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In der Saison 2020/2021 gehen drei Herren- und eine Damenmannschaft für den SVA an den Start.

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Ein (fast) perfektes Déjà Vue

Ein (fast) perfektes Déjà Vue

 

Vor heimischer Kulisse empfingen die Adlerweibchen I am Sonntag die Spielerinnen des TSV Ladbergen. In der Hinrunde noch mit 19:19 Remis auseinander gegangen, sollte dieses Mal der Adler die Nase vorne behalten.

Die Partie startete auf beiden Seiten temporeich. Man selbst schaffte sich durch eine flinke zweite Welle und Eins-gegen-Eins-Situationen Freiräume, der Gegner kam immer wieder über die große Kreisläuferin und die halblinke Position zu einfachen Treffern.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit sicherten sich die Adlerdamen durch Ballgewinne und Tempogegenstöße dann aber einen 8-Tore-Vorsprung. 10 Minuten vor Schluss lautete der Spielstand 24:16. 10 Minuten sind eigentlich keine allzu lange Spielzeit sollte man meinen… Doch was nun passierte, wird mit Sicherheit nicht in die Annalen der Saisongeschichte eingehen: Verursacht durch eine Reihe von Fang- und Passfehlern, Stürmerfouls, Schritten, 100% Treffern von Linksaußen sowie kein einziges eigenes Tor glichen die Ladbergerinnen plötzlich zum 24:24 aus!

Die letzten Sekunden entwickelten sich wahrlich zu einem Handballkrimi. Konnte Rippi vom Kreis noch zum 25:24 erhöhen, starteten die Gegnerinnen 30 Sekunden vor Schluss ihren letzten Angriff. Zum Glück riss sich die heimische Abwehr ein letztes Mal am Riemen und ermöglichte dem Gegenüber lediglich einen Freiwurf von der Halbposition. Zwei Sekunden vor Schluss. Eine Situation, bei der man sich direkt in das Hinspiel zurückversetzt fühlte, wo die Ladbergerinnen mit dem Schlusspfiff doch tatsächlich zum 19:19 ausglichen… Und auch dieses Mal landete der Ball im Netz – allerdings einen Moment zu spät erst nach Abpfiff durch die Schiedsrichter. Am Ende bescherte nur eine ordentliche Portion Dusel den Adlerweibchen den Punktgewinn!

 

Für den Adler am Ball: Annika, Berit, Heli, Judith, Laura, Lou, Nora, Plücki, Rippi, Steffi LE und Steffi W

Der Adler und das gute Pferd – 3. siegt 25:26 gegen Mauritz

Adlers 3. Herrenmannschaft hat am Samstag in einem körperlich intensiv geführten Spiel das innerstädtische Derby gegen DJK Germania Mauritz mit 25:26 (10:14) für sich entscheiden können. Nach dem fauxpas vom vergangenen Wochenende punktet die 3. damit erstmals gegen eine besser platzierte Mannschaft und führt weiter die untere Tabellenhälfte an. Adler rotierte taktisch klug und begann mit Laruschkat auf der Mitte, Funk im rechten Rückraumen und Wirths auf Rechtsaußen. Auch wenn die Achse Funk-Wirths in der Summe 18 Treffer zum Sieg besteuerte wurde die Marschroute, über das mannschaftliche Zusammenspiel den Grundstein des Erfolgs zu legen exzellent umgesetzt, zwischenzeitlich betrug der Vorsprung gar 7 Treffer und Mauritz wirkte phasenweise ratlos. Doch ratlos heist nicht kampflos und spätestens Mitte der 2. Halbzeit bliesen die Germanen zum totalen Angriff. Mehr als der Ausgleich zum 24:24 war aber nicht drin, da auch die Blauen an ihre Grenzen gingen und in der Crunchtime kühlen Kopf bewahrten. Roggenkemper entschärfte einen Tempogegenst0ß und der zuvor noch glücklose Kalter netzte  zur erneuten 2 Tore Führung ein. Im Gegenzug kam Funk einen halben Schritt zu spät, räumte den Außen ab und sah 62 Sekunden vor Schluss nach Regel 0815 glatt rot. Per 7m gelang Mauritz der Anschlusstreffer zum 25:26. Die letzte Spielminute war dann nichts für schwache Nerven, Mauritz deckte offen und kam tatsächlich nochmal in Ballbesitz, schenkte das Leder aber durch einen Fehlpass in die Arme von Roggenkemper direkt wieder weg. Schlusspfiff, Spiel aus, zwei Punkte, yösss!!!

Die Adler Fighter: Gernemann, Roggenkemper; Kalter (2), Klingberg (1),Becker (1), Funk (8), Heinrich, Zedler (4), Polder, Wirths (6/4), Laruschkat und Rietkötter

Deutlicher Sieg trotz miserabler Trefferquote – Damen I gewinnen 30:21 beim TuS Recke

Deutlicher Sieg trotz miserabler Trefferquote – Damen I gewinnen 30:21 beim TuS Recke

 

Eine bärenstarke Annika auf Linksaußen, mindestens 5 vergebene 7m, glücklicherweise keine größeren Blessuren: Das Spiel lässt sich in wenigen treffenden Worten zusammenfassen.

Nach der Winterpause standen die Adlerdamen I am Samstagabend beim Tabellenletzten TuS Recke auf dem Feld. Trotz einer Bilanz von 11 verlorenen Spielen sollten die Gegnerinnen keinesfalls unterschätzt werden. Doch die Partie gestaltete sich nicht etwa wegen eines engen Spielstandes, sondern vor allem wegen der häufigen Foulspiele der Gastgeberinnen als unangenehm. Immer wieder kam deren Abwehr einen Moment zu spät und griff Q’s Damen von hinten in den Arm. Sogar im Angriff rissen sie sie per Stürmerfoul zu Boden. Das Ergebnis waren eine Vielzahl an 7m und Zeitstrafen – die leider bis auf zwei Stück inklusive Nachwürfen nicht verwandelt wurden! Auch im Positionsangriff lässt sich die Torausbeute eher als mangelhaft bezeichnen. Es schien als bestünde die abendliche Aufgabe darin, der gegnerischen Torfrau die Füße kaputt zu schießen…

Für das kommende Spiel heißt es in dieser Hinsicht noch eine Schüppe draufzulegen, will man gegen den TSV Ladbergen nicht als Verlierer hervorgehen.

 

Für den Adler am Ball: Annchen, Annika (8), Hannah (2), Heli (2), Judith (7), Lotta (5/1), Nora, Plücki (2) und Rippi (4/1)

Sparta Münster nach Sieg über Adlers 3. im siebten Himmel

Adlers Dritte hat am Sonntag morgen vor heimischer Kulisse den Sportskameraden von Sparta Münster vermutlich den schönsten Tag der bisherigen Saison beschert: nach der gerechtfertigten 24:31 (8:15) Heimpleite freuten sich die Grünen wie kleine Kinder beim Seifenblasenblasen über ihren ersten Saisonsieg. In Ordnung ging das so, über das wie könnte man diskutieren… Adler begann ungewohnt mit den Neuzugängen Peitzmeier auf der Mitte und Kalter auf Linksaußen sowie dem kurz vorm Verkauf stehenden Becker am Kreis. Wie schon in Westbevern war die Adlerbank rappelvoll, obwohl mit Gernemann, Tüpker, Laruschkat und Rietkötter gleich vier etatmäßige fehlten. Bis zum 4:4 blieb das Spiel offen, dann offenbarte sich den Zuschauern in der ordentlich gefüllten jedoch kühlen Halle, das Quantität auf Adlers Seite automatisch nicht auch Qualität bedeutet. Aufbauspieler Christian Peitzmeier fiel nach keiner Viertelstunde verletzt aus und wurde durch Funk erstzt, der an diesem Tag jedoch zu keinem Zeitpunkt bei der Sache war und sich lieber mit anderen Dingen abseits des Spielfeldes zu beschäftigen schien. Auf Seiten der Spartaner machten ein-zwei A Jugendliche der Adler Deckung das Leben mit einfachen Wacklern und präzisen Würfen so dermaßen schwer, dass das „Ding“ im Grunde nach 20 Minuten durch war. Der Halbzeitstand von 8:15 spricht Bände…Adler bäumte sich im zweiten Durchgang zwar noch einmal etwas auf und verkürzte auf 4 Tore dank eines guten Zedlers, mehr war aber nicht zu holen. Damit bricht Adler nun eine Spielregel und verliert erstmals gegen eine schlechter plazierte Mannschaft, ausgerechnet zum Beginn der Rückrunde. Ob dies jedoch nicht einfach nur eiskaltes Kalkül ist, davon lkann sich jeder am kommenden Samstag um 16.30 in der Adolph-Kolping Halle beim Spiel gegen die besserplazierten Germanen aus Mauritz überzeugen…

 

Für Adler waren auf der Platte: Roggenkemper; Kalter, Klingberg, Zedler, Peitzmeier, Funk, Wirths, Wittlage, Becker, Polder, Porsch, Heinrich und Pohlmeyer

Pohlmeyer
Kanzlei KKP
nicos AG
Hexagon PPM
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"Ich hab mal Oberliga mittrainiert"

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