Auf die Socken, hoch die Ärsche – Trainingsbetrieb läuft wieder an

Mit einem lang herbeigesehnten „Go“ der Stadt geht nun auch der Trainingsbetrieb beim SV Adler wieder los, nach einer mehr als 4 monatigen Corona-Pause.
Jetzt heist es für alle Adler Aktiven behutsam wieder in Form zu kommen, gesund zu bleiben und Verletzungen zu vermeiden, um frühstens Anfang Oktober in die Saison 2020/2021 zu starten.
Die Verantwortlichen des SVA haben gemäß der städtischen Vorgaben und des DHB Konzepts „return to play“ einen Maßnahmenkatalog erstellt, der für alle Aktiven in den kommenden Woche verbindlicher Handballalltag sein wird.
In diesem Sinne also „hati hati“ und viel Spaß beim Anschwitzen.

I

Von ganz oben grüßen die Adler!

Moin, Moin, wir sind Adlers Zweite, sind gerade frisch in die Kreisliga aufgestiegen und spielen fast so gut Handball, wie wir aussehen.
Ansonsten ist unser Ego mit dem Aufstieg in die Kreisliga voll befriedigt, trotzdem wollen wir die nächste Saison ordentlich über die Bühne bringen.

Um uns vorzubereiten, kicken wir gerade regelmäßig zu unserer normalen Trainingszeit (Montag 19 Uhr) auf dem Fußballplatz am Hoppegarten.
Sobald Hallensport wieder möglich wird, dann auch wieder in gewöhnlichen Biotop eines Handballers.
Nach dem Training trinken wir gemeinsam Bier, um auch hier nicht aus der Übung zu kommen.
Auch wenn wir Personalmangel gerne versuchen als eingespielt verkaufen, sind wir über Verstärkung immer froh.

Was du brauchst: Sportschuhe wären cool, sonst wird es nur was mit Bier trinken.

Wir freuen uns über Zuschriften an: herren2@sv-adler-muenster.de!

Adlers Zweite

Vorzeitiges Ende der Saison 2020

Aktuell ruht der Trainings- und Spielbetrieb nicht nur beim SV Adler, sondern bundesweit. Das vorzeitige Ende der Saison für die unteren Ligen war damit quasi schon vor Wochen beschlossene Sache, nun wurde von höchster Stelle bekannt gegeben, dass auch in den oberen Spielklassen die Saison 2019/2020 beendet wird. Damit wird vom Profi bis zum altinternationalen Kreisklasse-Spieler kein Spieler mehr die Kugel in die Hand nehmen, zumindest für ein Meisterschaftsspiel. Aber auch hinter dem Trainingsbetrieb steht derweil noch ein großes Fragezeichen, dass sich auch auf einen regulären Saisonbeginn Anfang September ausweiten lässt. Angesichts der aktuellen Lage und des kollektiven „shutdown“ gibt es im Land sicherlich ganz andere Probleme und Baustellen, wenngleich die Ungewissheit um Hobby, Sport und Freizeit den ein oder anderen Adler ins Grübeln bringen dürfte.

Klarheit besteht seit Anfang der Woche zumindest in punkto der Abschlusstabellen im HK Münsterland, der sich dem Beschluss des Handballverbandes Westfalen angeschlossen hat, die unterbrochene Saison offiziell zu beenden. Absteiger wird es keine geben, ebenso wird die angedachte Reform der beiden Kreisligen zu einer eingleisigen Kreisoberliga ausgesetzt. Bezüglich der Aufstiegsregelungen haben die Verantwortlichen im hiesigen Handballkreis die landesweit gängige Quotientenregelung angewendet. In der Praxis bedeutet dies, dass die erzielten Punkte einer Mannschaft durch die bis zum 12. März absolvierten Spiele dividiert werden, mit 100 multipliziert und auf die erste Stelle nach dem Komma gerundet werden. Dies verschafft, neben dem Tabellenersten als gesetztem Aufsteiger, auch den weiter platzierten Mannschaften das Anrecht auf eine Wildcard, eine Option also, einen Aufstieg in die nächst höhere Spielklasse in Anspruch zu nehmen. Dafür ist nach der Quotientenregelung ein maximaler Rückstand auf den letzten ursprünglichen Aufstiegsrang von 39,9 erforderlich. Wie sich dann die Ligen des Senioren- Bereiches für die kommende Saison endgültig konstellieren, entscheidet sich erst nach allen Mannschaftsmeldungen, die bis zum 20. Mai beim HK eingehen werden. Große Relevanz für die Ligenzugehörigkeit der Adler-Mannschaften 1 bis 3 haben all die Rechnereien nicht, einzig der 2. Mannschaft stünde als Tabellenerster der 1. Kreisklasse der Gang in die Kreisliga zu.

***Großer Kader, kleines Team: Großer Kampf bleibt unbelohnt***

Mit einer durch die Erkältungswelle stark limitierten Truppe, liefen wir am Sonntag im Heimspiel gegen Nordwalde auf. Die Angst, gar keine Auswechselspieler dabei zu haben, wurde uns zum Glück durch das Aushelfen von Malte Petersen aus der Zwoten und Ansgar Gillmann erspart. Ansonsten stellte sich die Mannschaft beinahe von selbst auf, selbst der angeschlagene Coach Klöcker musste mit ran, vertraute aber zunächst der folgenden Startformation:

Wobker – (v.l.n.r.) Weltmann, Büchsenschütz, Ding, Tornow, Schrand, Engelhardt am Kreis. 

Mit der Devise das Spiel langsam zu machen und unsere Kondition zu sparen, gingen wir in die Partie und machten unsere Sache trotz ungewöhnlicher Startformation gerade im Angriff sehr gut. Die Chancenverwertung war gut und in der Abwehr konnten wir den ein oder anderen Ballverlust der Nordwaldener Gäste provozieren. So lagen wir auch beinahe ausschließlich die gesamte Halbzeit lang in Führung und nahmen diese auch mit in die Kabine.

Halbzeitstand 17:16

In einem körperlichen, aber weitestgehend fairen Spiel, kamen wir erneut gut in die zweite Halbzeit und konnten uns mit 20:17 ein wenig Luft verschaffen, eher die Gegner dann aber besser und besser gegen unsere Deckung ankamen und teilweise mit leichten Toren in Minute 38 mit 21:22 in Führung gingen. In der Folge blieb es ein umkämpftes Spiel, in dem sich die wenigen Adler tapfer und mit aller Kraft gegen die mit 15 Spielern angereisten Gäste zur Wehr setzten. Zwar konnten wir die Führung nicht wiedererlangen, doch auch einen 3 Tore Rückstand konnten wir mit viel Moral in Minute 55 durch Büchsenschütz noch einmal ausgleichen. Das Spiel, das eigentlich keinen Sieger verdient hatte, stand dann auf Messers Schneide. Schließlich gerieten wir noch einmal in Unterzahl und mussten alles riskieren, wurden aber nicht belohnt. Die Niederlage tut weh und fällt auch etwas zu hoch aus.   

Endstand 33:36

Aus diesem Spiel mitzunehmen bleibt eine  couragierte Leistung der Wenigen, die sich am Ende aufgrund fehlender Kraft wohl um den verdienten Lohn gespielt haben. Wenn aber mehrere Spieler mangels Alternativen 60 Minuten durchspielen müssen, ist das wohl nur verständlich. Die die da waren zeigten weitestgehende eine gute bis sehr gute Leistung (33 geworfene Tore sprechen für sich) und stemmten sich mit aller Kraft dagegen, letztlich leider ohne Erfolg. Nun bleibt es zu hoffen, dass alle Erkältungen und Wehwechen bis zum nächsten Wochenende ausgeheilt sind und wir dann wieder mit einer noch schlagkräftigeren Truppe auf der Platte gegen Sparta II stehen können. 

Wobker, Kaiser – Weltmann (9/2), Büchsenschütz (5), Engelhardt (5), Klöcker (5), Tornow (5), Schrand (3), Ding (1), Gillman, Petersen

#ausgepowert

#gutgekämpft

#nichtaufgeben

**Doch leider ein Auswärtsfluch für die Erste in Senden geworden**

Mit einem recht dünnen Kader fuhren wir in die Buldener Straße nach Senden. Nach der Wiedereingewöhnung mit dem klebrigen Runden, starteten wir recht gut in die Partie und konnten acht Minuten in Führung liegen. Bei einem Remis von 6:6 verloren wir zunehmend den Faden. Die Abwehr wie auch der Angriff waren katastrophal mit anzusehen. In der Abwehr rannte jeder nach Belieben und ohne Absprache heraus, im Angriff wurde der Spielfluss immer wieder durch unkontrollierte Pässe, zu schnellen Abschlüssen oder Einzelaktionen unterbrochen und landeten als Gegenstöße zwischen unseren eigenen Pfosten. So gingen die Sendender völlig zurecht mit einer durchaus hohen Führung in die Kabine.

Halbzeitstand 19:11

In der zweiten Hälfte wurde zumindest dann noch einmal ein wenig gekämpft. Heran kamen wir jedoch nur noch einmal auf einen Abstand von 6 Toren, doch für mehr fehlte wohl die Kraft und an diesem Tag auch der letzte Wille, sodass das Spiel nur noch vor sich hinplätscherte. Jedoch wurde die Abwehr wieder etwas griffiger, aber nicht mehr so, als hätten wir noch eine Chance wieder gefährlich nah heranzukommen. Auch eine doppelte Überzahl verloren wir 2:0!!

Endstand 32:23

Nun gilt es den Blick eher auf unsere Verfolger in der Tabelle zu richten, und daran zu arbeiten, dass wir nicht weiter nach unten abrutschen. Unser direkter Verfolger aus Nordwalde ist unser nächster Gegner am nächsten Sonntag bei einem Heimspiel zu gewohnter Zeit.

Kaiser, Dirska – Weltmann 10/4, Theis 4, Engelhardt 3, Huffer 2, Föge 2, Schrand 1, Tornow 1, Braun, Büchsenschütz, Korfsmeier

#katastrophaleleistung

#glückwunschnachsenden

#auswärtsfluch

**Dieses Mal richten die Adleraner gegen die Kinderhäuser das Schützenfest aus**

Letzten Sonntag bekamen wir Besuch von der Zweitvertretung der Westfalia aus Kinderhaus. Hier hatten wir (wie einst im Vorbericht erwähnt) noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen. Wir wollen nicht zu viel verraten, doch es hat geklappt!

Überraschend gut starteten wir mit einem 5:0-Lauf in die Partie. Dies war der gut stehenden Abwehr geschuldet, sowie einem über die gesamte Partie gut aufgelegten Kaiser zwischen den Pfosten. Erst in der siebten Minute warfen die Gegner ihr erstes Tor und konterten mit einer 3 Tore Aufholjagd. Nach 20 Minuten stand es plötzlich nur noch 9:10 gegen uns, sodass unsere Coaches sich gezwungen sahen die grüne Karte zu werfen. Dies schien Wirkung zu zeigen, denn wir drehten den Gashahn wieder auf und konnten uns bis zur Halbzeit wieder einen Abstand von vier Toren zurückerkämpfen.

Halbzeit 17:13

Wie auch in der Vorwoche war auch dieses Mal in Halbzeit 2 die Abwehr unser Prunkstück! Lediglich 8 Gegentore fingen wir uns während der zweiten 30 Minuten, eindeutig der Schlüssel zum Erfolg! Genau wie vom Coach vor Anpfiff der Partie eindringlich verordnet waren wir giftig, aggressiv und hart, aber nicht unfair. Vorne kamen wir durch gut herausgespielte Chancen zu unseren Toren, trafen meist die richtigen Entscheidungen oder waren nur noch durch Fouls zu stoppen. 6 von 7 7-Metern wurden verwandelt und brachten uns somit auf die Siegerstraße. Das 30. Tor und die damit verbundene Kiste Bier durch Büchsenschütz verhinderte lediglich die in unseren Augen zwei Sekunden zu frühe Schlusssirene. 

Endstand 29:22

Ein über die gesamte Spielzeit verdienter Erfolg für die Adler, die damit in der Tabelle zumindest vorübergehend einen Platz gut machen und auf dem 4. Platz in die spielfreie Woche gehen. Durch den Sieg gegen den direkten Konkurrenten konnte zudem der Anschluss an Platz 2 und 3 wieder hergestellt werden. Beim Auswärtsspiel in Senden in 2 Wochen heißt es dann 3. gegen 4. und somit bietet sich die Chance, weiter nach oben zu klettern. 

Wobker, Kaiser – Weltmann 8/2, Ding 7/3, Heitmann 6, Dierks 4, Huffer 3, Engelhardt 1, Braun, Büchsenschütz, Tornow, Pfingsten

#flywieadler

#miteinemsiegindiekarnevalzeit

#rechnungbeglichen

#heimstärke

Derbysieger: Dritte baut Serie gegen Preußen weiter aus

11:1 Punkte aus den letzten 6 Spieltagen und damit Rang 3 in der Tabelle, das ist die erfreuliche Bilanz von Adlers 3. Herrenmannschaft, der 19:24 Sieg am vergangenen Sonntag gegen die Reserve von Preußen/Borussia passt da perfekt ins Bild. Adler reiste zwar mit einem etwas dünner besetzten Rückraum an, dafür fanden sich mit der Aushilfe um Daniel Langner aus der Zwoten und Comebacker Holly Wittlage gleich 4. Kreisläufer auf dem Spielberichtsbogen wieder. Adler begann, ein Novum in dieser Saison, erneut konzentriert und erspielte sich gegen eine kompakte Preußen-Deckung schnell einen 3-Tore Vorsprung (1:4; 7.Minute), und baute diesen bis zum Pausenpfiff sogar noch etwas aus (7:12). Im zweiten Durchgang rückten die Preußen den echten Adlern dann zwar nochmal etwas auf die Pelle (15:18; 45.Minute), die Blauen verfielen deswegen aber nicht in Panik und Hektik (Novum!). Im direkten Gegenzug setzte Funk Polder am Kreis in Szene, letzterer verwandelte eiskalt mit anschließender Pirouette. Mit zwei Treffern in direkter Folge durch Funk machte Adler in der 50. Minute den Sack dann endgültig zu (15:21), die Führung wurde bis zum Schlusspfiff sicher verwaltet. Wenn man so möchte ebenfalls ein Novum. Dementsprechend zufrieden zeigte sich Teammanager Andi Rosin nach dem Spiel und auch Schnapper Gernemann huschte ein Lächeln übers Gesicht.
Damit verabschiedet sich die Dritte in eine dreiwöchige Spielpause, um danach in zwei schwierigen Auswärtsspielen in Ascheberg und beim TV Emsdetten gegen die beiden Spitzenteams der Liga ihr Potential in die Waagschale zu werfen.
Venceremos Aguila!

Für den SVA: Gernemann; Polder, Binneboesel (je 1), Langner, Pohlmeyer, Dibow (je 2), Funk (13), Kaminke (3), Gretenkord und Wittlage

Gelungenes Grünkohlessen der Adler Oldies in Handorf

Zum traditionellen Grünkohlessen lädt der ehemalige Spieler und Funktionär des SV Adler Paul Lördemann alljährlich alte Weggefährten, Mitspieler und Freunde unseres Traditionsvereins in das Vereinsheims des TC Handorf ein. Lördemann, der tags darauf seinen 81. Geburtstag feierte, konnte auch in diesem Jahr wieder ca. 40 Teilnehmer in gemütlicher Runde bei saftigem Kassler, Mettenden, knusprigen Brotkartoffeln und selbstverständlich frostfrischem Grünkohl begrüßen. Neben zahlreichen Stammgästen findet so auch der ein oder andere „alte Neue“ durch dieses Ehemaligentreffen den Weg zurück zu seiner sportlichen Vergangenheit, selbst weitere Anreisen aus Bayreuth oder Wuppertal stellen kein Hindernis dar. Nach einem kurzen Grußwort von Lördemann ging es mit hungrigen Mägen an den Grünkohl, ehe der 1. Vorsitzende Daniel Funk das Wort ergriff und nicht nur allen voran Paul Lördemann für sein unermüdliches Engagement dankte, sondern auch allen Anwesenden, die nicht nur die Tradition hinter der fast 90-jährigen Vereinsgeschichte aufrecht halten, sondern diese immer noch aktiv mit prägen. Das Rahmenprogramm wurde in diesem Jahr von Dieter Görlich gestaltet, der einige, teilweise unbekannte und jahrzehntealte Fotos aus diversen Alben und Archiven zusammengetragen hatte, um diese in einer kleinen Diashow zu präsentieren. Insbesondere alte Mannschaftsfotos und Spielszenen vom Großfeldhandball gaben dabei den Anlass für die ein oder andere Anekdote und Schenkelklopfer.
Einen großen Anteil hat Görlich mit seiner akribischen Arbeit auch an der Erweiterung der Adler-Homepage, denn dort wurde für den interessierten Leser einer ganze Menge an vereinshistorischem Material ein eigener Menüpunkt gewidmet, der von der Gründung bis in die aktuelle Gegenwart die Geschichte des Sportvereins Adler von 1932 anschaulich beschreibt.

Nach dem offiziellen Teil ging es dann an der Theke und den Tischgruppen zum noch gemütlicheren Teil des Abends über; von der Entlassung des Bundestrainers Christian Prokop bis zur Tabellensituation der Adler-Teams drehte sich dabei selbstverständlich alles weiter um den Handball. Eine schöne Veranstaltung – auf ein neues im nächsten Jahr und kommt alle gesund wieder.

Dritte mit Kantersieg gegen Nottulns Reserve

Einen deutlichen Start-Ziel-Sieg feierte Adlers 3. Herrenmannschaft am Sonntagmorgen gegen die 2. Mannschaft des SV DJK Nottuln. Die Gäste fanden sich trotz Sturmtief Sabine überpünktlich und mit voller Bank an der HBS ein, mit im Gepäck hatten die Grün-Weißen allerdings auch nur 2 Punkte auf der Habenseite aus ihrem ersten Saisonspiel gegen die HSG Preußen Borussia. Und das dies auch so bleiben sollte, daran ließen die Blauen direkt mit dem Anpfiff der Partie keinen Zweifel aufkommen. Ioan Polder erzielte nach einem Tempogegenstoß (!) das 1:0 für den SVA, nach knapp 2 Spielminuten führten die Gernemänner bereits mit 3:0, bevor es nach einem 13:4 Zwischenspurt mit 14:6 in die Halbzeitpause ging. Groß zu lamentieren gabs es demzufolge nichts, einzig die Chancenverwertung aus dem Rückraum ließ etwas zu wünschen übrig.
Im zweiten Durchgang knüpfte Adler nahtlos an seine doch gute Form aus der ersten Spielhälfte an, und Bankdirektor Andi Rosin wechselte munter durch, dass jeder seine Spielzeiten bzw. Verschnaufpausen bekam. Am Ende verbuchten die Blauen so einen locker-flockig erspielten 29:16 Heimsieg und blickten bereits nach dem Spiel voller Vorfreude auf das Derby gegen die Preussen aus dem Geistviertel am kommenden Sonntag am Inselbogen.
Für den SVA: Gernemann; Kaminke (6), Funk (7/1), Binnebösel, Roer-Link und Pohlmann (je 3), Gretenkord, Dibow (je 2), Pohlmeyer, Polder und Petersen (je 1) und Klingberg.

**Adleraner wieder auf Erfolgsspur?**

Dieses Wochenende fuhren wir wieder einmal Richtung Holland, es ging nach Gronau zur Zweitvertretung. Anpfiff um 19:30 Uhr, was gibt es Schöneres. „Wenn wir ‘ne Stunde später fahren würden, könnten wir wenigstens noch Dortmund im Radio hören.“ Aber das kann man sich halt nicht aussuchen. 

Wir können einen alten, neuen Neuzugang vermelden. TNTim Dierks hat es wieder zurück ins altbekannte Münster gezogen und wird wieder für uns auf der Platte auflaufen. Willkommen zurück!

#Einstandskiste(?!)

Am Wochenende tat er dies bereits und unterstützte uns vorne am Kreis, da unsere etatmäßigen Kreisläufer sowie Aushilfskreisläufer alle verhindert waren. 

Die erste Halbzeit war härter umkämpft als wir es wollten. Erst ab Minute 20 konnten wir uns nach einer Auszeit der gegnerischen Mannschaft das erste Mal mit drei Toren absetzen.

Leider verspielten wir den Vorsprung bis zur Halbzeit und gingen sogar mit einem Tor Rückstand in die Kabine. Dies sei zum einen der zu löchrigen Abwehr geschuldet, zum anderen jedoch der viel zu schlechten Ausbeute vorne. Sieben „freie Dinger“ wurden nicht im Tor untergebracht und wir schossen somit den Torhüter zum Helden. Auch mit dem Aluminium verstanden wir uns an diesem Tag besser als gewollt. Dadurch konnten wir das Spiel nicht schon früher entscheiden.

Halbzeit 16:15

In der zweiten Halbzeit verletzte sich nach einem harten Einsteigen bereits relativ früh unser einzig mitgereister LA Heinemann am Knie und konnte nicht mehr auflaufen. Gute Besserung an dieser Stelle. Unter dem Motto „jetzt erst Recht“ begannen wir aber, das Spiel an uns zu reißen. Der Mittelblock um Theis und Heitmann packte nun energischer und vor allem rechtzeitig zu, so dass wir die beiden Spielmacher der Gronauer Reserve besser in den Griff bekamen. Lediglich 8 Gegentore in Halbzeit 2 sprechen für sich! Auch im Angriff lief es nun besser, wenn auch nicht perfekt. Coach Consch kündigte entsprechend schon in der Halle ein Wurftraining für kommenden Mittwoch an. Dennoch sollte spätestens der Treffer zum 27:21 in Minute 51 den letzten Zweifel beseitigen, dass wir dieses Spiel gewinnen würden. So konnte dann auch noch einmal munter durchgewechselt werden, so dass wir alle noch ein wenig Energie für den besonders schönen Teil des Abends sammeln konnten. 

Der Großteil der Mannschaft genoss nach Rückkehr gegen 23 Uhr noch ein Feinschmecker-Abendessen in Münsters feinstem Lokal, Pizza Alex. Wie es der Zufall so will, liegt eben jenes Lokal direkt neben Münsters schönster Bar, dem Barzi, in welchem dann noch einige Liter leckerer Long Island Icetea verzehrt und unter Anbetracht des Auswärtssieges genossen wurden.  

Endstand 24:32

Schließlich bedanken wir uns noch beim Gegner für die Bereitstellung oranger Leibchen, da beide Mannschaften mit blauen Trikots aufliefen.

Wobker – Huffer 8/3, Theis 5, Tornow 5, Dierks 4, Pfingsten 3, Becker 2, Heitmann 2, Föge 2, Heinemann 1, Büchsenschütz

#flywieadler

#barzibesuch

#himmelblauer Krümel – brrm brrm

#QualitätdesBildesspiegeltdasSpielwieder

08/02/2020 Auswärtssieg in Gronau 1. Herren