Dritte kommt gut aus der Winterpause – Remis bei Sparta

Das mehr als 4 wöchige Trainingslager hat sich für Adlers 3. Mannschaft direkt gelohnt – am Sonntag trotzen die Gernemänner verdutzen Spartanern beim 24:24 (10:14) im Heimspiel auf der Sentruper Höhe einen Punkt ab und halten damit weiter Kurs auf die Meisterschaftsrunde. Insbesondere in der 2. Spielhälfte machte Adler seine Sache richtig gut und vermied klug die Fehler in der Deckung, die den Spartanern noch zur Pause eine 4 Tore Führung beschert hatte. „Hacken an den Kreis“ war das Mittel zum Erfolg, denn Spartas quirlige Rückraumspieler wollten gar nicht über den großgewachsenen Mittelblock der Adler werfen, sondern fokusierten sich auf das Spiel über den Kreisläufer oder Einzelaktionen. Vorne spielten die Blauen fast ungewohnt geduldig und variabel, angeleitet von Repple setzen sich so die Schützen gekonnt in Szene oder wurden entsprechende Lücken im Deckungsverband der DJK ausgemacht. Zum Abschluss der Hinrunde reisen die Adler am 1. Februarwochenende zu den Preussen ins Geistviertel und können dort mit einem Sieg gegen den direkten Tabellennachbarn endgültig das Ticket für die Rückrunde gegen die Mannschaften in der oberen Hälfte des Tableaus lösen.

Der SVA: Gernemann; Pohlymeyer (1), Prus (6), Gretenkord (1), Dibow (4), Roer-Link (4), Funk (3/1), Repple (3), Zedler (2), Klingberg und Lauruschkat

##Geile (Rumpf-)Truppe, geiles Spiel —> Sieg am Ölberg für Adlers Erste##

Am Sonntag hieß es für uns auf zum phänomenalen und auf jedenfall sehenswerten Ölberge nach Kattenvenne. Nachdem jedes der Autos den für sich besten Weg zur Halle gesucht hatte und teils kreuz und quer über Dörfer (warum auch die Autobahn benutzen) und mit einer Stadtrundfahrt durch das einzigartige Kattenvenne fertig waren, gewann Team Kaiser knapp vor Team Korfs und Schlusslicht Otto(lowski). Trotz alledem hatten alle das selbe „Problem“. Nach dem Umziehen betraten wir nach und nach die Halle. Die gegnerische Mannschaft war schon weit fortgeschritten mit ihrem Aufwärmprogramm. Nach einem Blick auf die Uhr stellten wir fest: In 20 Minuten geht das Spiel los!! Was man im Badezimmer unter Katzenwäsche kennt, vollzogen wir in Perfektion auf dem Feld beim Aufwärmen. Jeder lief ein paar Bahnen, dehnte die anfälligsten Muskeln kurz an, warf 2-3 Pässe und knallte dem Torhüter ein paar Bälle um die Ohren, sodass vor der Partie sogar noch 5 Minuten Zeit in der Kabine übrig blieben. In dieser Zeit war Interimscoach Schlüppi (die Anzeichen stehen gut, dass mit einem Comeback in den nächsten Wochen zu rechnen ist) damit beschäftigt, die doch rare Anzahl der Spieler ins System zu bekommen.

In der Kabine wurde die Aufstellung gemeinsam zusammengebastelt, da einige Spieler unsererseits angeschlagen in die Partie gingen oder gar noch angeschlagen von der letzten Nacht waren. Freudig zu erwähnen ist noch, das unser Allrounder Korfs sich nach längerer Schulterverletzung wieder auf der Platte hat blicken lassen, als Routinier die Zügel in die Hand nahm und versuchte das Spiel aufzubauen und zu lenken.

Das Spiel begann mit einem Tor durch Früchel, gefolgt von zwei Toren von Theis. Erst nach knapp 6 Minuten schafften es die Kattenvenner ihren ersten Ball in unserem Tor unterzubringen. Leider verletzte sich Kassenwart Ley in einer unglücklichen Abwehraktion an der Schulter früh im Spiel und erweiterte unsere Bank der Verletzten/Angeschlagenen. Zuvor fischte ein stark aufgelegter Kaiser 2-3 Bälle raus.

Vor allem Kevôn zeigte sich nach seinem Besuch in der Lanxess Arena am Samstag beflügelt von der unbeschreiblichen Atmosphäre und war kaum zu bremsen, sodass er dem gegnerischen Torhüter die vollgeharzte Kugel des Öfteren mit Erfolg um die Ohren schmiss.

Mit einem Stand von 12:14 gingen wir in die Kabine. Dort atmeten alle einmal kräftig durch. Viel zu sagen blieb nicht, da es eigentlich nichts auszusetzen gab. Vorne etwas konzentrierter spielen und nicht so viele Bälle im Tempogegenstoß vertändeln. Abwehr steht. Passt.

Nach der Pause feuerte Flak, der nun auf halblinks agierte, die Pille in den Knick – sehenswert.

Danach sackten wir leider etwas ein oder wie man im Adlerfachjargon auch sagt: klassisches Anfüttern. Die Gegner glichen in der 39. Minute zum Spielstand von 16:16 aus. In der Folge konnten wir uns zwar wieder einen Puffer von 2 Toren aufbauen, welcher jedoch wieder recht schnell schwund. Das Spiel wurde bei diesem Spielstand immer hitziger und hektischer. Die Heimmannschaft ging zwischenzeitlich sogar zweimal in Führung! Zwar hielten wir uns im Spiel und holten uns die Führung zurück, doch konnten auch die die Kattenvenner immer wieder ausgleichen.

Drei Minuten vor Schluss traf Kevôn zum 25:26. Auch wenn dies der Endstand sein sollte, können drei Minuten noch recht lang sein. Ein Siebenmeter wurde von Keeper Kaiser pariert, der Ball flog ins Seitenaus, aber auch den darauffolgenden Angriff konnten wir abwehren. Schlüppi schmiss die grüne Karte. Spielen, spielen, spielen war die Devise. Nachdem die beiden Unparteiischen (die eigentlich bis auf ein paar fragwürdige Entscheidungen eine gute Linie pfiffen) ein passives Spiel anzeigten und uns noch mindestens 2 Pässe zur Verfügung standen, stellten wir etwas zu hektisch eine ‘allseits bekannte’ 1-Mann-Mauer. Kevôn bekam den Ball, stieg in die Luft und versenkte den Ball im Knick. Jedoch wollten die Schiedsrichter anscheinend zeitig nachhause, sodass sie noch im Sprung das Zeitspiel abpfiffen (??‍♂️). Also noch einmal Angriff für die Gegner, auch hier schmiss der Trainer der Kattenvenner die grüne Karte. Noch 8 Sekunden auf der Uhr. 

Jetzt nahm Korfs das Zepter in die Hand und appellierte an uns einfach defensiv stehen zu bleiben und abzuwarten, da man schon einen Pass vorher sehen werde, wer werfen wird. Gesagt, fast so umgesetzt. Die Gegner kamen mit Dampf zu einem Dreierkreuz, verloren jedoch kurzzeitig die Kontrolle über den Ball, sodass die Uhr ablief, während der Ball unerreichbar für diese auf dem Boden in Richtung Mittellinie rollte. Sieg!

Es wurde gejubelt und gefeiert, Schlüppi wurde noch von der Presse abgefangen. #Kiste

In der Kabine gab es dann genügend „elektrolythaltige Glücklichmacher“, sodass sogar Früchel seine alljährliche anfängliche Abstinenz kurzzeitig aussetze und es wurde ausgiebig mit lauter Musik die Kabinenparty eingeläutet. Einen kleinen Einblick wollen wir hier mit euch teilen (s.Foto).

Nun stehen wir auf einem guten und zufriedenstellenden dritten Tabellenplatz nach Ende der Hinrunde und haben den Anschluss an das Führungsduo hergestellt. 🙂 

Endstand: 25:26 Auswärtssieg

Fazit Schlüppi: „Es war ein hart umkämpftes Spiel, welches zwischenzeitlich von Hektik und einfachen Fehlern geprägt war. So war es keiner der beiden Mannschaften möglich sich deutlich abzusetzen. Dank einer starken Abwehrarbeit von Otto(lowski) und Kevôn im Mittelblock und entscheidenden Paraden hatten wir dann gegen Ende den Vorteil auf unserer Seite. Ich glaube wir haben gewonnen, weil wir in den entscheidenden Minuten für einander gekämpft haben und zusammen gehalten haben. Als Team!“

Kaiser, Trippmeier – Theis (9), Weltmann (4/2), Büchsenschütz (3), Pfingsten (3), Tornow (3), Korfsmeier (2/1), Früchel (1), Orlowski (1), Becker, Ley

#flywieadler

#StadtrundfahrtKattenvenne✅

#Hälftevon22ist11! 😉

#Siegerselfie

#wermusssichschonaufwärmen

#handball>lernen

-Auswärtssieg in Kattenvenne 20.01.2019-

 

 

Lass´krachen – Adler Party am 25. Januar

Eurobier, Eistee, Bremsklötze und Stromgitarrenmusik: die 3. schmeist ne Party!!!

Traditionell kalendarisch nicht immer nachvollziehbar trifft sich die gesamte blau-weiße Mischpoke alljährlich, um ordentlich die Puppen tanzen zu lassen. Der Anlass ist dabei zweitrangig, Weihnachtsfeier steht drauf, die Dritte ist dran und freut sich auf zahlreihes Erscheinen am 25. Januar ab 20.00 Uhr und der ehemaligen Gaststätte Reinköster auf der Grevener (Hausnr 163). Neben einem Armdrückwettbewerb und einem Sonderauftritt von Nils Zedler an der Nasenflöte in der Halbzeitpause des 20.30 Halbfinales (Großbildleinwand!), gibts natürlich was zu futtern und altbewährtes zu trinken. Für 8,- Euro pro Nase seid ihr dabei, Fans und Partner natürlich ebenfalls.

 

HBS gesperrt

Aufgrund eines noch nicht genau identifizierten Schaden an der Deckenkonstruktion der Sporthalle des Hans-Böckler-Berufskollegs ist mit sofortiger Wirkung die Sporthalle mind. bis zum Montag, den 21.01.2019 gesperrt.

Das Spiel der 3. Mannschaft gegen Sparta Münster findet daher um 10.00 Uhr auf der Sentruper Höhe statt, das Spiel der Zwoten gegen Warendorf wird nachgeholt. Weitere Infos folgen!

Stadtmeisterschaften 2019 – Adler Allstars schlagen sich durchaus achtbar

Traditionsgemäß trifft sich die Münsteraner Handballfamilie am ersten Samstag des neuen Jahres und kürt ihren Stadtmeister für das frisch angebrochene Kalenderjahr. Bei gewohnt netter Atmossphäre und nicht mit zu argem Ernst wird ein bisschen Ball gespielt, gequatscht, geschwelgt, verhandelt und gefachsimpelt. Und wer es noch nicht wusste, der wird spätestens dann immer wieder daran erinnert, das unser Städtchen schon eine Handball-Hochburg ist: hochklassige Zeiten sind zwar aktuell passe, aber die Masse machts. Insgesamt neun teilnehmenden Teams bescheren dem Turnier stehts eine 5er und eine 4er Gruppe, berücksichtigte man die DJK Mauritz aus der der 1. Kreisklasse und weitere 2. und sogar 3. Mannschaften kommen im Stadtgebiet eine stolze Anzahl an aktiven Handballern zusammen.

Zur Sache: Die Adler wurden vorab in die starke 5er Gruppe, angeführt von der 1. Mannschaft der Westfalia (Landesliga), den beiden Bezirksligisten Sparta und Roxel und dem Ligarivalen Gremmendorf/Angelmodde gelost. In der Gruppe 2 standen sich der Titelverteidiger MS 08, sowie die Preussen, die Hiltruper DJK und Westfalias 2. Mannschaft gegenüber. Hatten alle Mannschaften für die 15-minütige Spielzeit die Qual der Wahl, gestaltete sich dies für Coach Consch relativ simpel: Thommy geht in die Bude, die anderen aufs Feld. Auf der Bank der Coach selber, die Unterstützer Niklas und Stefan samt einer Schachtel Pohlymeyer Riegel für den langen Atem. Ob man die Truppe mit 3 alten und 4 jungen Säcken deswegen gleich unterschätzen sollte bleibt jedem selbst überlassen, Gremmendorf tat dies im ersten Spiel wohl und wurde dafür mit einem famosen 8:6 Sieg der Blauen bedacht. Ein unerwarteter Auftakt, durchschnaufen bei Riegel und Bierchen und dann kommt schon der Landesligist: auch in diesem Spiel lässt Adler sich nicht Lumpen und hält die flinke und wurfgewaltige Westfalia in Schach. Die Schlüsselszene: Weltmann verwandelt beim Stand von 6:5 für Adler kurz vor Schluss einen Freiwurf direkt, der Liveticker samt Halle bejubelt schon das 7:5 für den Kreisligisten, ehe der Feldschiedsrichter die Aktion korrigiert und der Favourit sich doch noch mit einem äußerst schmeichelhaften 6:6 rettet. Spätestens jetzt waren die Blauen hellwach, mehr Riegel, es wartet der BSV aus Roxel, dem bei einer Niederlage das vorzeitige Turnieraus droht. Entsprechend eng geht es zur Sache, Adler verteidigt mit dem verrückten Dirska im Tor erneut phänomenal und macht in der Crunch-Time vorne die Dinger. 9:6 und 5:1 Punkte bescheren der lustigen 7 vor dem letzten Spiel gegen Harry Potters Spartaner gar die Tabellenspitze der Gruppe 1. Ob’s dann nur an einem Spiel Pause lag, oder an den Spielen zuvor, oder doch an den Riegeln, oder, oder, oder, Sparta spielte leider stark auf, nervte wie gewohnt mit einer offensiven Deckung und dachte gar nicht daran, sich in den Positionsangriff zu bemühen, sondern konterte die müden Adler einfach aus. Lediglich 2 Tore durch Funk und Pfingsten bei 2 verworfenen Strafwürfen waren dann schlussendlich einfach zu wenig und beendete den Traum vom Halbfinale mit einer 2:7 Niederlage. Die Westfalia als Gruppenerster und die Spartaner als Gruppenzweiter marschierten so weiter ins Halbfinale und spielten dort überkreuz gegen die 08er bzw. Preussen aus der Gruppe 2. Unerwartet zogen diese nach einem tollen 13:10 gegen Sparta gegen den Titelverteidiger ins Finale ein, welches die 08er vor locker 250 Zuschauern mit 16:15 glücklich für sich entscheiden konnten.

Glückwunsch 08, Danke Kinderhaus, Hut ab Adler. Spaß hat’s gemacht.

 

 

##Sieg im letzten Spiel des Jahres für die Erste##

Im letzten Spiel des Jahres gegen den Tabellennachbarn aus Ladbergen wollten wir noch einmal Vollgas geben, um danach in die wohlverdiente Weihnachtspause zu gehen. Dementsprechend motiviert starteten wir ins Spiel und konnten aus einer bärenstarken Deckung heraus mit 5:0 in Führung gehen. Die Würfe der Gästen kamen ohne die nötige Power und Präzision aufs Tor und so startete auch unser Keeper Kaiser gut ins Spiel und konnte mit starken Steilpässen unseren flinken Außen Weltmann oft zu einfachen Toren auf die Reise schicken und auch die Anspiele auf unseren Kreisläufer Orlowski waren zu diesem Zeitpunkt exzellent. 

Leider glitt uns die Partie in den zweiten 15 Minuten der ersten Hälfte ein wenig aus der Hand, die vielen Wechsel hatten nicht wie erhofft neuen Schwung, sondern eher einen Bruch in unser Spiel gebracht. So kamen schließlich die Ladbergener immer besser ins Spiel und konnten den zwischenzeitlichen 7 Tore Vorsprung nach und nach minimieren. So ging es nur mit einer 3 Tore Führung in die Kabine.

Halbzeitstand: 16:13

Die zweite Hälfte war von vielen Nickligkeiten und zumindest diskutablen Pfiffen geprägt. Das Spiel ging hin und her und zunächst konnte sich kein Team entscheidend absetzen. Doch auch eine 2×2 Minuten Zeitstrafe gegen unseren Routinier Früchel wegen Meckerns, sowie eine weitere Mecker-Strafe für unseren Mittelmann Ding konnten die Gäste nicht ausnutzen, um in Führung zu gehen. Ganz im Gegenteil: Die anschließenden Wechsel waren nun erfolgreicher und brachten frischen Wind ins Spiel. Es schien, als sei unsere vollbesetzte Bank heiß gewesen ihren Anteil beizusteuern, so dass wir letztlich einen ungefährdeten Heimsieg einfahren konnten, der auch in der Höhe in Ordnung ging. Im Dezember bleiben wir damit Punktverlustfrei und stehen nun zum Jahresabschluss mit 3 Punkten Vorsprung auf unseren nächsten Verfolger auf Platz 4 der Tabelle. 

Besonders erfreut hat uns am Sonntag zudem der Besuch von Dänisch-Dynamite TN-Tim Dierks, der es sich nicht nehmen lies, auf seinem Flug vom Norden in die Heimat bei seinen Jungs eine Zwischenlandung auf der Platte einzulegen. Ebenfalls positiv hervorzuheben ist die Rückkehr unseres Mittelmannes Korfs, der die ersten Minuten nach längerer Verletzungspause abspulen konnte. 

Das Spiel der Zwoten gegen Warendorf wurde kurzfristig abgesagt, da keine Schiedsrichter anwesend waren, ein Nachholtermin steht noch nicht fest.

Bereits am Samstag gewannen zudem die Damen ihr Jahresabschlussspiel in Roxel mit 20:22.

Trippmeier, Kaiser – Weltmann (12/1), Orlowski (4), Pfingsten (4), Spreer (4), Büchsenschütz (3), Dalpke (1), Dierks (1), Ding (1/1), Langkampf (1), Ley (1), Früchel, Korfsmeier 

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#2KistenDankeKorfs

#soooooooofly

#vollepunktzahlimDezember

#DänischerAdlerzuBesuch

##(eigentlich) ungefährdeter Sieg der Ersten in Sendenhorst##

Mit Unterstützung von Malte Petersen aus der Zwoten fuhren wir am Samstag Abend mit nur 11 Mann (davon 2 Keeper) nach Sendenhorst zum Auswärtsspiel für Münsterneulinge schwer zu findenden Halle. Neben einigen Verletzten Spielern (Korfsmeier, Heitmann, Klöcker) fehlten weitere Kollegen aus typisch vorweihnachtlichen Gründen wie Weihnachtsfeiern oder Familientreffen. Die, die da waren, waren aber heiß aufs Spiel und freuten sich, dass in Sendehorst geharzt werden durfte. Da Coach Consch ausfiel, übernahm Kaiser das Zepter auf der Bank, welcher seinen Job sehr gut ausübte. 

Das Spiel begann zerfahren, beide Teams ließen gute Möglichkeiten liegen, so dass erst nach 2:33 das 1:0 für uns auf der Anzeigetafel verbucht werden konnte. In der Folge blieb es zunächst ein offenes Spiel, bis wir uns zu Minute 10 erstmals mit 3 Toren absetzen konnten. Diesen Vorsprung konnten wir in der Folge aufrechterhalten und bis zur Halbzeit sogar noch auf 6 Tore ausbauen. 

Halbzeitstand: 16:10

In der Kabine zur Halbzeitansprache gab es nicht viel zu bereden, wir waren mit unserer Leistung in der Abwehr zufrieden und wollten vor allem einmal durchatmen und dann genau so weiterspielen wie wir aufgehört hatten, dabei aber vor allem im Angriff mehr Ruhe und Struktur ins Spiel bringen. 

Wie so oft, gelang uns das zunächst nicht. Statt uns weiter abzusetzen, kämpften sich die Gastgeber nach und nach bis auf ein 20:21 in Minute 45 heran. Das Spiel drohte zu kippen doch mit einem eindrucksvollen 6:0 Lauf bis zur 53. Spielminute nahmen wir den Gastgebern wohl die letzte Hoffnung auf einen Punktgewinn. Letztlich konnten wir den Vorsprung dann halten und mit einem Auswärtssieg nach Münster zurückkehren. 

Endstand: 23:29

Trippmeier, Kaiser – Ding (9/3), Weltmann (7), Theis (6), Büchsenschütz (3), Pfingsten (3), Becker (1), Dalpke, Langkamp, Petersen

#schwarzaufschwarzpasstdemschirinicht

#flywieadler

#woistmeinredbullhin

#palmendusche

##Arbeitssieg am ersten Advent für Adlers 1.##

Bereits vor dem Spiel herrschte ausgesprochen gute Stimmung in der Kabine. Als dann die alljährliche Weihnachtsplaylist zum aufwärmen gespielt wurde, machte sich bei den meisten der Blau-Weißen ein Grinsen bemerkbar. 

Wir starteten gut in die Partie und konnten uns zügig mit einem kleinen Vorsprung auf 4:1 absetzen. Leider schlich sich dann wieder der Fehlerteufel ein, was sich durch verworfene Bälle, zu schnelle Abschlüsse und vergebene lange Pässe auszeichnete, wodurch die Ascheberger ausgleichen und sogar in Führung gehen konnten. Coach Consch sah sich gezwungen in Minute 16 die Auszeit (6:6) zu ziehen und einen „Eishockeywechsel“ zu vollziehen, was frischen Wind in das Spiel bringen sollte. Danach passierte drei Minuten auf beiden Seiten gar nichts. Die Ascheberger konnten sich zur Halbzeit noch einmal absetzen.

Halbzeitstand: 10:12 

In der zweiten Halbzeit ging es zunächst unverändert weiter, wir konnten den Abstand zunächst weder verkürzen noch konnte Ascheberg sich weiter absetzen. In Minute 45 konnte Theis dann zum 18:18 ausgleichen, sodass der gegnerische Trainer die grüne Karte schmiss. Ab diesem Zeitpunkt hatten wir die Nase wieder vorne, waren deutlich besser im Spiel und obwohl Ascheberg noch dreimal zum Remis ausgleichen konnte, drehten wir die Partie nun zu unseren Gunsten. Ab dem Spielstand von 22:22 in Minute 52 zogen wir davon. Die Gegner warfen in den verbliebenen 8 Minuten kein Tor mehr. Ascheberg stellte schließlich noch auf eine Offensive Manndeckung um, doch dieses Mal wurden wir nicht hektisch, sondern spielten die Angriffe überlegt zu Ende. Dadurch schraubten wir das Ergebnis durch zwei Tore vom flinken Tornow am Ende des Spiels noch etwas in die Höhe. 

Endstand: 28:22

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir uns doch sehr schwer getan haben und es kein sonderlich gutes Spiel von uns war. Das geplante Feuerwerk konnten wir nicht abbrennen. Umso größer war die Freude nach dem Abpfiff und die 2 gewonnenen Punkte konnte man genüsslich mit dem ein oder anderen Hopfengetränk in der Kabine oder bei dem Support unserer Adler Damen, welche ein bis auf die letzte Sekunde spannendes Spiel ablieferte, genießen. 

So war es ein perfekter Adlertag mit einem Sieg der 2. Herren im Spiel vor uns (29:23) sowie der Damen (25:24) nach uns. Ein Dank geht an die zahlreich angereisten Fans/Anhänger/Adlersympatisanten, die den Adlerhorst teilweise in den benötigten Hexenkessel verwandeln konnten. 

Es bleibt, den beiden angeschlagenen Heitmann und Consch gute Besserung zu wünschen. 

Kaiser, Trippmeier – Weltmann (6), Heitmann (4/2), Tornow (4), Ding (3), Theis (3), Früchel (2), Klöcker (2), Langkamp (2), Orlowski (2), Becker, Büchsenschütz, Pfingsten

#flywieadler

#Berndstagistgerettetdankefürdiekiste

#dankepartyon!

#ricksflügellahmtetwas

#stimmungwaramstart

##Nicht schön, aber Punkte gehen ins Adlernest##

Am Sonntag ging es für die erste sowie zweite Mannschaft der Adler zeitgleich zum Auswärtsspiel nach Senden gegen deren Zweit- bzw. Drittvertretung. Dabei konnten die Adler glänzen und alle vier Punkte mit nach Hause nehmen. 

Die erste Mannschaft tat sich dabei zunächst lange sehr schwer, man machte es der Sendener Deckung durch wenig Tempo und unnötige Fehler sehr leicht. Ein Grund hierfür war bestimmt auch das ungewohnte Spielen mit einer durchaus klebrigen Harzkugel, was zu einer sehr unflüssigen Performance unsererseits führte. Doch auch unsere Deckung hielt den Angriffswellen gut stand, so dass wir die ganze Zeit im Spiel blieben, meist sogar mit ein oder zwei Toren in Führung lagen. 

Halbzeitstand: 12:12

In der zweiten Halbzeit stellte sich zunächst keine Besserung ein, die Sendener gingen sogar in Führung. Doch unser wieder einmal hervorragend aufgelegter Schlussmann Kaiser rettete uns mit einigen Paraden, so dass wir zumindest in Schlagdistanz blieben und dann ab Minute 40 durch einen sauber verwandelten Strafwurf durch Weltmann in Führung gehen konnten und diese bis zum Ende nicht mehr hergeben sollten. Von dort an erarbeiteten wir uns einen 2-3 Tore Puffer, den wir bis Minute 59 sogar auf vier Tore ausbauen konnten. In den letzten 60 Sekunden stellte Senden auf eine offensive Manndeckung um und konnte noch einmal verkürzen und das Ergebnis aus ihrer Sicht etwas aufpolieren. 

Endstand: 25:27 Sieg

Es war ein Spiel, in dem eigentlich nur unser Linksaußen Weltmann und unser Schnapper Kaiser zu ihrer Normalform fanden. Man merkte einigen von uns an, dass der Abend zuvor feuchtfröhlich genossen wurde und so vielleicht die entscheidenden Prozentpunkte und Energie gefehlt haben, um früher den Sack zuzumachen. Festzuhalten bleibt dennoch, dass man solch enge Spiele eben auch mal gewinnen kann und wir somit nun das spielfreie Wochenende auf Platz 4 der Tabelle verbringen können.

Kaiser, Trippmeier – Weltmann (10/4), Heitmann (8), Theis (4), Klöcker (2), Becker (1), Ley (1), Orlowski (1), Büchsenschütz, Dalpke, Ding, Früchel, Tornow

#flywieadler

#auswärtssieg

#werhatdenkaterzumspielmitgebracht?!

#siegistsieg

1. Herren fängt sich, Zwote marschiert unbeirrt

Am kleinen Adler-Sonntag waren neben der 3., die die einen Auswärtssieg in Havixbeck verbuchte, auch die 1. und 2. Herrenmannschaft zu Hause erfolgreich.

Nach zwei deftigen Niederlagen in Folge stand die Truppe von Coach Consch gegen die Warendorfer Reserve dabei gehörig unter Zugzwang, im Endeffekt legten der Lange mit 10 Toren und ein starker Heitmann (12) den Grundstein für einen ungefährdeten 36:24 Erfolg.

Im Vorspiel untermauerte die 2. Herrenmannschaft in nahezu schon beängstigender Marnier (für die Gegner) durch einen 34:25 Kantersieg gegen den Kreisligaabsteiger von 08s Reserve ihre Vormachtstellung samt weißer Weste in der 1. Kreisklasse.