##Telgte mit einer Rumpftruppe fast ärgern können, am Ende hat es leider nicht gereicht##

Am Sonntag ging es für Adlers Erste nach Telgte. Diese liefen mit voller Bank auf, während wir mit einem lazarettähnlichen Aufgebot anreisten. Viele Absagen wegen Krankheit, der Zeugnisferien oder sonstigen Gründen. Viele Spieler unsererseits gingen angeschlagen in die Partie. Beispielsweise Torhüter Kaiser der kaum Gesichtsfarbe oder eine Stimme vorzuweisen hatte, was ihn jedoch nicht davon abhielt, eine Bombenpartie zu spielen im Kasten —> Man hätte es auch mit einer Kalkmauer in unserem Tor vergleichen können ✌🏽

Hervorzuheben ist noch die einzigartige Taktik unseres Flügelmanns Weltmann. Zur Vorbeugung gegen mögliche Erkältungen, wird im Winter in Omas Wollsocken gespielt, bisher hat es ihn fit und munter gehalten. 🤷🏼‍♂️ #safetyfirst

Letztendlich starteten wir recht gut in die Partie und konnten mithalten bzw. sogar in Führung gehen, was Trainer Seitz der Gegenseite dazu brachte, die grüne Karte auf den Tisch zu legen. Unsere Abwehr stand sehr gut sodass die Telgter sich schwer taten auf unser Tor zu werfen. Hinten stand ein gut aufgelegter Kaiser, der immer wieder zur Stelle war und den Kasten sauber hielt. Ein Spitzenspiel zeigte auch Tornow, der mit seinen vier Buden und in der Abwehr von sich überzeugen konnte. Bis Minute 23 konnten wir den Abstand auf maximal zwei Tore Rückstand halten. Kurz vor der HZ brachen wir dann etwas ein, woraufhin Telgte mit einer Drei-Tore-Führung in die Kabine stapfte.

Halbzeitstand 14:11

Die Kabinenansprache fiel recht positiv aus, da wir uns nichts vorzuwerfen hatten. Wir spielten für die Umstände eine durchaus überragende Partie. Also wurde hauptsächlich durchgeschnauft. 

Nach 5 Minuten in der zweiten Hälfte hatten wir den Rückstand wieder auf ein 17:16 verkürzt, was neue Hoffnungen aufkommen ließ. Mit dem 18:19 gingen wir noch ein letztes Mal in Führung. Danach konnte man sehen wie uns die Kräfte schwanden und wir nach und nach Leistung abbauten vorne sowie hinten. Die Auszeit von Consch wurde (ungewohnt) früh gelegt, damit alle einmal in Ruhe durchatmen konnten, viel gesagt wurde nicht. Der Rückstand wuchs wieder auf drei Tore an, den wir fünf Minuten vor Schluss noch einmal verkürzen konnten.

Endstand 28:25

Zusammenfassend lässt sich sagen, das wir mit mehr Auswechselspielern die Gegner bestimmt hätten noch mehr ärgern können, auch ein Sieg wäre im Bereich des Möglichen gewesen. So geht der Sieg aber verdient an die Jungs aus Telgte! Danke für das durchweg entspannte und sehr faire Spiel, was uns trotz der Niederlage sehr viel Spaß gemacht hat! 🙂 Schlechte Laune gab es nicht zu verzeichnen in unseren Gesichtern, da wir das beste aus unserer Situation rausgeholt haben.

Viel Erfolg in der übrigen Saison und im Meisterschafts-/Aufstiegskampf.

Resümee Coach: „Mit Lazarett und vielen gesundheitlich angeschlagenen sich zumindest nicht unter Wert verkauft! Dank langweiliger Makroökonomie starken Kevôn dabei gehabt. Kaiser auch super!“

Feedback vom verletzt mitgereisten Schlüppi: „50 min hart gekämpft, doch am Ende hat leider die Cleverness gefehlt, was höchst wahrscheinlich an der zu dünnen Besetzung und ausgelaugten Kämpfern lag. Es hat nicht viel gefehlt und es wäre ein verdienter Sieg gewesen, wenn das Wörtchen ‘wenn’ nicht wäre…“

Kaiser – Theis (7), Weltmann (7/2), Tornow (4), Ding (2), Orlowski (2), Becker (1), Dalpke (1), Früchel (1), Büchsenschütz, Klöcker

#mitrumpftruppegutmitgehalten

#endlichwiederharzen

#fasttelgtegeärgert

#22immernochnichtwiederda

+++Unentschieden gegen die Damen aus Wettringen+++

Punkt gewonnen oder Punkt verloren? Für uns ist es ganz klar ein Punktverlust! Wir starteten mit hohen Erwartungen und voller Motivation in das kräftezehrende Spiel. Hatten wir die Woche zuvor noch eine grandiose erste Halbzeit gespielt, funktionierte diesmal sowohl im Angriff als auch in der Abwehr nichts. Es fehlten hinten die Absprachen und vorne die Ideen um die gegnerische Abwehr auseinander zu ziehen. War die erste Halbzeit noch ausgeglichen (12:12) wechselte die Führung in der zweiten Halbzeit ständig. Mal führten wir mit 3 Toren, und hatten die Chance das Spiel ruhig nach Hause zu bringen, und mal führten die Damen aus Wettringen. Das lag besonders an ihren starken Tempogegenstößen! Das Spiel entwickelte sich zunehmend hektischer und sorgte auf beiden Seiten für einige 2-Minuten-Strafen.

Nachdem wir im Team das Spiel kurz analysiert haben, gilt jetzt „hinfallen, aufstehen, Krone richten, weitermachen!“. Genau das werden wir diese Woche im Training versuchen umzusetzen um dann am Sonntag den 17.02 beim nächsten Adler-Heim-Sonntag zu siegen! Also kommt alle vorbei und unterstützt erst unsere Herrenmannschaften ab 12Uhr und dann uns um 16Uhr gegen die DHG Ammeloe/Ellewick 1.

#1Team1Ziel #AufgebenGibtsNicht #AdlerSonntag #mitdenmädelsdurchdickunddünn


 

+++ Ein herzliches Dankeschön an unseren neuen Sponsor +++

An dieser Stelle möchten wir uns für unsere neuen Aufwärmshirts, bei unserem Sponsor Klöcker, Knippenberg & Partner mbB, bedanken.

Ein besonderer Dank gilt dem Trainer unserer 1. Herrenmannschaft Conrad Klöcker der das Sponsoring möglich machte und Markus Ding, der sich für uns um die Organisation gekümmert hat.

##Erste Niederlage im ersten Rückrundenspiel für Adlers Erste##

Nachdem das Spiel gegen die Preußen/Borussia abgebrochen werden musste (NACHHOLTERMIN: 20.2 im Adlerhorst 20Uhr), mussten wir Sonntag zur gewohnten Zeit im Adlerhorst gegen die Zweitvertretung aus Everswinkel antreten. Im Hinspiel konnten wir einen Auswärtssieg einfahren. Leider hatten wir dieses Mal einen sehr dünnen Kader, der auch noch aus einer Vielzahl angeschlagener Leute bestand, was keine guten Voraussetzungen waren.

Am Anfang der Partie spielten wir überragend und nutzten die meist völlig freien Außen um einfache Tore zu erziele, sodass wir uns schnell einen komfortablen Puffer von 3 Toren verschaffen konnten. In der ersten Halbzeit behielten wir die Oberhand und gingen mit einer 6-Tore-Führung in die Kabine. Herauszuheben sei ein überragend aufgelegter Kaiser das ganze Spiel über, sowie der Flügelblitz Früchel mit lupenreinen 6 Toren auf dem rechten Flügel. Besteht da eine Chance auf eine Vertragsverlängerung??

Halbzeitstand 17:11

Die zweite Halbzeit war dann nicht mehr so unsere Stärke. Beim Stand von 20:13 übernahmen die Gegner die Überhand und legten einen 6:0 – Lauf hin, kurze Zeit später stand das Spiel plötzlich wieder Remis (23:23). Gut 7 Minuten vor Schluss gingen die Everswinkler das erste mal in Führung (25:26) und zogen gleich mit 3 Toren weg. Diesen Vorsprung schafften wir nicht mehr aufzuholen, sodass das Spiel am Ende mit einem Treffer Unterschied verloren ging.

Endstand 28:29

Alles in allem nach der ersten Halbzeit ein denkbar ungefährdetes Spiel, was dann in der zweiten Halbzeit durch zu viel Lässigkeit, technische Fehler, einem klüger spielendem Gegner und fehlender Mannesstärke leider nicht zu unseren Gunsten ausgegangen ist. Glückwunsch an die Jungs nach Everswinkel!

Kaiser – Früchel (6), Weltmann (6/2), Klöcker (5), Ding (3), Spreer (2), Tornow (2), Theis (1), Büchsenschütz (1), Orlowski (1), Becker (1), Korfsmeier

Achja, ein kleines i-Tüpfelchen haben wir trotz der bitteren Niederlage dennoch für Euch. Das aktuelle Mannschaftsfoto pünktlich zum Hinrundenstart. 👌🏼

#nichtsoflywieadler

#unnötigeniederlage

#berichtüberniederlagenschreibenmachtkeinenspaß

#conschhatkegelnaufderweihnachtsfeiergeübtundaufdemfeldperfektioniert

Mannschaftsfoto 1. Herren Saison 18/19

+++ Engel vs. Teufel | Tag vs. Nacht | Lachen vs. Weinen +++

Äußerst souverän starten die weiblichen Adler mit einem dynamischen, sehr starken Mannschaftszusammenhalt in die erste Halbzeit. Nach 6 Minuten konnten die Adler Damen einen 4:0 Vorsprung aufbauen. Aus einer starken, aggressiven Abwehr konnten einige Bälle für die Damen aus Münster gewonnen werden. Auch im Angriffsspiel schien es so, als würde das der Tag der SV Adler Münster Damen werden. JEDER einzelne Spielzug riss die Abwehr der Mädels aus Nordwalde auseinander und führte zum Torerfolg. Sie konnten von jeder Position durch starke Tore glänzen. Vor allem über die 2. Welle führte das Angriffsspiel der Blau-Weißen zu einem Halbzeitstand von 18:9.

Nach der Kabinenansprache war jedes Gefühl von Teamgeist, Ballgefühl und die Treffsicherheit wie weggeblasen.

Unvorbereitete Abschlüsse zehrten an den Kräften der Münster Damen und führten letztendlich zu einer überraschenden Aufholjagd des SC Nordwaldes. Viel bleibt zu einem solch unsicheren Auftreten seitens der Heimmannschaft nicht zu sagen.

– Was ein Trauerspiel, ein absoluter Horrorfilm. –

Glücklicherweise gelang es ihnen, dank einer überragenden ersten Halbzeit, das Spiel für sich zu entscheiden und zwei weitere Punkte auf ihrem Konto zu verbuchen. Damit bleibt der SV Adler Münster an 3. Stelle der Tabelle.

#NieOhneMeinTeam
#BallsportgruppeAhoi
#ScheißeAnDenFingern

+++Starke Abwehrleistung führt zum Sieg+++

Wie sagt man so schön, ein Spiel gewinnt man in der Abwehr. Unsere Abwehr stand im Spiel gegen DJK Grün-Weiß Nottuln! Zumindest die meiste Zeit des Spiels.

Aufgrund der leichten Wehwechen von der Weihnachtsfeier und dem Gedanken im Hinterkopf, dass wir das Hinrundenspiel vor heimischer Kulisse klar verloren hatten, gingen wir zur Besprechung in die Kabine. „Wir starten mit einer offensiven 6:0 und machen dann unser Spiel über Tempo“, so Coach Döll.
Gesagt getan.. 0:5 hieß es nach knapp sechs Minuten. Unsere Abwehr stand gut, die Absprachen passten und wir zeigten die nötige Aggressivität. Vorne schien es, als hätte sich Charlotte Kellermeyer, unsere Nummer 23, das ein oder andere Eins-gegen-Eins der Handball-Weltmeister im Halbfinale am Freitag abgeschaut. Den fünf Tore Abstand konnten wir bis zur 18. Minute halten. Ab dann wurde es schwieriger. Konditionell waren wir noch angeschlagen und durch die drei Zeitstrafen vor der Halbzeit konnten die Spielerinnen aus Nottuln auf 10:12 zur Pause aufholen.
Nun hieß es durchatmen, Kraft sammeln und sich konzentrieren. Wir müssen in der Abwehr mehr reden und vorne wieder mit Tempo durch die Lücken gehen. Durch eine taktische Abwehrveränderungen haben wir Andrea Kohlleppel (20) des Grün-Weiß-Nottuln, die in der ersten Hälfte am Torgefährlichsten war, aus dem Angriffsspiel genommen. Das grün-weiße Team geriet völlig aus dem Konzept, und so konnten die Adler bis zur 45. Minute ihren Abstand auf 11 Tore ausbauen. 9 Tore ohne Gegentreffer. Hinten gewannen wir die Bälle und vorne passte das taktische Spiel. Es stand 10:21. Die letzte Viertelstunde wurde dann mit einigen Fehlwürfen und verminderter Kraft sicher runter gespielt.
Aufgefallen sind die vielen verletzungsbedingten Ausfälle unserer Gegner. Das spielte uns natürlich ebenfalls in die Karten. An dieser Stelle gute Besserung an Claudia Westrup, Marina Rothmund und Sarah Chowanietz!

Während die deutsche Nationalmannschaft unglücklich gegen Frankreich verlor und nun als vierter aus dem Turnier geht, gewannen die SV Adler Damen verdient gegen Grün-Weiß Nottuln mit einem Endstand von 16:22. Platz drei heißt es jetzt in der Gesamttabelle der Bezirksliga.

Leider konnte das Spiel der 1. Herren des SV Adler Münster aufgrund eines Wasserschadens in der Halle des HSG Preußen/Bor. Münster nicht beendet werden. Nach der 44. Minute musste der Schiedsrichter das Spiel abbrechen. Für das Nachholspiel drücken wir euch alle Daumen!

#dritterPlatz
#charlyonfire
#jederbrauchteinenuwe
#keinBallastmehr
#machdenPistcek

Aus Liebe zum Sport – ein Spagat zwischen Anspruch und Realität

Deutschland einig Handballland; es wird zur Zeit viel geredet und noch mehr geschrieben über unseren Sport. Allen voran der DHB will im Vergleich zum Weltmeisterjahr 2007 besser und breiter aufgestellt sein, schielt schon auf steigende Mitgliederzahlen, möchte verstärkt in Kindergärten und Schulen präsent werden und das unter seiner Verantwortung stehende Personal professioneller schulen und ausbilden. Der Erfolg der Nationalmannschaft begeistert die Nation und weckt das Interesse für eine Ballsportart, die sich unter anderem durch ihre Ehrlichkeit und Bodenständigkeit auszeichnet. Das ist im Grunde schon immer so gewesen, nur schwappt die Euphoriewelle 2019 dank Berlin, Köln und nun auch Hamburg ein bisschen höher als gewöhnlich, sprich es wird wahrgenommen, aktuell zumindest. Aber im Grunde handelt es sich doch nur um zwei selbstverständliche Tugenden, die ein Credo des Sports als die Form der Sozialisierung des Menschen überhaupt darstellen (sollten). Journalisten suchen dann trotzdem immer Vergleiche, insbesondere dann, wenn sie das Beobachtete nicht wirklich einordnen können, es aber dem ähnlich verwunderten Publikum irgendwie erklären müssen. Was unterscheidet den Handball vom Fußball, eine leidliche Diskussion, die auch so gar nicht geführt werden muss. Fußball ist omnipräsent, Liga, internationale Wettbewerbe, Nationalmannschaft, Europa. Und das ist auch gut so, und ich möchte als Handballer auch, dass das so bleibt. Fußball ist so herrlich einfach, volksverständlich eben, und bezogen auf das Ergebnis doch so ereignislos. Er belustigt die breite Masse, kein Tag vergeht ohne allerwichtigste Pressemeldung, Wechselgerüchte, Mätzchen, Allüren und Trallafitti. Da muss und darf der Handballsport nicht hin, das ist klar. Wir brauchen eine starke Opposition mit noch stärkeren Oppositionellen. Kindern, die Handballer sind, im Vereinstrikot rumrennen und Bälle werfen, das macht den Sport stark und mit dem Sport werden eben diese Typen geformt, die das Land seit 2 Wochen so begeistern. Und dafür, so könnte man aktuell meinen, müssen „wir“ noch nicht einmal zwangsläufig Weltmeister werden. Schön wäre es trotzdem.

Dritte kommt gut aus der Winterpause – Remis bei Sparta

Das mehr als 4 wöchige Trainingslager hat sich für Adlers 3. Mannschaft direkt gelohnt – am Sonntag trotzen die Gernemänner verdutzen Spartanern beim 24:24 (10:14) im Heimspiel auf der Sentruper Höhe einen Punkt ab und halten damit weiter Kurs auf die Meisterschaftsrunde. Insbesondere in der 2. Spielhälfte machte Adler seine Sache richtig gut und vermied klug die Fehler in der Deckung, die den Spartanern noch zur Pause eine 4 Tore Führung beschert hatte. „Hacken an den Kreis“ war das Mittel zum Erfolg, denn Spartas quirlige Rückraumspieler wollten gar nicht über den großgewachsenen Mittelblock der Adler werfen, sondern fokusierten sich auf das Spiel über den Kreisläufer oder Einzelaktionen. Vorne spielten die Blauen fast ungewohnt geduldig und variabel, angeleitet von Repple setzen sich so die Schützen gekonnt in Szene oder wurden entsprechende Lücken im Deckungsverband der DJK ausgemacht. Zum Abschluss der Hinrunde reisen die Adler am 1. Februarwochenende zu den Preussen ins Geistviertel und können dort mit einem Sieg gegen den direkten Tabellennachbarn endgültig das Ticket für die Rückrunde gegen die Mannschaften in der oberen Hälfte des Tableaus lösen.

Der SVA: Gernemann; Pohlymeyer (1), Prus (6), Gretenkord (1), Dibow (4), Roer-Link (4), Funk (3/1), Repple (3), Zedler (2), Klingberg und Lauruschkat

##Geile (Rumpf-)Truppe, geiles Spiel —> Sieg am Ölberg für Adlers Erste##

Am Sonntag hieß es für uns auf zum phänomenalen und auf jedenfall sehenswerten Ölberge nach Kattenvenne. Nachdem jedes der Autos den für sich besten Weg zur Halle gesucht hatte und teils kreuz und quer über Dörfer (warum auch die Autobahn benutzen) und mit einer Stadtrundfahrt durch das einzigartige Kattenvenne fertig waren, gewann Team Kaiser knapp vor Team Korfs und Schlusslicht Otto(lowski). Trotz alledem hatten alle das selbe „Problem“. Nach dem Umziehen betraten wir nach und nach die Halle. Die gegnerische Mannschaft war schon weit fortgeschritten mit ihrem Aufwärmprogramm. Nach einem Blick auf die Uhr stellten wir fest: In 20 Minuten geht das Spiel los!! Was man im Badezimmer unter Katzenwäsche kennt, vollzogen wir in Perfektion auf dem Feld beim Aufwärmen. Jeder lief ein paar Bahnen, dehnte die anfälligsten Muskeln kurz an, warf 2-3 Pässe und knallte dem Torhüter ein paar Bälle um die Ohren, sodass vor der Partie sogar noch 5 Minuten Zeit in der Kabine übrig blieben. In dieser Zeit war Interimscoach Schlüppi (die Anzeichen stehen gut, dass mit einem Comeback in den nächsten Wochen zu rechnen ist) damit beschäftigt, die doch rare Anzahl der Spieler ins System zu bekommen.

In der Kabine wurde die Aufstellung gemeinsam zusammengebastelt, da einige Spieler unsererseits angeschlagen in die Partie gingen oder gar noch angeschlagen von der letzten Nacht waren. Freudig zu erwähnen ist noch, das unser Allrounder Korfs sich nach längerer Schulterverletzung wieder auf der Platte hat blicken lassen, als Routinier die Zügel in die Hand nahm und versuchte das Spiel aufzubauen und zu lenken.

Das Spiel begann mit einem Tor durch Früchel, gefolgt von zwei Toren von Theis. Erst nach knapp 6 Minuten schafften es die Kattenvenner ihren ersten Ball in unserem Tor unterzubringen. Leider verletzte sich Kassenwart Ley in einer unglücklichen Abwehraktion an der Schulter früh im Spiel und erweiterte unsere Bank der Verletzten/Angeschlagenen. Zuvor fischte ein stark aufgelegter Kaiser 2-3 Bälle raus.

Vor allem Kevôn zeigte sich nach seinem Besuch in der Lanxess Arena am Samstag beflügelt von der unbeschreiblichen Atmosphäre und war kaum zu bremsen, sodass er dem gegnerischen Torhüter die vollgeharzte Kugel des Öfteren mit Erfolg um die Ohren schmiss.

Mit einem Stand von 12:14 gingen wir in die Kabine. Dort atmeten alle einmal kräftig durch. Viel zu sagen blieb nicht, da es eigentlich nichts auszusetzen gab. Vorne etwas konzentrierter spielen und nicht so viele Bälle im Tempogegenstoß vertändeln. Abwehr steht. Passt.

Nach der Pause feuerte Flak, der nun auf halblinks agierte, die Pille in den Knick – sehenswert.

Danach sackten wir leider etwas ein oder wie man im Adlerfachjargon auch sagt: klassisches Anfüttern. Die Gegner glichen in der 39. Minute zum Spielstand von 16:16 aus. In der Folge konnten wir uns zwar wieder einen Puffer von 2 Toren aufbauen, welcher jedoch wieder recht schnell schwund. Das Spiel wurde bei diesem Spielstand immer hitziger und hektischer. Die Heimmannschaft ging zwischenzeitlich sogar zweimal in Führung! Zwar hielten wir uns im Spiel und holten uns die Führung zurück, doch konnten auch die die Kattenvenner immer wieder ausgleichen.

Drei Minuten vor Schluss traf Kevôn zum 25:26. Auch wenn dies der Endstand sein sollte, können drei Minuten noch recht lang sein. Ein Siebenmeter wurde von Keeper Kaiser pariert, der Ball flog ins Seitenaus, aber auch den darauffolgenden Angriff konnten wir abwehren. Schlüppi schmiss die grüne Karte. Spielen, spielen, spielen war die Devise. Nachdem die beiden Unparteiischen (die eigentlich bis auf ein paar fragwürdige Entscheidungen eine gute Linie pfiffen) ein passives Spiel anzeigten und uns noch mindestens 2 Pässe zur Verfügung standen, stellten wir etwas zu hektisch eine ‘allseits bekannte’ 1-Mann-Mauer. Kevôn bekam den Ball, stieg in die Luft und versenkte den Ball im Knick. Jedoch wollten die Schiedsrichter anscheinend zeitig nachhause, sodass sie noch im Sprung das Zeitspiel abpfiffen (🤦🏼‍♂️). Also noch einmal Angriff für die Gegner, auch hier schmiss der Trainer der Kattenvenner die grüne Karte. Noch 8 Sekunden auf der Uhr. 

Jetzt nahm Korfs das Zepter in die Hand und appellierte an uns einfach defensiv stehen zu bleiben und abzuwarten, da man schon einen Pass vorher sehen werde, wer werfen wird. Gesagt, fast so umgesetzt. Die Gegner kamen mit Dampf zu einem Dreierkreuz, verloren jedoch kurzzeitig die Kontrolle über den Ball, sodass die Uhr ablief, während der Ball unerreichbar für diese auf dem Boden in Richtung Mittellinie rollte. Sieg!

Es wurde gejubelt und gefeiert, Schlüppi wurde noch von der Presse abgefangen. #Kiste

In der Kabine gab es dann genügend „elektrolythaltige Glücklichmacher“, sodass sogar Früchel seine alljährliche anfängliche Abstinenz kurzzeitig aussetze und es wurde ausgiebig mit lauter Musik die Kabinenparty eingeläutet. Einen kleinen Einblick wollen wir hier mit euch teilen (s.Foto).

Nun stehen wir auf einem guten und zufriedenstellenden dritten Tabellenplatz nach Ende der Hinrunde und haben den Anschluss an das Führungsduo hergestellt. 🙂 

Endstand: 25:26 Auswärtssieg

Fazit Schlüppi: „Es war ein hart umkämpftes Spiel, welches zwischenzeitlich von Hektik und einfachen Fehlern geprägt war. So war es keiner der beiden Mannschaften möglich sich deutlich abzusetzen. Dank einer starken Abwehrarbeit von Otto(lowski) und Kevôn im Mittelblock und entscheidenden Paraden hatten wir dann gegen Ende den Vorteil auf unserer Seite. Ich glaube wir haben gewonnen, weil wir in den entscheidenden Minuten für einander gekämpft haben und zusammen gehalten haben. Als Team!“

Kaiser, Trippmeier – Theis (9), Weltmann (4/2), Büchsenschütz (3), Pfingsten (3), Tornow (3), Korfsmeier (2/1), Früchel (1), Orlowski (1), Becker, Ley

#flywieadler

#StadtrundfahrtKattenvenne✅

#Hälftevon22ist11! 😉

#Siegerselfie

#wermusssichschonaufwärmen

#handball>lernen

-Auswärtssieg in Kattenvenne 20.01.2019-

 

 

Lass´krachen – Adler Party am 25. Januar

Eurobier, Eistee, Bremsklötze und Stromgitarrenmusik: die 3. schmeist ne Party!!!

Traditionell kalendarisch nicht immer nachvollziehbar trifft sich die gesamte blau-weiße Mischpoke alljährlich, um ordentlich die Puppen tanzen zu lassen. Der Anlass ist dabei zweitrangig, Weihnachtsfeier steht drauf, die Dritte ist dran und freut sich auf zahlreihes Erscheinen am 25. Januar ab 20.00 Uhr und der ehemaligen Gaststätte Reinköster auf der Grevener (Hausnr 163). Neben einem Armdrückwettbewerb und einem Sonderauftritt von Nils Zedler an der Nasenflöte in der Halbzeitpause des 20.30 Halbfinales (Großbildleinwand!), gibts natürlich was zu futtern und altbewährtes zu trinken. Für 8,- Euro pro Nase seid ihr dabei, Fans und Partner natürlich ebenfalls.