Damen bauen Serie aus und klettern auf Rang 3

Einen tollen Lauf mit 6 Punkten aus den vergangenen 3 Spielen beschert der Damenmannschaft einen verdienten 3. Tabellenplatz zur Winterpause. Damit hält sich die Mannschaft von Trainer Stephan Döll vor dem letzten Spiel der Rückrunde, dem Derby gegen Sparta´s 3. Mannschaft im Januar, alle Optionen für die Qualifikation zur Meisterschaftsrunde offen.

Mit dem Schlusslicht der HSG Gremmendorf/Angelmodde 2 hatten die Adler-Damen nur kurze Anlaufschwierigkeiten, ab der 10. Spielminute nahmen die Gastgeberinnen das Heft in die Hand und erspielten sich mit einer klugen Mischung aus Tempospiel und Positionsangriff eine 14:11 Pausenführung. In den zweiten 30 Minuten blieb der SVA seiner Linie treu und landete mit einem Buzzer-Beater von Maja Knutzen zum 26:20 Endstand einen leistungsmäßig gerechten Heimsieg. Glückwunsch Mädels!

Für den SVA: Vinnemeier; Mansfeld, Rutz, Sommerer, Thiel, Wilmanowski (je 2), Henning (6), Wittlag (7), Knutzen (3), Koening und Sundermann

Zweite lässt sich überrollen

Mit dem letzten Aufgebot hat sich die zweite Herrenmannschaft des SVA am vergangenen Sonntag eine derbe Klatsche gegen den SuS aus Stadtlohn abgeholt. Dabei spielte der SVA im Grunde eine gute 1. Halbzeit, der SuS setzte sich zwar zur Mitte der ersten Spielhälfte auf 3 Tore ab (6:9; 17.), in der 29. Spielminute gelang dem SVA aber wiederum der 14:15 Anschlusstreffer. Symptomatisch für den weiteren Spielverlauf fingen sich die Blauen binnen weniger Sekunden dann aber noch 2 weitere Gegentreffer ein, und somit war zum Pausenpfiff von Schiedsrichter Heinz der alte Vorsprung wieder hergestellt (14:17).

Bis zur 40. Spielminute verwalteten die agilen Stadlauner diesen Vorsprung, dann brachen die Adler zunehmen ein und die Gäste drückten weiterhin gnadenlos aufs Tempo und netzen ein ums andere Mal ein. Alleine in den letzten 10 Minuten gelangen den nicht müde werdenden Münsterländern binnen 10 Minuten 10 Treffer. Und das der SuS gerade mal zwei Tabellenplätze über dem SVA rangiert macht die Situation beileibe nicht besser. 29 Tore haben die Blauen in dieser Spielzeit zwar auch noch nie erzielt, 41 kassiert aber auch leider auch noch nicht.

Für den SVA: Schmidt, Sattler; Früchel, Kurze, Alemam (je 1), Mille, Funk, Struck (je 4), Prus (9; 6/7), Nuyken (5) und Behrens

 

Schützenfest am Ölberg – Dritte weiter in der Spur

Vorab die Nachlese zum Spitzenspiel am ersten Novemberwochenende gegen die Handballfreunde aus Greven und Reckenfeld, dass, so wollte es die Tabellenkonstellation zum ersten Spiel der Rückrunde, zu einem Duell des Spitzenreiters aus Greven und dem SVA als deren ärgsten Verfolgern avancierte. Die Partie hielt, was sie auf dem Zettel vorab versprach, die zahlreichen Fans sahen ein munteres Spiel, und auch die Blauen auf der Platte waren mit Freude und Spielwitz bei der Sache und spielten demzufolge eine bockstarke 1. Halbzeit (14:10). In der 2. Spielhälfte drückte der Spitzenreiter ordentlich auf die Tube, Adler blieb dennoch ebenbürtig und hätte mit einem Buzzer-Beater von Mille sogar die Chance zum Sieg gehabt. Es blieb, wie auch bereits im Hinspiel, bei einem gerechten Remis (23:23), und für Greven die Gewissheit, gegen Adler kann man nicht (so einfach) gewinnen.

Für den SVA: Mesch; Gretenkord (2), Pohlmann, Pohlmeyer, (je 1), Funk (10), Mille (4), Bertram (5), Wittlage, Binnebösel und Polder

 

Am vergangenen Samstag Abend beendeten die Dritte mit einem Nachholspiel in Kattenvenne dann auch offiziell die Hinrunde. Am Ölberg muss man sich meistens mit einer Mischung aus Steineschmeißern und jungen Wilden auseinandersetzen – so auch in diesem Falle, wobei erstgenannte, mit ordentlich Körper und Erfahrung, dem Tabellenzweiten das Leben anfänglich schwer machten. Die sonst so sattelfeste Deckung fand, insbesondere in der ersten Spielhälfte, kein wirkliches Mittel gegen die unkonventionelle Spielweise der Tecklenburger. Tore waren auf beiden Seite daher keine Mangelware und der 15:15 Pausenstand ließ nicht nur den kurzfristig erkrankten Gretenkord am Liveticker ins Schwitzen geraten. „Tempo beibehalten und den Langen weg“ lautete der Schlachtplan für die zweiten 30 Minuten, und der Gameplan ging auf. Früchel legte den Shooter an die Kette, die Deckung agierte zunehmend variabler und Mesch im Kasten bekam immer besser den Körper zwischen Tor und Ball. Und vorne drehte der SVA nun auf allen Positionen richtig auf, jeder beschäftigte seinen direkten Gegenspieler bis zum Durchbruch und netze dann auch treffsicher gegen einen zunehmend überforderten Keeper des Gastgebers. Kurz bevor dem soliden Schiedsrichter aus Everswinkel die Tinte im Füller ausging ertönte die Schlusssirene, Endstand 30:39. Potzblitz SVA!

Für Blau: Mesch; Pohlmeyer, Mille (je 4), Prus (7), Früchel (5), Funk (8), Bertram (9) und Polder (2)

Beste Spieler: geschlossene Mannschaftsleistung

3. kommt mit Derbysieg aus der Herbstpause

Keine Blöße hat sich die 3. Herrenmannschaft das SVA im ersten Spiel nach der Herbstpause gegen die Reserve der HSG Preussen/Borussia gegeben. Und mehr noch, nach dem ungefährdeten 24:19 (13:10) Heimsieg klettern die Gernemänner ins obere Tabellendrittel, und schaffen sich somit zum Beginn der Rückrunde am kommenden Wochenende eine tolle Ausgangsposition im direkten Duell um die Tabellenspitze gegen die Handballfreunde aus Greven und Reckenfeld.

Im Spiel gegen die bisher sieglosen Preussen tat sich Adler lediglich in der Anfangsphase etwa schwer, bzw. die Gäste aus dem Geistviertel machten ihre Tore und die Blauen eben (vorerst) nicht. 1:4 lautete es so nach wenigen Minuten, Adler blieb jedoch cool und drehte das Spiel bis zur Mitte der 1. Spielhälfte auf 8:4 und verwaltete diesen Vorsprung in die Pause. Gelesen war die Messe dann spätestens bereits vor der Schlussviertelstunde, die Borussen wirkten nun zunehmend kraft- und ideenlos und mussten zusätzlich auf ihren besten Werfer verzichten. Die Blauen machten noch ein paar feine Törchen und freuten sich beim anschließenden Pohlmeyer Riegel und Bertrams Schmeißkiste über einen schönen Sonntag.

Für den SVA: (ein guter) Mesch; Pohlmeyer, Früchel (je 3), Gretenkord (2), Bertram (4), Mille, Funk (je 6), Polder und Binnebösel

Neue Damen-Trikots dank nicos AG

Ein großer Dank geht raus an die nicos AG für das Sponsoring der neuen Damen-Trikots!

Wir freuen uns, weiterhin das Logo der nicos AG auf unseren Trikots tragen zu dürfen und bedanken uns für eine großzügige Unterstützung i.H.v. 800€ für den neuen Trikotsatz! Bei bestem Wetter und strahlendem Sonnenschein konnten wir den Scheck in dieser Woche entgegennehmen – vielen Dank und auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit!

Dritte spielt richtig Handball und gewinnt in Kinderhaus

Das Beste draus machen und ein Spass haben, so die Devise von Trainer Andi Rosin, angesichts eines schmalen Kaders und einem Debutanten im Tor des SVA…und so sollte es kommen, in beiderlei Hinsicht. Adler nahm von Beginn an das Heft in die Hand und legte einen astreinen Start-Ziel Sieg gegen im Mittel locker 20 Jahre jüngere Gegner aus Kinderhaus hin. Vorne klappt beinahe alles, der Rückraum ließ das Bällchen wunderbar Laufen und spielte, angeführt von einem überragenden Michael Bertram, nahezu jeden Treffer fein heraus. Und hinten wurde verteidigt was das Zeug hielt, hatte sich die Abwehr doch vorgenommen, ihren Keeper Nils Zedler, in seinem ersten Spiel zwischen den Pfosten des SVA, nicht direkt zu überfordern. Letzterem schien das jedoch völlig Schnuppe, er hielt seinerseits was es zu halten gab und führte seine Truppe so mit auf die Siegerstraße. Nach 3. Saisonspielen rangieren die Gernemänner mit 3:3 Punkten auf dem dritten Tabellenplatz, direkt hinter dem Spitzenduo aus Nordwalde und Greven/Reckenfeld.

Für den SVA: Zedler; Pohlmeyer (1), Millmann, Pohlmann (je 3), Bertram (11), Prus (4), Behrens (2), Funk (7) und Alemam.

Spannung pur – Damen mit erstem Saisonsieg!!!

Ihren ersten Saisonsieg im 3. Meisterschaftsspiel der 2. Kreisklasse konnten die Adler Damen am vergangen Sonntag gegen die 2. Mannschaft des SC Greven 09 verbuchen. Hatten die Mädels von Cheftrainer Stephan Döll in ihren beiden ersten Partien der noch jungen Saison beide Male das Nachsehen gegen die Ligaprimusse aus Kinderhaus und Everswinkel, versprach das Duell gegen die Grevener Reserve eines auf Augenhöhe zu werden: weit gefehlt jedoch, die Emsstädterinnen führten rasch mit 0:3 und machten den Gastgeberinnen das Leben schwer. Die Blauen mussten folglich richtig ackern, dies wurde mit dem Ausgleich zum Spielstand 8:8 10 Minuten vor der Halbzeitpause belohnt. Die Schlussminuten der ersten Spielhälfte wurden dann zunehmend hektisch, die Folge waren vergebene Strafwürfe auf beiden Seiten und eine knappe Pausenführung der Gäste (10:11).

Im 2. Durchgang legten die Mädels dann los wie der Feuerwehr und drehten das Spiel durch einen 7:0 Lauf binnen 10 Minuten auf 17:12. Wer die 09er-innen nun aber jedoch schon abgeschrieben hatte, der sollte sich irren, nahezu im Alleingang warf Grevens auf der Guenne ihr Team Tor um Tor heran und plötzlich stand es wieder „eins vor“ für die Gäste (53., 18:19). Nichts für schwache Nerven also, die Crunchtime sollte es regeln, und wie: die Blauen ließen von da ab keinen Gegentreffer mehr zu und netzten selbst, trotz Unterzahl, noch 4 Mal ins Grevener Gehäuse ein. Dank einer tolle Moral und Willenskraft konnte so die ersten beiden Punkte auf der Habenseite eingefahren werden – Glückwunsch Team D!

Adlers Zweite verliert Saisonauftakt deutlich

Als letzte Mannschaft des SVA war die Zwote nach einer Spielverlegung gegen Vreden in die Saison gestartet. Gleich zum Einstieg hagelte es dann eine deutliche Niederlage gegen die Zweite aus Havixbeck. Bei der Rückkehr aus der einjährigen Corona-Pause schien diese Spuren hinterlassen zu haben und die fehlende Spielpraxis wurde bei fast allen Adleranern sichtbar. So war das Spiel geprägt von technischen Fehlern und Ballverlusten im Offensivspiel. Dennoch sahen die 15 Gegentore zur Halbzeit nicht einmal so schlecht aus – nur acht geworfene Tore auf der anderen Seite machten die Situation deutlich problematischer. Nach dem Seitenwechsel wurde es kaum besser, sodass am Ende ein ernüchterndes 16:24 zu Buche stand. Ein Ergebnis, das zumindest in der Höhe nicht hätte sein müssen und woran auch ein etwas besserer Schlussspurt kaum etwas änderte. Ein herzlicher Dank gilt allein an die Torhüter Paul und Mausi zu richten, die dafür gesorgt haben, dass die Niederlage nicht noch deutlicher ausging. 

Jetzt gilt es den ersten Eindruck zu korrigieren. Die Chance dazu gibt es am 30. September gegen die Handballfreunde aus Ahaus.

Damen Training findet statt – trotz Corona!

Auch wenn eine Damen-Handball-Saison abgebrochen wurde und der versuchte Neustart mit der Saison 2020/2021 ebenfalls, haben wir den Handballsport nicht aus den Augen verloren.

Wir haben regelmäßig zuhause ein Training über Zoom durchgeführt. Dabei ging es über Kräftigungsübungen, dynamisches Dehnen und Koordinationübungen, Tabata und Pamela Reif, sogar bis hin zu Kickbox-Training.

Nun, wo das Wetter wieder besser wird, geht es zunehmend nach draußen, bevor wir wieder in die Halle dürfen. Natürlich alles unter Einhaltung der jeweils geltenden Coronabedingungen. Auch draußen ist das Training immer abwechslungsreich!

Das Wichtigste ist, draußen können wir wieder vollumfänglich unser Lieblingssportgerät, den Ball, einsetzen!

Wenn du daran Spaß hast und nächste Saison hier in Münster Handball spielen willst, verstärke gern unser Damen-Team und melde dich bei uns!

Jede ist willkommen!

Zwote verteidigt die Tabellenführung gegen Hiltrup

Eine gute Moral bewiesen hat am vergangenen Sonntag die Zweitvertretung der Adler vor heimischer Kulisse gegen die Gäste aus Hiltrup. 

Nach einem schwächeren Start vor allem im Abwehrverbund und einem zeitweiligen 6-Tore-Rückstand konnte zur Halbzeit auf 11:13 verkürzt werden. Nach einer brennenden Motivationsrede von Erfolgstrainer Döll in ebenjener Pause übernahm die Zwote dann in der 36. Spielminute erstmals die Führung. Daraufhin ging es einige Minuten hin und her, bis Adlers Zwote in der Crunchtime ab der 46. Minute erneut Nerven bewies und die Führung nicht mehr hergab. Besonders erwähnt werden sollten hierbei Jens und Maik, die zusammen mehr als die Hälfte der Münsteraner Tore erzielt haben. Auch Torhüter Mausi kam immer besser ins Spiel und sicherte besonders in der zweiten Halbzeit den Sieg der Adler.

Geschmälert wurde die Freude über den Sieg einzig durch die Verletzung von Mittelmann Repple, der sich auf dem Feld einen Cut in der Unterlippe zuzog und mit 2 Stichen genäht werden musste.