürlich besonders auf den billigen Plätzen auf der Hintertortribüne: „lang und oben“.

Um sich weiterhin selbst zu sabotieren, wurde sogar ganz tief in die Trickkiste gegriffen: Auf dem Spielberichtsbogen wurde mutmaßlich eine 4 anstatt einer 14 eingetragen, was normalerweise mit einer gelben Karte gegen die Bank geahndet wird. Da Meistertrainer Döll aber dem Schiedsrichter schon konstruktive Kritik mit auf den Weg gegeben hatte und dafür folgerichtig eine gelbe Karte für die Bank kassiert hatte, wurde die falsch eingetragene Nummer dann in Minute 40 mit einer 2 Min Strafe gegen die Bank belangt.

Nachdem Sparta seine Abwehr umstellte auf eine persönliche Manndeckung erst gegen einen Adler-Spieler und zum Schluss noch gegen einen zweiten, kam Adlers Zweitvertretung mehr und mehr ins Schwimmen und verspielte den zwischenzeitlichen 6-Tore-Vorsprung. Den Höhepunkt des Nervenkitzels markierte ein Siebenmeter in letzter Minute beim Stand von 29:29: Einem Spieler, den wir aus Respekt vor seinen Persönlichkeitsrechten anonym lassen und ihm einfach den Decknamen „Marshall“ geben wollen, stiegen die Komplimente aus den letzten Wochen („….der spielt ja Pässe wie Mikkel Hansen….“) wohl zu Kopf und versuchte in dieser Situation seine Weltraumklasse an den Tag zu legen mit einem unnachahmlichen, aus dem Handgelenk gedrehten Heber. Dieser geniale Trickwurf landete jedoch leider ca. 3-5 Meter neben dem Tor.

Letztlich war aber alles halb so wild, der Adler nahm dem Gegner in den letzten Sekunden den Ball ab, warf das Siegtor und besiegelte den Endstand von 29:30 und konnte mit dem guten Gefühl, in der Tabelle vor Sparta und Telgte geklettert zu sein, nach Hause fahren. Auch wenn es für ein Saisonfazit noch zu früh ist: Nachdem Adlers Zweite mit 0:12 Punkten in die Saison gestartet war, wurde nur noch ein einziges Spiel aus den letzten 8 Saisonspielen verloren gegeben. Manche Lokalsportjournalistenpraktikanten würden da vermutlich vom „rumgerissenen Ruder“ faseln.

Für den Adler am Start:
Anatolij, André, Benni, Felix, Jonny, Maik, Michael, Matze, Paco, Paul und der Meistertrainer

Bezirksliga-Absteiger liegen dem Adler (SV Adler Münster 1- Kattenvenne 1 29:26)

Nachdem man am ersten Spieltag schon die hochgehandelten Sportfreunde aus Reckenfeld/Greven besiegen konnte, waren heute die Aufstiegsaspiranten aus Kattenvenne fällig. In einem Spiel, das besonders durch die verbesserte Abwehr im Vergleich zur Vorwoche bestach, lag die 1. Herren in einem immer engen Spiel nie im Rückstand und konnte sich letztlich ohne größere Herzinfarkt-Gefahr für die Adler-Fans mit 29:26 durchsetzen. Ein höherer Sieg wäre bei einem deutlichen Chancenplus durchaus auch möglich gewesen, aber die aus den Vorwochen bekannte Strategie des „Gegner anfütterns“ wurde heute wieder par excellence demonstriert. Zu den richtigen Zeitpunkten war aber in Hälfte zwei immer jemand zur Stelle, sodass man den zweiten Heimsieg einfahren konnte.

Es spielten: Flo, Mausi, Korky, Felix, Markus, Korfs, Ansgar, Tobi, Consch, Michael, Skibbie, Jonny, Paco und David (mit der schon aus den vorherigen Berichten bekannten Glückformel 3×2)

Adlers 1.Herren verlieren Münsteraner Stadtderby

Mit 34:33 besiegte HSG Preußen/Bor. Münster die Erstvertretung von Adler Münster. In einem torreichen und für die Zuschauer somit bestimmt ansehnlichen Kreisliga-Spiel lieferten sich die beiden einzigen Münsteraner Stadtmannschaften bis zur letzten Minute einen engen Kampf. Als der Adler Mitte der zweiten Hälfte mal mit 3 Toren führte, glaubte man sich schon auf der Siegerstraße, aber Preußen drehte abermals das Spiel. Das Ergebnis sagt eigentlich alles aus: „Vorne hui, hinten pfui“ sollten alle Worte sein, die man in Zukunft über dieses Spiel noch verlieren sollte. Leider wurden die zugebenermaßen flinken und cleveren Preußen-Rückraumspieler ein ums andere Mal mehr Richtung eigenem Kasten „durchgewunken“ anstatt aggressive Gegenwehr zu leisten. Bei einem schönen Kaltgetränk im Kreuzviertel war diese Niederlage schnell vergessen, einzig  ein Spieler murmelte wiederholt geistesabwesend „ ….und vielen Dank für das faire Spiel….“. Worte, die er nach dem Spiel vom Gegner bekam und laut eigenem Bekunden in seiner Handballer-Karriere bis jetzt noch nie gehört hatte. Nicht nur aufgrund der Abwehr hofft der Adler auf die Rückkehr der abwesenden Spieler Michael N., Korfs (diesmal nur Trainer), Felix, Bernd und Skibby für das nächste Heimspiel nächsten Sonntag gegen den nächsten schweren Brocken: Bezirksliga-Absteiger und Mitaufstiegsaspirant Kattenvenne.

Es spielten: David, Paco, Jonny, Conrad, Michael P., Tobi, Markus, Ansgar, Korky, Flo und Mausi