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In der Saison 2022/2023 gehen drei Herren- und eine Damenmannschaft für den SVA an den Start.

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Wir spielen und trainieren in der Hans-Böckler-Schule (auch HBS genannt), nähe Kanal und Wolbecker Str.

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Unsere Trainingszeiten sind montags und mittwochs, inkl. Nachbereitung mit Dr. Krombacher, Handballexperte.

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Letzte Meldungen

Vorzeitiges Ende der Saison 2020

Aktuell ruht der Trainings- und Spielbetrieb nicht nur beim SV Adler, sondern bundesweit. Das vorzeitige Ende der Saison für die unteren Ligen war damit quasi schon vor Wochen beschlossene Sache, nun wurde von höchster Stelle bekannt gegeben, dass auch in den oberen Spielklassen die Saison 2019/2020 beendet wird. Damit wird vom Profi bis zum altinternationalen Kreisklasse-Spieler kein Spieler mehr die Kugel in die Hand nehmen, zumindest für ein Meisterschaftsspiel. Aber auch hinter dem Trainingsbetrieb steht derweil noch ein großes Fragezeichen, dass sich auch auf einen regulären Saisonbeginn Anfang September ausweiten lässt. Angesichts der aktuellen Lage und des kollektiven „shutdown“ gibt es im Land sicherlich ganz andere Probleme und Baustellen, wenngleich die Ungewissheit um Hobby, Sport und Freizeit den ein oder anderen Adler ins Grübeln bringen dürfte.

Klarheit besteht seit Anfang der Woche zumindest in punkto der Abschlusstabellen im HK Münsterland, der sich dem Beschluss des Handballverbandes Westfalen angeschlossen hat, die unterbrochene Saison offiziell zu beenden. Absteiger wird es keine geben, ebenso wird die angedachte Reform der beiden Kreisligen zu einer eingleisigen Kreisoberliga ausgesetzt. Bezüglich der Aufstiegsregelungen haben die Verantwortlichen im hiesigen Handballkreis die landesweit gängige Quotientenregelung angewendet. In der Praxis bedeutet dies, dass die erzielten Punkte einer Mannschaft durch die bis zum 12. März absolvierten Spiele dividiert werden, mit 100 multipliziert und auf die erste Stelle nach dem Komma gerundet werden. Dies verschafft, neben dem Tabellenersten als gesetztem Aufsteiger, auch den weiter platzierten Mannschaften das Anrecht auf eine Wildcard, eine Option also, einen Aufstieg in die nächst höhere Spielklasse in Anspruch zu nehmen. Dafür ist nach der Quotientenregelung ein maximaler Rückstand auf den letzten ursprünglichen Aufstiegsrang von 39,9 erforderlich. Wie sich dann die Ligen des Senioren- Bereiches für die kommende Saison endgültig konstellieren, entscheidet sich erst nach allen Mannschaftsmeldungen, die bis zum 20. Mai beim HK eingehen werden. Große Relevanz für die Ligenzugehörigkeit der Adler-Mannschaften 1 bis 3 haben all die Rechnereien nicht, einzig der 2. Mannschaft stünde als Tabellenerster der 1. Kreisklasse der Gang in die Kreisliga zu.

***Großer Kader, kleines Team: Großer Kampf bleibt unbelohnt***

Mit einer durch die Erkältungswelle stark limitierten Truppe, liefen wir am Sonntag im Heimspiel gegen Nordwalde auf. Die Angst, gar keine Auswechselspieler dabei zu haben, wurde uns zum Glück durch das Aushelfen von Malte Petersen aus der Zwoten und Ansgar Gillmann erspart. Ansonsten stellte sich die Mannschaft beinahe von selbst auf, selbst der angeschlagene Coach Klöcker musste mit ran, vertraute aber zunächst der folgenden Startformation:

Wobker – (v.l.n.r.) Weltmann, Büchsenschütz, Ding, Tornow, Schrand, Engelhardt am Kreis. 

Mit der Devise das Spiel langsam zu machen und unsere Kondition zu sparen, gingen wir in die Partie und machten unsere Sache trotz ungewöhnlicher Startformation gerade im Angriff sehr gut. Die Chancenverwertung war gut und in der Abwehr konnten wir den ein oder anderen Ballverlust der Nordwaldener Gäste provozieren. So lagen wir auch beinahe ausschließlich die gesamte Halbzeit lang in Führung und nahmen diese auch mit in die Kabine.

Halbzeitstand 17:16

In einem körperlichen, aber weitestgehend fairen Spiel, kamen wir erneut gut in die zweite Halbzeit und konnten uns mit 20:17 ein wenig Luft verschaffen, eher die Gegner dann aber besser und besser gegen unsere Deckung ankamen und teilweise mit leichten Toren in Minute 38 mit 21:22 in Führung gingen. In der Folge blieb es ein umkämpftes Spiel, in dem sich die wenigen Adler tapfer und mit aller Kraft gegen die mit 15 Spielern angereisten Gäste zur Wehr setzten. Zwar konnten wir die Führung nicht wiedererlangen, doch auch einen 3 Tore Rückstand konnten wir mit viel Moral in Minute 55 durch Büchsenschütz noch einmal ausgleichen. Das Spiel, das eigentlich keinen Sieger verdient hatte, stand dann auf Messers Schneide. Schließlich gerieten wir noch einmal in Unterzahl und mussten alles riskieren, wurden aber nicht belohnt. Die Niederlage tut weh und fällt auch etwas zu hoch aus.   

Endstand 33:36

Aus diesem Spiel mitzunehmen bleibt eine  couragierte Leistung der Wenigen, die sich am Ende aufgrund fehlender Kraft wohl um den verdienten Lohn gespielt haben. Wenn aber mehrere Spieler mangels Alternativen 60 Minuten durchspielen müssen, ist das wohl nur verständlich. Die die da waren zeigten weitestgehende eine gute bis sehr gute Leistung (33 geworfene Tore sprechen für sich) und stemmten sich mit aller Kraft dagegen, letztlich leider ohne Erfolg. Nun bleibt es zu hoffen, dass alle Erkältungen und Wehwechen bis zum nächsten Wochenende ausgeheilt sind und wir dann wieder mit einer noch schlagkräftigeren Truppe auf der Platte gegen Sparta II stehen können. 

Wobker, Kaiser – Weltmann (9/2), Büchsenschütz (5), Engelhardt (5), Klöcker (5), Tornow (5), Schrand (3), Ding (1), Gillman, Petersen

#ausgepowert

#gutgekämpft

#nichtaufgeben

**Doch leider ein Auswärtsfluch für die Erste in Senden geworden**

Mit einem recht dünnen Kader fuhren wir in die Buldener Straße nach Senden. Nach der Wiedereingewöhnung mit dem klebrigen Runden, starteten wir recht gut in die Partie und konnten acht Minuten in Führung liegen. Bei einem Remis von 6:6 verloren wir zunehmend den Faden. Die Abwehr wie auch der Angriff waren katastrophal mit anzusehen. In der Abwehr rannte jeder nach Belieben und ohne Absprache heraus, im Angriff wurde der Spielfluss immer wieder durch unkontrollierte Pässe, zu schnellen Abschlüssen oder Einzelaktionen unterbrochen und landeten als Gegenstöße zwischen unseren eigenen Pfosten. So gingen die Sendender völlig zurecht mit einer durchaus hohen Führung in die Kabine.

Halbzeitstand 19:11

In der zweiten Hälfte wurde zumindest dann noch einmal ein wenig gekämpft. Heran kamen wir jedoch nur noch einmal auf einen Abstand von 6 Toren, doch für mehr fehlte wohl die Kraft und an diesem Tag auch der letzte Wille, sodass das Spiel nur noch vor sich hinplätscherte. Jedoch wurde die Abwehr wieder etwas griffiger, aber nicht mehr so, als hätten wir noch eine Chance wieder gefährlich nah heranzukommen. Auch eine doppelte Überzahl verloren wir 2:0!!

Endstand 32:23

Nun gilt es den Blick eher auf unsere Verfolger in der Tabelle zu richten, und daran zu arbeiten, dass wir nicht weiter nach unten abrutschen. Unser direkter Verfolger aus Nordwalde ist unser nächster Gegner am nächsten Sonntag bei einem Heimspiel zu gewohnter Zeit.

Kaiser, Dirska – Weltmann 10/4, Theis 4, Engelhardt 3, Huffer 2, Föge 2, Schrand 1, Tornow 1, Braun, Büchsenschütz, Korfsmeier

#katastrophaleleistung

#glückwunschnachsenden

#auswärtsfluch

**Dieses Mal richten die Adleraner gegen die Kinderhäuser das Schützenfest aus**

Letzten Sonntag bekamen wir Besuch von der Zweitvertretung der Westfalia aus Kinderhaus. Hier hatten wir (wie einst im Vorbericht erwähnt) noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen. Wir wollen nicht zu viel verraten, doch es hat geklappt!

Überraschend gut starteten wir mit einem 5:0-Lauf in die Partie. Dies war der gut stehenden Abwehr geschuldet, sowie einem über die gesamte Partie gut aufgelegten Kaiser zwischen den Pfosten. Erst in der siebten Minute warfen die Gegner ihr erstes Tor und konterten mit einer 3 Tore Aufholjagd. Nach 20 Minuten stand es plötzlich nur noch 9:10 gegen uns, sodass unsere Coaches sich gezwungen sahen die grüne Karte zu werfen. Dies schien Wirkung zu zeigen, denn wir drehten den Gashahn wieder auf und konnten uns bis zur Halbzeit wieder einen Abstand von vier Toren zurückerkämpfen.

Halbzeit 17:13

Wie auch in der Vorwoche war auch dieses Mal in Halbzeit 2 die Abwehr unser Prunkstück! Lediglich 8 Gegentore fingen wir uns während der zweiten 30 Minuten, eindeutig der Schlüssel zum Erfolg! Genau wie vom Coach vor Anpfiff der Partie eindringlich verordnet waren wir giftig, aggressiv und hart, aber nicht unfair. Vorne kamen wir durch gut herausgespielte Chancen zu unseren Toren, trafen meist die richtigen Entscheidungen oder waren nur noch durch Fouls zu stoppen. 6 von 7 7-Metern wurden verwandelt und brachten uns somit auf die Siegerstraße. Das 30. Tor und die damit verbundene Kiste Bier durch Büchsenschütz verhinderte lediglich die in unseren Augen zwei Sekunden zu frühe Schlusssirene. 

Endstand 29:22

Ein über die gesamte Spielzeit verdienter Erfolg für die Adler, die damit in der Tabelle zumindest vorübergehend einen Platz gut machen und auf dem 4. Platz in die spielfreie Woche gehen. Durch den Sieg gegen den direkten Konkurrenten konnte zudem der Anschluss an Platz 2 und 3 wieder hergestellt werden. Beim Auswärtsspiel in Senden in 2 Wochen heißt es dann 3. gegen 4. und somit bietet sich die Chance, weiter nach oben zu klettern. 

Wobker, Kaiser – Weltmann 8/2, Ding 7/3, Heitmann 6, Dierks 4, Huffer 3, Engelhardt 1, Braun, Büchsenschütz, Tornow, Pfingsten

#flywieadler

#miteinemsiegindiekarnevalzeit

#rechnungbeglichen

#heimstärke

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