Große Erfolge und die wilden 70er

So machten sich die Handballer auf, alleine die Geschicke des Vereins zu übernehmen – sportliche Erfolge wie der Aufstieg in die Landesliga (Feldhandball), der Gewinn des Kreispokals und der Aufstieg in die Nordwestfalenliga (Halle) und die Gründung einer Damenmannschaft 1965 brachten den Verein wieder in Schwung.

Dass man beim SV ADLER weiterhin auch anderen Sportarten gegenüber aufgeschlossen war, zeigt die Gründung einer Volleyballabteilung durch Günther Rüdebusch im Jahr 1970. Nach zweijähriger Aufbauarbeit schaffte die Herrenmannschaft in der Zeit von 1972 – 1976 vier Aufstiege in Folge von der Bezirksliga bis in die Regionalliga. Die Volleyballdamen waren ebenso erfolgreich: sie stiegen in der gleichen Zeit bis in die Verbandsliga auf.

Auch im Handball ging es weiter bergauf. Neben den vielen Erfolgen der C-Jugend wurde die A-Jugend 1974 Bezirksmeister in der Halle und scheiterte erst im Halbfinale der Westfalenmeisterschaft.

Günther Krause und seine Schützlinge: Adlers C-Jugend von 1970…
und ein Jahr später (1971).

Die 1. Herrenmannschaft schaffte in dieser Zeit den Aufstieg von der Kreisliga bis in die Landesliga, während die 2. Mannschaft in einer einmaligen Erfolgsserie ungeschlagen die Kreisliga erreichte.

(es fehlt: Matschulat)
(MZ vom 25.4.1975)

1977 wechselte die Volleyballabteilung geschlossen zum SV 91 Münster, da der SV ADLER als reiner Amateurverein die hohen Kosten für den Spielbetrieb in Regional- und Verbandsliga nicht aufbringen konnte. Auch der Wechsel von erstklassigen Handballern zu Bundes-, Regional- und Oberligisten vollzog sich in gegenseitigem Einvernehmen, denn der Verein wollte mit seinen begrenzten Möglichkeiten einer sportlichen Karriere nicht im Wege stehen. Erhalten blieben dem SVA dennoch einige gute Handballer, die, aufgefrischt mit einigen Spielern aus der eigenen Jugendabteilung, zu Beginn der 80er Jahre auf längere Zeit eines der letzten Kapitel für Adlers Herren in der Bezirksliga schrieben.