3. Herren: Adler 0:4

Die 3. Herrenmannschaft des SV Adler ist mit 2 Niederlagen in die Saison gestartet. Am 1. Spieltag der neu formierten 2. Kreisklasse reichten 27 erzielte Treffer gegen die SG Gescher/Legden II nicht aus, die Blauen ließen vor allem in der 2.Halbzeit hinten ordentlich nach und fingen sich so nach einem respektablen 13:12 Halbzeitstand weitere 21 Treffer in den zweiten 30 Minuten ein, somit ging das Spiel mit 34:27 deutlich zu Ungunsten der Münsteraner aus.

Zum Heimauftakt gegen die 3. aus Havixbeck boten die Gernemänner den Zuschauern toremäßig ein Kontrastprogramm zur Vorwoche: magere Kost in einem wirklich nicht sehr ansehnlichen Handballspiel, dem Hängen und Würgen stand nach 60 Spielminuten eine 15:18 Schlappe zu Buche, und auch hier lief in der 2. Halbzeit spielerisch kaum noch was zusammen. Nach einer 10:8 Pausenführung gelangen den Adlern nur noch 5 mickrige Törchen in den zweiten 30 Minuten.

Viel Zeit zum oraklen, ob es gegen Gescher an der Abwehr und gegen Havixbeck am Angriff lag, bleibt den Adlern nicht, am kommenden Sonntag geht es die 43 runter zu den Grün-Weißen nach Nottuln. Vamos Aguila!

Saison 19/20: Blut, Schweiß und Tränen – es geht wieder los

Ob Aschebahn, Muckibude, Kanal oder Halle – der Adler schwitzt so langsam an. „Grundlagen“ heist das Zauberwort, der ausgewiesene Fachmann meint damit Einheiten im Bereich der konditionellen Fähigkeiten Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Beweglichkeit. „Nach 10-14 intensive Tage folgt dann eine individuelle Regenerationszeit mit einem ähnlichen zeitlichen Umfang“ so ein Mitglied des Trainerstabs, „bevor es dann an die intensive Ballarbeit und die taktischen Feinabstimmungen geht“.

Organisatorisch liegt der Hauptfokus bei allen 4 Mannschaften des SV Adlers in der kommenden Saison auf der bereits beschlossenen Fusion der Handballkreise Münster und Euregio. Nach welchem Modell dies Geschehen soll, darüber durfte jeder Verein mit abstimmen. Zur Disposition hatten die Verantwortlichen der Handballkreise 3 Modelle gestellt, es bleibt abzuwarten, für welches die Mehrheit der Vereinsvertreter votiert hat.

Den wenigsten Einfluss hat dieser Zusammenschluss bei der Damenmannschaft um Trainer Stephan Döll, nach einem personellen Umbruch verbleibt die Mannschaft in der bereits kreisübergreifenden Bezirksliga Euregio und hat nach einem erfolgreichen 4. Platz in der abgelaufenen Saison nun als Ziel vor Augen, eine schlagkräftige Truppe für die anstehenden Aufgaben zu bilden.

Im Herrenbereich haben in der vergangenen Spielzeit alle Teams eine ordentliche Performance abgeliefert, allen voran hat die 2. Mannschaft dabei nahezu jeden Gegner das fürchten gelehrt und sich selbst im entscheidenden Spiel in Warendorf gegen ehemalige Bundesligaspieler zum Meister der 1. Kreisklasse gekürt. Auf den Aufstieg wurde in der obligatorischen Understatemant-Marnier verzichtet, 2 Mannschaften in der Kreisliga sind Quatsch, und so geht es auch hier nach einigen Personalveränderungen gegen den ein oder anderen neuen Gegner in der alten Liga an den Start.

Alt ist auch das Stichwort bezüglich der 3. Herrenmannschaft, deren Keeper Norbert Gernemann hängt erneut eine Saison dran, nachdem er im Juni seinen 72. (!) Geburtstag gefeiert hat, und er wird ganz sicher auch in seinem sechsten Handballjahrzehnt die eine oder andere Kirsche wegnehmen, darauf ist Verlass. Zudem hat mit Michael Pohlmannn ein weiteres Juwel aus der Agravis Talentschmiede zum Ende der Saison den Weg zu den Blauen gefunden, damit rotiert die Achse Zedler-Pohlmann-Millberger nicht nur auf dem Bürostuhl, sodnern auch auf dem Parkett der 2. Kreisklasse.

Coach Consch’s 1. Herrenmannschaft, die allem voran den Rückzug von Dauerbrenner Bernd Früchel in die Zwote wegstecken muss, plant sicherlich etwas mehr Konstanz in ihre Leistungen zu bringen, wurden doch letzte Saison hier und da mal ein paar Pünktchen liegen gelassen, die am Ende dann locker zu einem Sprung unter die Top-3 der Kreisliga gereicht hätten.

+++ Punkte bleiben verdient in Gronau +++

 

„Ohne Worte!“

Weiter geht’s am 31.03.2019
SV Adler Münster vs. DJK Coesfeld
Wann: 14. 00 Uhr im Adlerhorst

Im Anschluss:
16.00 Uhr SV Adler Münster Herren 2 vs. ASV Senden 3

18.00 Uhr SV Adler Münster Herren 1 vs. ASV Senden 2

Seid dabei 🎊

***Verdieneter Sieg mit großen Wermutstropfen***

Über das Heimspiel der 1. Herren gegen SV SW Havixbeck II lässt sich viel positives berichten, trotzdem gibt es auch schlechte Nachrichten.

Zunächst zum positiven: Nach der Hinspiel Niederlage in Havixbeck konnten die Adler heute mal wieder zeigen, was wirklich in ihnen steckt. Mit vollem Kader wurde das Spiel von der ersten Minute an mit der nötigen Konzentration und Motivation angegangen. Coach Klöcker: „Die ersten 7 Minuten waren richtig stark!“ Ein klein wenig ließen wir dann aber nach und Havixbeck konnte sofort den Anschluss herstellen. Ob dieser kleine Einbruch mit der frühzeitigen Abreise unseres Rückraumspielers Markus Langkamp zu tun hat lässt sich nur vermuten, an dieser Stelle aber schnelle Genesung und gute Besserung!
Nach einem Team-Timeout entwickelte sich dann bei den Adlern aber eine jetzt-erst-recht Mentalität und der Vorsprung der ersten Minuten konnte zügig wieder hergestellt werden. Nach langer Verletzungspause zeigte sich vor allem Heitmann wieder in bester Ballerlaune und wuchtete die Pille gleich 6 mal mit 500PS ins Tor. Schön, dass du wieder fit bist, Schlüppi!

Halbzeitstand: 14:10

In der zweiten Hälfte konnten wir nahezu ohne Qualitätsverlust durchwechseln und so das Tempo ununterbrochen hochhalten. Die Abwehr verteidigte aggressiv, aus Sicht der Schiris teilweise sogar zu aggressiv doch auch in doppelter Unterzahl konnte die Adler dank ihrer beiden überragenden Keeper den Vorsprung halten und im Anschluss ausbauen. Hervorzuheben heute vor allem der erste Saisontreffer unseres Keepers Dirska, der die eigenen Fans verzückte und den gegnerischen Torhüter überraschte.
Mitte der zweiten Hälfte mussten wir dann den nächsten Ausfall beklagen: Dauerbrenner auf Linksaußen und 7-Meter Schütze Weltmann verletzte sich bei einem Gegenstoß am linken Knöchel und wird uns in den kommenden Wochen wohl ebenfalls fehlen. Auch dir gute Besserung!!
Zum Ende hin konnten die Adler die sichtlich demoralisierten Gäste aus Havixbeck sogar unter 20 Toren halten und selbst wenige Sekunden vor Schluss den 30. Treffer erzielen und somit eine neue Kiste Bier verdienen. Danke dafür Markus Ding!
Den verdienten Heimsieg konnten wir nach Abpfiff mit unseren Fans feiern und bedanken uns herzlich, dass ihr da wart! Eine starke Teamleistung lässt uns trotz der Ausfälle positiv auf die kommenden Wochen und den Saisonendspurt blicken.

Endstand: 30:19 HEIMSIEG

Dirska (1), Kaiser – Heitmann (6), Weltmann (6/2), Ding (3), Orlowski (3), Spreer (3), Büchsenschütz (2), Dalpke (2), Langkamp (2), Engelhardt (1), Tornow (1), Früchel, Klöcker

#flywieadler
#partyontribüne
#genesungswünsche
#revanchegeglückt
#heimsieg

Nächste Haltesstelle Adler Münster – Zwote fast schon eine Klasse für sich

Nach einem Pflichtsieg gegen die Hiltruper Reserve (23:28) und einem spektakulären 0:0 im vermeintlichen Spitzenspiel des 13. Spieltags der 1. Kreisklasse zwischen den Verfolgern Warendorf und MS 08 hat Adlers 2. Herrenmannschaft mit 24:2 Punkten nunmehr noch dominierender die Tabellenspitze der Liga inne. Was sich um das Keeper-Trio Mausi Schmidt, Paule Sattler und Urgestein Det Böhmert da zusammengefunden hat ist schon aller Achtung wert, und nötigt jeden Spieltag aufs neue die gegnerischen Teams, brav ihr Lehrgeld zu zahlen. Trotz einer regelmäßig wechselnden und hin und wieder auch schwankenden Personaldecke netzen die Blauen im Schnitt 30 Mal pro Spiel, mal klingelt es dabei vermehrt über die Aussenpositionen, mal vermehrt aus dem Rückraum oder über den Kreis. Das muss Spaß machen und vermutlich ist das auch der ganze einfache Schlüssel zum Erfolg der Adler Reserve in dieser Saison.

Weitermachen Jungs!

3. für die Meisterschaftsrunde qualifiziert

Mit einem deutlichen 17:25 Auswärtserfolg bei den Preussen aus dem Geistviertel hat sich Adlers 3. Herrenmannschaft für die Meisterrunde der 2. Kreisklasse qualifiziert. Damit beenden die Gernemänner die Hinrunde mit einem ausgeglichenen Punkteverhältnis von 10:10 Punkten und nehmen durch den Sieg gegen die HSG Ascheberg und die beiden Unentschieden gegen die Handballfreunde aus Greven und den Lokalrivalen Sparte davon 4 Pluspunkte (bei 8 Miesen) mit in die verkürzte Rückrunde. Der Gameplan dafür ist relativ simpel: alles weghauen, Meister werden, aufsteigen.

+++ Ein herzliches Dankeschön an unseren neuen Sponsor +++

An dieser Stelle möchten wir uns für unsere neuen Aufwärmshirts, bei unserem Sponsor Klöcker, Knippenberg & Partner mbB, bedanken.

Ein besonderer Dank gilt dem Trainer unserer 1. Herrenmannschaft Conrad Klöcker der das Sponsoring möglich machte und Markus Ding, der sich für uns um die Organisation gekümmert hat.

Aus Liebe zum Sport – ein Spagat zwischen Anspruch und Realität

Deutschland einig Handballland; es wird zur Zeit viel geredet und noch mehr geschrieben über unseren Sport. Allen voran der DHB will im Vergleich zum Weltmeisterjahr 2007 besser und breiter aufgestellt sein, schielt schon auf steigende Mitgliederzahlen, möchte verstärkt in Kindergärten und Schulen präsent werden und das unter seiner Verantwortung stehende Personal professioneller schulen und ausbilden. Der Erfolg der Nationalmannschaft begeistert die Nation und weckt das Interesse für eine Ballsportart, die sich unter anderem durch ihre Ehrlichkeit und Bodenständigkeit auszeichnet. Das ist im Grunde schon immer so gewesen, nur schwappt die Euphoriewelle 2019 dank Berlin, Köln und nun auch Hamburg ein bisschen höher als gewöhnlich, sprich es wird wahrgenommen, aktuell zumindest. Aber im Grunde handelt es sich doch nur um zwei selbstverständliche Tugenden, die ein Credo des Sports als die Form der Sozialisierung des Menschen überhaupt darstellen (sollten). Journalisten suchen dann trotzdem immer Vergleiche, insbesondere dann, wenn sie das Beobachtete nicht wirklich einordnen können, es aber dem ähnlich verwunderten Publikum irgendwie erklären müssen. Was unterscheidet den Handball vom Fußball, eine leidliche Diskussion, die auch so gar nicht geführt werden muss. Fußball ist omnipräsent, Liga, internationale Wettbewerbe, Nationalmannschaft, Europa. Und das ist auch gut so, und ich möchte als Handballer auch, dass das so bleibt. Fußball ist so herrlich einfach, volksverständlich eben, und bezogen auf das Ergebnis doch so ereignislos. Er belustigt die breite Masse, kein Tag vergeht ohne allerwichtigste Pressemeldung, Wechselgerüchte, Mätzchen, Allüren und Trallafitti. Da muss und darf der Handballsport nicht hin, das ist klar. Wir brauchen eine starke Opposition mit noch stärkeren Oppositionellen. Kindern, die Handballer sind, im Vereinstrikot rumrennen und Bälle werfen, das macht den Sport stark und mit dem Sport werden eben diese Typen geformt, die das Land seit 2 Wochen so begeistern. Und dafür, so könnte man aktuell meinen, müssen „wir“ noch nicht einmal zwangsläufig Weltmeister werden. Schön wäre es trotzdem.

Dritte kommt gut aus der Winterpause – Remis bei Sparta

Das mehr als 4 wöchige Trainingslager hat sich für Adlers 3. Mannschaft direkt gelohnt – am Sonntag trotzen die Gernemänner verdutzen Spartanern beim 24:24 (10:14) im Heimspiel auf der Sentruper Höhe einen Punkt ab und halten damit weiter Kurs auf die Meisterschaftsrunde. Insbesondere in der 2. Spielhälfte machte Adler seine Sache richtig gut und vermied klug die Fehler in der Deckung, die den Spartanern noch zur Pause eine 4 Tore Führung beschert hatte. „Hacken an den Kreis“ war das Mittel zum Erfolg, denn Spartas quirlige Rückraumspieler wollten gar nicht über den großgewachsenen Mittelblock der Adler werfen, sondern fokusierten sich auf das Spiel über den Kreisläufer oder Einzelaktionen. Vorne spielten die Blauen fast ungewohnt geduldig und variabel, angeleitet von Repple setzen sich so die Schützen gekonnt in Szene oder wurden entsprechende Lücken im Deckungsverband der DJK ausgemacht. Zum Abschluss der Hinrunde reisen die Adler am 1. Februarwochenende zu den Preussen ins Geistviertel und können dort mit einem Sieg gegen den direkten Tabellennachbarn endgültig das Ticket für die Rückrunde gegen die Mannschaften in der oberen Hälfte des Tableaus lösen.

Der SVA: Gernemann; Pohlymeyer (1), Prus (6), Gretenkord (1), Dibow (4), Roer-Link (4), Funk (3/1), Repple (3), Zedler (2), Klingberg und Lauruschkat

Lass´krachen – Adler Party am 25. Januar

Eurobier, Eistee, Bremsklötze und Stromgitarrenmusik: die 3. schmeist ne Party!!!

Traditionell kalendarisch nicht immer nachvollziehbar trifft sich die gesamte blau-weiße Mischpoke alljährlich, um ordentlich die Puppen tanzen zu lassen. Der Anlass ist dabei zweitrangig, Weihnachtsfeier steht drauf, die Dritte ist dran und freut sich auf zahlreihes Erscheinen am 25. Januar ab 20.00 Uhr und der ehemaligen Gaststätte Reinköster auf der Grevener (Hausnr 163). Neben einem Armdrückwettbewerb und einem Sonderauftritt von Nils Zedler an der Nasenflöte in der Halbzeitpause des 20.30 Halbfinales (Großbildleinwand!), gibts natürlich was zu futtern und altbewährtes zu trinken. Für 8,- Euro pro Nase seid ihr dabei, Fans und Partner natürlich ebenfalls.