Adler siegt geschwächt in Drensteinfurt (HSG Ascheberg/Drensteinf.2 – SV Adler Münster 2 32:39)

Bei einem Blick auf die Tabelle hätte man vermuten können, dass dieses Spiel ein „sicherer“ Pflichtsieg sein müsste. Doch bereits im Vorfeld war klar, dass dieser Eindruck aufgrund der dünnen Personaldecke trügt. So hatten bereits 6 Spieler angekündigt, aufgrund von Geburtstagsfeier und Grippewelle verhindert zu sein. Auch war bis Mittwoch nicht klar, ob man überhaupt einen Torhüter haben würde oder ob Erfolgstrainer Döllermann persönlich das Tor würde hüten müssen. Doch Arne erklärte sich bereit, trotz Bänderriss, einzuspringen, um schlimmeres zu verhindern.

So lief man dann mit einer Rumpftruppe aus verletztem Torhüter und teilweise von Grippe geplagten Spielern in Drensteinfurt auf.

In der ersten Halbzeit war das Spiel des SV Adler auch dementsprechend träge und man konnte das gewohnte Tempospiel nicht aufziehen. Genau hier witterte Ascheberg/Drensteinfurt seine Chance wichtige 2 Punkte im Abstiegskampf in der heimischen Halle zu behalten.

Doch die Zweitvertretung des SV Adler beschloss in der Halbzeit direkt zu Beginn das Tempo zu forcieren, um die Wette mit Erfolgstrainer Döllermann zu gewinnen. Auch wenn man diese Wette leider knapp verlor, konnte sich die zweite Mannschaft in kurzer Zeit auf einen 9 Tore Vorsprung absetzen, sodass auch der neuerliche, kläglich gescheiterte Versuch eines Hebers vom 7 m Punkt durch den wurfgewaltigen Halblinken den Sieg des SV Adler nicht mehr gefährden konnte.

Nach einem Endstand von 39:32 konnte man die zwei Punkte, wohl auch verdient, mit nach Hause nehmen. Für diese Woche heißt es dann: ab in die Eistonne, damit im kommenden Spiel wieder aus dem Vollen geschöpft werden kann.

FS

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