Kaum zu fassen, der Zeitnehmerplan für die Saison 15/16 ist da.
P.S. Der Spielplan natürlich auch
Kaum zu fassen, der Zeitnehmerplan für die Saison 15/16 ist da.
P.S. Der Spielplan natürlich auch
Mit 38:21 fegte ein Allstar-Team aus 1. und 2. Herren über die Truppe von Lokalmatador Sparta Münster hinweg.
Trotz vieler widriger Umstände (Trainer noch auf Scouting-Tour in der BayArena, Gerichtsverfahren für (straf-)auffällige Spieler, besoffene Gästehooligans, gerissene Netze und gutgelaunte Spielleiter) konnte der Adler nicht aufgehalten werden und überrollte (besonders in der zweiten Halbzeit aufgrund der harten Vorbereitung) den alten/neuen Lieblingsgegner von nebenan.
Es spielten Ruben, Dominic, Benni, Jonny, Markus, Alex, Andre, Bernd, Maik, David, Jan und Dennis
Endlich geht es wieder los! Und wie! Genau wie im letzten Jahr (gegen Rotweiss) beginnt die Adlersaison mit einem lokalen Pokalderby. Alle sind eingeladen, ein Allstar-Team aus erster, zweiter und dritter Adlermannschaft zum Saisonauftakt anzufeuern. Los geht’s Samstag 29.8. 18:30 in der HBS. Für Erfrischungsgetänke ist gesorgt.
Ob Aschebahn, Münster Triathlon oder Halle – der Adler schwitzt. „Grundlagen“ heist das Zauberwort, der ausgewiesene Fachmann meint damit Einheiten im Bereich der konditionellen Fähigkeiten Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Beweglichkeit. „Noch 10-14 intensive Tage, dann folgt eine individuelle Regenerationszeit mit einem ähnlichen zeitlichen Umfang“ so ein Mitglied des Trainerstabs, bevor es dann an die intensive Ballarbeit und die taktischen Feinabstimmungen geht.
Nach einer kräftezehrenden Saison halten sich die Könige der Lüfte aktuell mit Grillfleisch, Sonnenbaden am Kanal und ein wenig Kickerei in der HBS bei Laune. In Bälde geht es dann schon aber wieder ans Eingemachte, den nach der Saison ist vor der Saison…Katsching!
Irgendwie fad wirkte der Abschied der 3. Herrenmannschaft des SVA aus der Saison 2014/15. Im letzten Heimspiel gegen Ostbevern vor 14 Tagen reichte es gerade so zur Sollbesetzung, das Spiel gegen abstiegsbedrohte BSVler schenkte Adler mit 18:26 ab, ohne sich gr0ßartig zu wehren. Roggenkemper und Gernemann hüteten in gewonht sicherer Marnier hinten, auf dem Feld blieb die Blauen in der Besetzung mit Tüpker, Heinrich, Klingberg, Polder, Wittlage, Zedler und Funk unter ihren Möglichkeiten.
Am ververgangenenn Wochenende wurde in Everswinkel dann nicht Ball sondern Tennis gespielt, das Doppel Funk/Polder sowie Tüpker/Kalter machten ihre Sache ordentlich und spielten nach Sätzen 14:4 und 11:7, wobei im zweiten Durchgang nach 16 gespielten Minuten beim Stande von 3:3 der Tie Break förmlich in der Luft lag. Permament in der Luft lag zudem Grundlinienrichter Bolek Roggenkemper, der als Balljunge alles wegfischte was ging, angestachelt vom Grillwurstduft aus dem Vorraum des Center-Courts.
Im Resumee eine Saison, in der sich schon frühzeitig andeutete, dass Adler als König Einauge schlechter plazierte Mannschaften auf Distanz halten würde, gegen besser plazierte mit 2 schönen Außnahmen dem Mittelmaß jedoch nur phasenweise und/oder an einem guten Tag entsagten konnte.
Prinzipiell erfüllte die personell neu aufgestellte Truppe um Adler-Ikonen wie Gernemann, Rietkötter, Geitmann und Ahlers mit 18 geholten Punkten ein nicht vorgegebenes Soll, zumal die seit Jahren fällige personelle Umschichtung geklappt zu haben scheint. In diesem Zusammenhang sei insbesondere allen Fans und Interessierten gedankt, die uns bei den Heimspielen unterstützt und angefeuert haben und damit weiter das Gesicht der 3. auch außerhalb des Spielfeldes mitprägen. So soll es sein, das ist Adler!
Und wie heist es doch so schön allabendlich: „…eine Saison mach ich noch…“
Vamos a ver, viva las aguilas.
Termin Jahreshauptversammlung: Mittwoch, 6. Mai 19:30 Uhr HBS
Im Hinspiel begann die famose Aufholjagd der Adler. Damals konnten gegen den bis dahin verlustpunktfreien Tabellenführer die ersten Punkte, und es wären sogar noch mehr drin gewesen, eingefahren werden. Es versprach ein spannendes Spiel zur Mittagszeit zu werden. Theoretisch, praktisch gab es den allwöchigen Kontest um die Beste Ausrede für das unpünktliche Erscheinen: “Ich habe heute Morgen noch ein Date mit unserem Baggerführer. Komme danach direkt zur Halle. Könnte allerdings etwas knapp werden.“ Das Spiel fand auf einem Sonntag Mittag um 12 Uhr statt und der Kollege wohnt im vornehmen Mauritz. Andre, deine Ausreden sind Weltklasse. Diesen Widrigkeiten zum Trotz, war die Stimmung und die körperliche Verfassung sehr gut. Der Gegner reiste mit einer kleinen, aber sehr feinen Auswahl an altgedienten Handballrecken an. Schnell war für den Taktikfuchs Stephan klar: „Wir müssen unsere Vorteile im Bereich der Schnelligkeit und der üppigen Personaldecke ausspielen“. „Und dir keinen Ball geben“, raunte es von der anscheinend fachkundigen Tribüne.
Direkt im ersten Angriff konnte durch schnelles Spiel und schlussendlich eine sehr sehenswerte Einzelaktion eine freie Wurfchance vom Sechs-Meter-Kreis kreiert werden. Diese wurde vergeben, ach ja, Warendorf hat auch einen sehr guten Torhüter. Jetzt wo alle Stärken bekannt waren entwickelte sich ein sehr schönes Spiel. Die Adler schafften immer wieder durch Spielzüge und schnelles spielen freie Wurfchancen zu erspielen. Sehr sehenswert waren die Tore und Angriffe.
Zwischenzeitlich gelang es den Hausherren eine drei Tore Führung zu erarbeiten.
Handballästhetik hüben, Erfahrung und individuelle Qualität drüben. Warendorfs Rückraum nahm das Spielgerät und warf es ins Tor. Dieses eher einfache Spielprinzip war nach 30 Minuten genauso erfolgreich. Mit 16:16 ging es in die Halbzeit. Es war unglaublich eng. Die Besprechung fiel kurz aus. Hinten einen mehr schnappen und vorne weiter treffen. Der Haupttorschütze der Warendorfer soll in Manndeckung genommen werden. Die einzige taktische Änderung.
In der zweiten Halbzeit ging es los wie bei der Feuerwehr, das hohe Niveau konnte nochmals gesteigert werden und die Zuschauer waren begeistert vom Spiel. Schöne Tore wurden aus unmöglichen Positionen erzielt und anspruchsvollste Anspiele wurden sicher gefangen und verwandelt. Der Gegner beeindruckte durch Würfe, die wie an einer Linie gezogen wirkten und durch einen Außenspieler, der kleinste Lücken erfolgreich nutzte. Am Ende war es fast so spannend wie im Hinspiel. In den letzten zehn Minuten lagen die Gäste vorn und agierten sehr clever und mit viel Glück. Adler gab sich aber nie auf und erkämpfte sich 90 Sekunden vor Schluss die Chance zum Ausgleich. Diese wurde leider vom exzellenten Torhüter der Gäste vereitelt. Routiniert und mit einem geschenkten Freiwurf des ansonsten sehr guten Schiedsrichters, gelang es den Vorsprung über die Zeit zu bringen. 33:34 ging das Spiel aus. Enttäuschung ja, aber eine Niederlage der schöneren Art. In der nächsten Woche steht mit Telgte wieder ein guter Gegner auf dem Plan.
MP
Mit dem geschmeidig schmutzigen 25:26 (13:12) Sieg gegen Preussens Zweite vor einer Woche, nach einer handballfreien Zeit, auf die jeder modularisierte Student neidisch wäre und der geglückten gestrigen 20:13 (12:5) Revanche gegen Telgte IV festigt Adler mit einem Blick auf die Tabelle seinen Status als König Einauge unter den Blinden.
Telgte reiste mit ähnlichem Personal wie im Hinspiel in die Domstadt, Adler musste lediglich den unpässlichen Zedler ersetzen und konnte personell aus dem vollen Schöpfen. In der torarmen Anfangsphase traf zunächst der gute Referee aus Greven die besten Entscheidungen, in dem er Angriffe gegen die körperliche Unversehrtheit rigoros unterband und direkt progressiv bestrafte. Adler nutzte im weiteren Verlauf geschickt die Langsamkeit der Telgter Deckung aus und kombinierte bis zur Chance, hinten wurde Beton angerührt und die sonst so durchschlagkräftigen Friesen zappelten ein ums andere Mal hilflos im Adler Deckungsverband. Damit hatte der erfolgsverwöhnte Dauerkarteninhaber auch die bessere Halbzeit des Spiels bereits gesehen, in in der zweiten Halbzeit verwalteten die Blauen lediglich, wechselten munter durch und schonten sich für den Sonntagsspaziergang, Kaffee und Kuchen.
Für den SVA (einmal tiiief Luft holen): Gernemann, Roggenkemper; Tüpker, Klingberg, Heinrich, Funk, Laruschkat, Roer, Wittlage, Porsch, Polder, Wirths, Eggert, Kalter und Markus Rietkötter, der dankenswerter Weise auf seinen Einsatz verzichtete und trotzdem Siegerwürstchen und Pinkus bereitstellte.
OHNE Marshall, OHNE Jonny, OHNE J.-Jochen, OHNE Maik, OHNE Henne, OHNE Toli, OHNE Matze. Bei dieser Aufzählung wurde Trainer Döll vor Spielbeginn kurz schwindelig. Dann erlebte er aber eine tolle Partie der Zweitvertretung des SV Adler Münster. Mit Leidenschaft und einer hervorragenden Abwehrleistung rund um Abwehrchef Andre und dem überragend aufgelegten Torwart Paul bezwang die Mannschaft den blutjungen Gegner aus Warendorf. Der Gegner scheiterte ein ums andere Mal mit Rückraumwürfen an unserem Torwart Paul (, der seit neuestem auch Sven Hannawald genannt wird, da Trainer Döll eindrucksvoll sein Wissen über die Namen deutscher Handball-Nationaltorhüter mit langen Haaren demonstrierte).
Im Angriff wurden besonders die Außen und Dominik in ungewohnter Position am Kreis clever eingesetzt, sodass man trotz geringster Torausbeute seit 11 Spielen als Sieger vom Platz gehen konnte.
Nächstes Wochenende wartet das absolute Saisonhighlight auf Adlers Zwote. Spitzenreiter Warendorf 3 ist zu Gast und man hat noch eine Rechnung nach dem Unentschieden im Hinspiel offen. Unvergessen bleibt die Situation, als man 8 sec vor Ende eine Auszeit in eigenem Ballbesitz und einem Tor Vorsprung nahm. Trainer Döll als Spieler auf Außen verlor den Ball nach ca. 2,4 sec, der Gegner lief einen Gegenstoß, scheiterte an der Latte, doch Paul beförderte den Abpraller noch unglücklich ca. 0,3 sec vor Ende ins eigene Tor.
Anpfiff nächsten Sonntag um 12 Uhr, alle kommen!!!!!