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In der Saison 2020/2021 gehen drei Herren- und eine Damenmannschaft für den SVA an den Start.

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Unsere Trainingszeiten sind montags und mittwochs, inkl. Nachbereitung mit Dr. Krombacher, Handballexperte.

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Nur 1 Punkt aus möglichen 4 – Magere Ausbeute gegen Lengerich und Neuenkirchen (27:27 und 23:24)

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Nach dem zuletzt hohen Sieg gegen Burgsteinfurt mussten die Damen I an den letzten beiden Spieltagen zwei bittere Niederlagen einstecken. Denn auch gegen die Gegnerinnen des HSG Hohne/ Lengerich e.V. wäre mehr als ein Remis drin gewesen.

Doch aktuell mangelt es auf Seiten der Adlerdamen vor allem an einer gewissen Beständigkeit und Cleverness. Beständigkeit darin, sich für seine fein heraus gearbeiteten Tore auch in der Abwehr zu belohnen! Eine 4 oder sogar 7-Tore-Führung nicht nur über zwei, sondern vielleicht zur Abwechslung auch mal über 10 Minuten, geschweige denn bis zum Abpfiff zu behaupten! Sich keine Gegenstöße durch dämliche Pass-, Fang- oder sonstige technische Fehler einzufangen! Für die Mannschaft einzustehen und bis zum Ende alles zu geben!

 

Das sollte der Ansporn für die zwei verbliebenen Saisonspiele sowie Trainingseinheiten sein.

So lassen sich abgesehen von nächtlichen Vengabus- und Limboauftritten bestimmt auch auf dem Spielfeld weitere Anlässe zum Feiern finden…

 

Zumindest das Unentschieden gegen Lengerich kann am kommenden Samstag aus den Gedächtnissen der Spielerinnen vertrieben werden, denn dann treffen beide Teams erneut beim Final 4 des Kreispokals in Ladbergen aufeinander.

 

 

Gegen Lengerich mit von der Partie: Anna (1), Anna-Lena, Annika (4), Berit (3), Hannah (5), Judith (12/4), Lotta, Nora und Rippi (2)

 

In Neuenkirchen am Start: Anna, Ela, Ella, Hannah, Judith, Kathi L, Laura, Lotta und Rippi

SV Adler Münster 2 – Warendorfer SU 3 33:34 (16:16) – Spannendes Spitzenspiel knapp verloren

Im Hinspiel begann die famose Aufholjagd der Adler. Damals konnten gegen den bis dahin verlustpunktfreien Tabellenführer die ersten Punkte, und es wären sogar noch mehr drin gewesen, eingefahren werden. Es versprach ein spannendes Spiel zur Mittagszeit zu werden. Theoretisch, praktisch gab es den allwöchigen Kontest um die Beste Ausrede für das unpünktliche Erscheinen: “Ich habe heute Morgen noch ein Date mit unserem Baggerführer. Komme danach direkt zur Halle. Könnte allerdings etwas knapp werden.“ Das Spiel fand auf einem Sonntag Mittag um 12 Uhr statt und der Kollege wohnt im vornehmen Mauritz. Andre, deine Ausreden sind Weltklasse. Diesen Widrigkeiten zum Trotz, war die Stimmung und die körperliche Verfassung sehr gut. Der Gegner reiste mit einer kleinen, aber sehr feinen Auswahl an altgedienten Handballrecken an. Schnell war für den Taktikfuchs Stephan klar: „Wir müssen unsere Vorteile im Bereich der Schnelligkeit und der üppigen Personaldecke ausspielen“. „Und dir keinen Ball geben“, raunte es von der anscheinend fachkundigen Tribüne.

Direkt im ersten Angriff konnte durch schnelles Spiel und schlussendlich eine sehr sehenswerte Einzelaktion eine freie Wurfchance vom Sechs-Meter-Kreis kreiert werden. Diese wurde vergeben, ach ja, Warendorf hat auch einen sehr guten Torhüter. Jetzt wo alle Stärken bekannt waren entwickelte sich ein sehr schönes Spiel. Die Adler schafften immer wieder durch Spielzüge und schnelles spielen freie Wurfchancen zu erspielen. Sehr sehenswert waren die Tore und Angriffe.

Zwischenzeitlich gelang es den Hausherren eine drei Tore Führung zu erarbeiten.

Handballästhetik hüben, Erfahrung und individuelle Qualität drüben. Warendorfs Rückraum nahm das Spielgerät und warf es ins Tor. Dieses eher einfache Spielprinzip war nach 30 Minuten genauso erfolgreich. Mit 16:16 ging es in die Halbzeit. Es war unglaublich eng. Die Besprechung fiel kurz aus. Hinten einen mehr schnappen und vorne weiter treffen. Der Haupttorschütze der Warendorfer soll in Manndeckung genommen werden. Die einzige taktische Änderung.

In der zweiten Halbzeit ging es los wie bei der Feuerwehr, das hohe Niveau konnte nochmals gesteigert werden und die Zuschauer waren begeistert vom Spiel. Schöne Tore wurden aus unmöglichen Positionen erzielt und anspruchsvollste Anspiele wurden sicher gefangen und verwandelt. Der Gegner beeindruckte durch Würfe, die wie an einer Linie gezogen wirkten und durch einen Außenspieler, der kleinste Lücken erfolgreich nutzte. Am Ende war es fast so spannend wie im Hinspiel. In den letzten zehn Minuten lagen die Gäste vorn und agierten sehr clever und mit viel Glück. Adler gab sich aber nie auf und erkämpfte sich 90 Sekunden vor Schluss die Chance zum Ausgleich. Diese wurde leider vom exzellenten Torhüter der Gäste vereitelt. Routiniert und mit einem geschenkten Freiwurf des ansonsten sehr guten Schiedsrichters, gelang es den Vorsprung über die Zeit zu bringen. 33:34 ging das Spiel aus. Enttäuschung ja, aber eine Niederlage der schöneren Art. In der nächsten Woche steht mit Telgte wieder ein guter Gegner auf dem Plan.

MP

Zurück in die Vergangenheit – Adler 3 mit Siegen gegen Preussen und Telgte

Mit dem geschmeidig schmutzigen 25:26 (13:12) Sieg gegen Preussens Zweite vor einer Woche, nach einer handballfreien Zeit, auf die jeder modularisierte Student neidisch wäre und der geglückten gestrigen 20:13 (12:5) Revanche gegen Telgte IV festigt Adler mit einem Blick auf die Tabelle seinen Status als König Einauge unter den Blinden.

Telgte reiste mit ähnlichem Personal wie im Hinspiel in die Domstadt, Adler musste lediglich den unpässlichen Zedler ersetzen und konnte personell aus dem vollen Schöpfen. In der torarmen Anfangsphase traf zunächst der gute Referee aus Greven die besten Entscheidungen, in dem er Angriffe gegen die körperliche Unversehrtheit rigoros unterband und direkt progressiv bestrafte. Adler nutzte im weiteren Verlauf geschickt die Langsamkeit der Telgter Deckung aus und kombinierte bis zur Chance, hinten wurde Beton angerührt und die sonst so durchschlagkräftigen Friesen zappelten ein ums andere Mal hilflos im Adler Deckungsverband. Damit hatte der erfolgsverwöhnte Dauerkarteninhaber auch die bessere Halbzeit des Spiels bereits gesehen, in in der zweiten Halbzeit verwalteten die Blauen lediglich, wechselten munter durch und schonten sich für den Sonntagsspaziergang, Kaffee und Kuchen.

Für den SVA (einmal tiiief Luft holen): Gernemann, Roggenkemper; Tüpker, Klingberg, Heinrich, Funk, Laruschkat, Roer, Wittlage, Porsch, Polder, Wirths, Eggert, Kalter und Markus Rietkötter, der dankenswerter Weise auf seinen Einsatz verzichtete und trotzdem Siegerwürstchen und Pinkus bereitstellte.

Torjubel auf Seiten der Damen I

Torjubel auf Seiten der Damen I

 

Am gestrigen Sonntag strotzten 8 verbliebene Spielerinnen der Damen I dem herrlichen Frühlingswetter und brachen zur besten Eiscafé-Zeit zum Tabellenkonkurrenten TB Burgsteinfurt II auf. Musste man sich im Hinspiel noch mit einer 16:18 Niederlage geschlagen geben, so entschädigte das Rückspiel mit einem deutlichen Ergebnis von 22:34.

Trotz der engen Personaldecke starteten sie konzentriert und bemüht, vor allem die starken 1-gegen-1 Situationen einzelner gegnerischer Spielerinnen zu unterbinden. Dies funktionierte zum Glück ohne größere Probleme, zumal die Burgsteinfurterinnen kein besonders hohes Tempo vorgaben. Auf diese Weise konnten sich Q’s Damen ihre Puste für den Angriff aufsparen. Aber auch hier lief es abgesehen von Popeye-Distanz-Pässen ins gegnerische Aus sowie kleinen temporär muskelkaterbedingten Schwächeanfällen wie am Schnürchen.

Rundum ein verdienter und seit Urzeiten auch wieder deutlicher Sieg.

 

Für den Adler auf dem Feld: Anna (4), Anna-Lena (2), Annika (4), Ela, Heli (2), Judith(14/5), Lotta (5/1), Rippi (3)

Pohlmeyer
Kanzlei KKP
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Hexagon PPM
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"Ich hab mal Oberliga mittrainiert"

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