3. nach Niederlagen gegen Roxel und Ostbevern im freien Fall

Nicht mehr viel läuft derzeit bei Adlers Drittvertretung handballerisch zusammen. Nach einem ambitionslosen 21:24 gegen den da Noch-Tabellennachbarn aus Roxel machten sich die kränkelnden Blauen am vergangenen Samstag (mal wieder) Freunde in Ostbevern und verhalfen der Truppe von der Bever zu ihrem ersten Saisonsieg, der einzige Pluspunkt vor der Partie stammte übrigens vom Hinspiel aus der HBS. Im zweiten Durchgang (9:14) lässt sich, nach einer katastrophalen 1. Halbzeit (14:7), zumindest kämpferisch eine Ligatauglichkeit attestieren, am 23:21 Endstand änderte das aber nichts.

Nach der Osterpause gilt es für Adler dann noch einmal vernünftige Leistungen in Telgte und Everswinkel abzuliefern, bevor diese Übergangssaison gottseisgetrommelt vorbei ist.

Für blau: Roggenkemper, Gernemann; Tüpker, Zedler, Funk, Peitzmeier, Klingberg, Wittlage, Polder und Porsch.

Adler 3 verteilt Geschenke auf Promo-Tour im Münsterland

Kiel – Mannheim – Flensburg – Westbevern, Ostseehalle – SAP Arena, Campushalle – Arena Dorf. Das ist die Ganze Herrlichkeit des deutschen Handballs in einem Atemzug. Sage und schreibe 13 Blaue wollten das miterleben, ein Auswärtsspiel an einem kühlen Sonntag abend um 18.00 Uhr auf schwarz-grauem Linoleum gegen  die wohl professionellste Dorfmannschaft zwischen Hamm und Emsdetten. Zur Belohnung gab’s eine kostenlose Lehrstunde in Sachen sechsgegesechsmitvielzuwenigplatz, und wenn die relativ einfallslosen Domstädter dann doch mal einen hellen Moment hatten, gab’s garantiert direkt was auf die Banatzel und im Tor war das Bällchen dann auch noch lange nicht. So mühte sich die Dritte zu 16 mickrigen Toren, die Emser hingegen netzten ganze 29 Mal, so verkündete es der Türmer von St. Cornelius und Cyprianus feierlich nach jedem Treffer der Stellmänner. Zeitgleich gab sich der Klassenprimus 08 keine Blöße gegen Telgtes IV., so dass die Emser nun wieder mit ihrem allerliebsten Saisonziel seit Vereinsgründung liebäugeln dürfen.

Für den SVA: Roggenkemper, Gernemann; Hambuch, Tüpker, Zedler, Laruschkat, Peitzmeier, Funk, Klingberg, Polder, Porsch, Wittlage und Pohlmeyer.

Nach dieser zu erwartenden Niederlage gastiert mit dem BSV aus Roxel am kommenden Sonntag der Tabellennachbar in der HBS, ein Sieg wäre gut für Mensch und Moral. Auf geht’s Adler!

Starke Abwehr – Dritte erkämpft sich einen Punkt gegen Mama-Aua-Ritz

Nach dem hier nicht erwähnten siegreichen Rückrundenauftakt im Derby gegen Spartas 3 (25:22) und der Klatsche gegen den Klassenprimus MS 08 (12:24) in der Vorwoche gastierten Adler am vergangenen Samstag bei der Überraschungsmannschaft von DJK Mauritz, die sich in der Spitzengruppe der Liga eingenistet hat. Im Hinspiel hatte Adler keine Schnitte, am Lotharinger Kloster präsentieren sich die Blauen jedoch immer angriffslustig, winkt danach doch der gemeinsame Gang ins Städtchen mit ordentlich Bier und Fleisch.

Personell gut besetzt, jedoch ohne Entlastung im Rückraum für Zedler und Funk, da Laruschkat und Peitzmeier fehlten, startete der SVA furios und ging mit 1:4 in Führung. Bei der DJK war nicht viel zu spüren von Jugend-Kraft, stattdessen gingen die Akteure konsequent mit einem lauten „Aua Mama“ in die Knie, agierten weinerlich wie die Alarmanlage der Halle oder pöbelten asozial unter der Gürtellinie (vereinzelt auch alles drei vereint, was der französische Arzt Georges Gilles de la Tourettes ähnlich beschrieben hat). Nicht, das es nur irgendwie nervte, es zeigt auch Wirkung und brachte die Dritte etwas aus dem Tritt, Mauritz ging über 4:4 mit 6:4 in Führung ehe sich der SVA wieder fing und mit einem 8:7 in die Pause ging.

Im 2. Spielabschnitt kämpften die Blauen insbesondere in der Defensive tapfer weiter, Mauritz hatte ohne den langen Blonden weiterhin kaum Durchschlagskraft im Rückraum, führte jedoch bis zur Crunch-Time stets mit 2-3 Toren. Nun mobilisierte Adler die letzten Kräfte und spielte zweimal Zedler clever frei, der wiederum netzte einmal und wurde in der letzten Aktion siebenmeterreif gefoult. Den Strafwurf verwandelte Funk mit der Schlusssirene zum verdienten 17:17 Ausgleich.

Für den SVA: Gernemann, Roggenkemper; Pohlmeyer, Heinrich, Zedler, Tüpker, Funk, Klingberg, Kalter, Porsch, Polder, Beiing und Wittlage.

Im nächsten Spiel reist der SVA dann zum selbsternannten Aufsteiger nach Westbevern, der nach diesem Wochenende erstmal keiner mehr ist, kam die Stellmann Sieben gegen die Allstars von 08 empfindlich unter die Räder…

 

Am Ende fehlte die Kraft…

Adlers Erste unterliegt den Spochtfreunden aus Greven/Reckenfeld
Mit 27 zu 30 verloren die Adlerträger am vergangenen Sonntag ihr Heimspiel gegen die Erste von Greven/Reckenfeld. Mit nur sieben Feldspielern und zwei Torhütern fehlte letztlich die Kondition und auch Konzentration, um die zwischenzeitliche Führung über den Schlusspfiff zu retten. Coach Godkorfs, der aufgrund von „Rücken“ nur als Übungsleiter an der Seite eingreifen konnte, hatte seine Jungs glänzend eingestellt. Adler begann mit einer 4/2 Deckung, um den unbeweglichen, aber wurfgewaltigen Rückraum der Spochtfreunde frühzeitig zu stören. Die gelang zunächst auch wie geplant. Immer wieder konnte die Deckung Pässe des Gegners abfangen. Allerdings versäumte es die Erste, aus den sich hieraus ergebenden glasklaren Torchancen Kapital zu schlagen. Nach 8 Minuten stand es noch 1 zu 1, obwohl die Eagles zu diesem Zeitpunkt auch mit 5 zu 1 hätten führen müssen.
Adler gelang es in der Folgezeit den gegnerischen Angriff auf Abstand zu halten und sich auf zwei Tore abzusetzen. Mit einem leistungsgerechten 14 zu 12 ging es in die Halbzeit. Auch nach Wiederanpfiff blieb Adlers Erste heiß und konnte den Vorsprung zwischenzeitlich auf sogar vier Tore (41. Minute) ausbauen, was sicherlich auch den teilweise (auf beiden Seiten) äußerst fragwürdigen Entscheidungen des Unparteiischen geschuldet war. Adler konnte den Gegner fortan zwar noch auf Abstand halten, doch deutete sich bereits ab der 45. Minute an, dass noch mit einem engen Spiel zu rechnen sein würde, weil Greven/Reckenfeld mit einem kompletten Kader beliebig durchwechseln konnte. Nachdem sich der Bosnier nach einem Zusammenprall mit dem gegnerischen Torhüter bei einem Gegenstoß verletzt hatte und auch seine Out-Of-Bed-Frisur dahin war, reichte die Kraft „hinten raus“ nicht mehr. In der 54. Minute zogen die Spochtfreunde mit den Adlerträgern gleich, die nunmehr trotz aller Anstrengung ohne Wechselmöglichkeiten und etatmäßigen Kreis nicht in der Lage waren, weitere Torerfolge des Gegners zu verhindern. Passend hierzu schoss der Rückraum von Greven/Reckenfeld nun aus allen Lagen den Innenpfosten rund und traf dabei auch noch das Tor, so dass sich die Erste am Ende nur über eine beherzte Leistung, die gewonnene Erfahrung (und die spätere Europameisterschaft) freuen konnte.
Für Adler am Ball waren: Jan, Dennis, Ansgar, der teure Bernd, der Bosnier, Johnny, Luca Brasi, Consch und Dominic, dem ein besonderer Dank für’s Aushelfen gebührt.

Quod erat demonstrandum – Adler 3 siegt nach langer Durststrecke gegen Everswinkel

Nach 3 knappen Spielen in Folge hat Adlers Dritte, nach dem bisher einzigen Sieg im ersten Saisonspiel, nun endlich im letzten Spiel der Hinrunde nach mehr als einer 3 monatigen Durststrecke mit einem 20:18 (9:11) Erfolg gegen Everswinkel 3 den zweiten Saisonsieg gefeiert. Zufriedenstellend ist diese Bilanz keineswegs, zeigten sich die Blauen in den Vorwochen zwar durchaus willig und kämpferisch, jedoch mangelte es insbesondere den erfahrenen Spielern in der Crunch Time häufig an Cleverness.

Gegen der Tabellenführer der zweiten Tabellenhälfte legte Adler am Sonntag morgen furios los, Zedler und Funk fackelten aus allen Lagen auf das DJK Gehäuse und über 5:2 erspielte sich Adler eine zwischenzeitliche 7:4 Führung. Nun schlichen sich Unkonzentriertenheiten gepaart mit ein wenig Pech ein, Everswinkel glich zum 7:7 und drehte das Spiel über 9:9 durch 2 Tore in Folge zum 9:11 Halbzeitstand.

Adler lies sich davon nicht beirren, rechnerisch lag man nach der Formel [Σ 0-30] + [Σ 30-60] (<) 20 einigermaßen im Soll. In der Deckung rührten die Blauen im zweiten Durchgang Beton an, und liesen, auch dank eines starken Gernemann zwischen den Pfosten, nur noch 8 Treffer der DJK zu. Über 14:14 setzte sich Adler eine Viertelstunde vor Ende vorentscheidend auf 17:14 ab. Everswinkel deckte in den Schlussminuten offen, bäumte sich zwar nochmal auf (19:18), doch Funk lies mit seinem entscheidenden Treffer zum 20:18 Endstand alle Zweifler verstummen und für eine große Moral gab es die überfälligen verdienten 2 Punkte.

Für den SVA: Roggenkemper, Gernemann; Heinrich, Pohlmeyer, Zedler, Peitzmeier, Laruschkat, Funk, Kalter, Polder und Wittlage

Bis zum Start der Rückrunde am 10. Januar 2016 um 10.15 Uhr mit dem Derby gegen Sparta Münster wünschen alle Spielerinnen und Spieler, der gesamte Trainerstab, die medizinische Abteilung sowie alle Gönner und Sponsoren der 3. Herrenmannschaft des SVADLERMÜNSTERvonNEUNZEHNHUNDERTDREIUNDZWANZIGE.V. allen Menschen auf unserem weiß-blauen Planeten ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rustch ins neue Jahr.

 

29 : 26 – 1. Herren verliert am Ölberg gegen Kattenvenne I

Am vergangenen Sonntag stand den Adlern mit dem Auswärtsspiel gegen die 1. Mannschaft des TV Kattenvenne eine schwere Aufgabe bevor. Der Tabellenzweite hatte bis dahin erst einmal in dieser Saison verloren, was es nun galt zu ändern.

Nach der 0:1-Führung der Adler musste man die Hausherren jedoch zunächst auf 7:1 ziehen lassen. Mehrere Zeitstrafen gegen Kattenvenne ließen den Vorsprung wieder auf 9:7 zusammenschrumpfen, allerdings wollten die Adler noch nicht richtig ins Spiel finden und mussten zur Halbzeit einen 18:11 Zwischenstand hinnehmen.

Nun galt es die Köpfe nicht hängen zu lassen und zumindest das schlechte Gewissen aus der ersten Hälfte wieder rein zu waschen. Dies gelang nach anfänglichen Schwierigkeiten und der Abstand wurde immer kleiner, bis den Adlern beim Stand von 26:25 nur noch ein Treffer zum Ausgleich fehlte. In dieser heiklen Phase behielt letztendlich Kattenvenne die Oberhand und konnte das Spiel 29:26 für sich entscheiden.

Letztendlich ist das Ergebnis gerechtfertigt, da Kattenvenne vor heimischer Kulisse immer das gewisse Quäntchen hungriger war.

38 zu 21 – Erste siegt ungefährdet gegen Kattenvenne 2

Mit einer sehr soliden Abwehrleistung und einem sicheren Angriff schoss die Erste am vergangenen Sonntag die Zweitvertretung des TV Kattenvenne aus der Halle. Nach einem kurzen Rückstand (0 zu 2) zum Start und zwei verschenkten 7m legten die Adlerträger richtig los. Die 5-1-Deckung zwang den Gegner immer wieder zu leichten Ballverlusten, die der „erhabene“ Bosnier erfolgreich für seine gefühlten 15 Tore im Gegenstoß nutzte. Für Kattenvenne gab es kaum ein Durchkommen, während Adlers Erste von allen Positionen nahezu beliebig traf. Mit einem leistungsgerechten 20 zu 10 ging es in die Halbzeit. Dort fand der Mahner Matthias „Godkorfs“ Sammer offenbar die richtigen Worte und appellierte an seine Spieler auch in der zweiten Halbzeit nicht locker zu lassen, um schnellstmöglich den Sack „zu zu machen“ bzw. „die Kuh vom Eis zu holen“. Gesagt, getan: Adlers Erste machte im Durchgang Zwei genau da weiter, wo man in der Ersten Halbzeit aufgehört hatte. Vorne durfte sich jeder Spieler in die Torschützenliste eintragen, hinten stand die Abwehr (gewohnt) sicher. Als Adler gut drei Minuten vor dem Ende mit 38 zu 19 führte, versagten vorne jedoch die Nerven und die Jungs vergaben beste Chancen en masse. Sicherlich dürfte hier auch die Angst vor den zwei Kisten für das 40. Tor eine nicht unerhebliche Rolle gespielt haben…

Nächstes Wochenende geht es für die Eagles an den schönen Ölberg in Kattenvenne zum unechten Rückspiel. Mit der Erstvertretung von Kattenvenne wartet aber sicher ein anderer Brocken auf die Mannschaft.
Für Adler am harzfreien Ball waren: Ansgar, Schleicher, Consch, Godkrfs, Markus, Jan, Dennis, Joe Hammer, Paco, Johnny und Luca Brasi

Punkteteilung im Tabellenkeller – Dritte mit Remis gegen Ostbevern

Nach 4 sieglosen Spielen in Folge kam die 3. Mannschaft des SV Adler am Sonntag morgen zumindest zu einem 22:22 (12:11) Unentschieden gegen den BSV aus Ostbevern. Angesichts der knappen Pausenführung und dem 22:20 kurz vor Ende war da sicherlich auch mehr drinn, zumal die letzte Aktion des BSV zum 22:22 Ausgleich mit drei doch sehr großen Schritten eingeleitet wurde…

Betrachtet man jedoch den Spielverlauf, dann offenbarten sich bei den Blauen altbekannte Schwächen, Adler lies Ostbevern im Spielverlauf wiederholt auf mehrere Tore davonziehen und musste sich dann kraftezehrend wieder herankämpfen. Ein Ausrufezeichen setzte der wieder genesene Roggenkemper, der mit tollen Paraden mehrfach 100%ige Torchancen vereitelte und seine Vorderleute so im Spiel hielt.  Nach guten Aktionen von Zedler und Funk fuhr dann Adler wie bereits erwähnt mit einer 2-Tore Führung kurzzeitig auf der Siegerstraße, doch dem an diesem Tag mittelprächtigen Halbrechten Funk fehlte es in den Schlussminuten an Cleverness, so dass Ostbevern quasi mit dem Schlusspfiff der (verdiente) Ausgleichstreffer gelang, wären da nicht diese 3 großen Schritte gewesen.

Für den SVA: Roggenkemper, Gernemann (n.e.); Tüpker, Klingberg, Zedler, Laruschkat, Peitzmeier, Funk, Kalter, Pohlmeyer, Wittlage, Polder, Peterskeit (!) und Mertens (!).

 

3. scheitert an sich selbst – 21:19 in Roxel

In keinem hochklassigen Handballspiel der 2. Kreisklasse hatte Adlers 3. erneut das Nachsehen und verlor beim direkten Konkurrenten Roxel mit 21:19 (11:11). Gewonnen hat diesen Vergleich beileibe nicht das bessere Team, sondern das konstantere. Adler fand mit Peitzmeier auf der Mittelposition ordentlich ins Spiel, kam jedoch durch Funk zu häufig zu einfachen Toren von der rechten Rückraumseite und gab sich somit sehr berechenbar. Zudem wurden beide Außenspieler konsequent von der BSV Verteidigung abgelaufen und Zedler konnte seine Wurfgewalt von der linken Rückraumseite nicht entfalten. Trotzdem blieb Adler am Drücker und egalisierte kurz vor der Pause zum 11:11 Halbzeitstand. Nach dem Wiederanpfiff passierte dann vermutlich genau deswegen das, was in der Halbzeitansprache thematisiert wurde: die Blauen verloren komplett den Faden, deckten hinten fahrlässig schlecht und brachten vorne nichts zustande, sodass Roxel auf 11:15 enteilte. Dieser Hypothek hechelte Adler dann die verbleibende Zeit hinterher. Dabei mag es vom wiedereinsetzenden Kampfgeist zeugen oder einfach nur schmeichelhaft sein, dass Klingberg beim Stand von 20:19 kurz vor Schluss den Ausgleich auf der Hand hatte. Nach einer intensiven Trainingswoche und einem spielfreien Pokalwochenende trifft der SVA am letzten Novemberwochenende auf die 1. Mannschaft aus Ostbevern.

Für den SVA: Gernemann, Roggenkemper (n.e.); Wittlage (1), Zedler (4), Funk (9), Kalter (1), Laruschkat (1), Pohlmeyer (3), Peitzmeier (1), Polder und Klingberg.