***Erste zeigt zwei Gesichter***

Wer denkt, er hätte mit der Niederlage Deutschlands bei der aktuellen Handball EM gegen Kroatien alles gesehen, der wurde von uns am vergangenen Sonntag eines Besseren belehrt. 

Mit einer schlagfertigen Truppe reisten wir ins ländliche Nottuln, um den Tabellennachbarn mit einem Sieg weiterhin bestmöglich auf Distanz zu halten. Dieser Plan ging vor allem in der ersten Halbzeit fantastisch auf! Tolle Kombinationen im Angriff, aber vor allem eine bärenstarke Leistung in der Abwehr und im Zusammenspiel mit dem Keeper mit nur 9 Gegentore in der ersten Halbzeit sprachen eine deutliche Sprache. Vor allem im 1vs1 gelangen uns immer wieder auch einfache Tore, vor allem unsere Außen -Weltmann und Huffer- liefen zur Hochform auf! Ab Minute 15 konnten die Nottulner unser Tempo nicht mehr mitgehen und wir erarbeiteten uns im Verlauf der Halbzeit nach und nach einen Vorsprung, der bis zum Halbzeittee auf neun Tore angewachsen war.

Halbzeitstand 9:18 

In der kurzen Halbzeitansprache machte uns Coach Becker deutlich, dass wir nun eigentlich nur noch 10-15 Minuten dagegen halten müssten, um den Nottulnern keinen Glauben mehr daran zu geben, irgend etwas holen zu können. Der Tenor der Mannschaft, jetzt zudem nicht überheblich zu werden schallte des öfteren durch die Kabine. Wie immer also große Ziele – aber die Umsetzung ließ mal wieder sehr zu wünschen übrig. Anstatt wie geplant mit Feuer in die zweite Hälfte zu starten, konnten wir unseren Vorsprung noch ganze 5 Minuten aufrecht erhalten, bevor neben einem verworfenen 7m, einer Reihe bester Chancen und freien Würfen die teilweise nicht einmal den Weg auf das Tor fanden, oder aber das Scheitern auch am nun besser aufgelegten Keeper der Gastgeber dafür sorgte, dass vor allem der Angriff ins Stocken geriet. Doch auch die in Halbzeit eins zu sichere Abwehr kam plötzlich nicht mehr zur Geltung. Die Absprachen blieben aus, die Gastgeber kamen zu freien Würfen aus dem Rückraum oder aber auch über ihr Spiel mit dem Kreis nach und nach zurück ins Spiel. Überflüssige Zeitsstrafen brachten uns genau so aus dem Konzept, wie die nun offensivere Deckung, die entweder Pfingsten oder Theis aus dem Spiel nahmen. So kam es wie es kommen musste, spätestens mit dem Stand von 22:24 in Minute 47 waren die Nottulner wieder im Spiel, zudem wurde auch die Halle nun wach und sorgte für ordentlich Stimmung und Geschrei auf den Rängen. Dem Ausgleich in Minute 55 folgte die erste Führung für Nottuln in Minute 57. In der hektischen Schlussphase fanden wir dann erst Recht nicht mehr zu unseren Stärken zurück. 

Endstand 31:30 

Neben der Totenstille in der Kabine bleiben wir bis heute ein wenig sprachlos ob der katastrophalen Leistung in Halbzeit 2, die sich so leider auch auf alle Spieler zurückführen lässt. Normalform war das bei keinem mehr, Glückwunsch und Kompliment an Nottuln, die uns einen sicher geglaubten Sieg letztlich noch aus der Hand rissen und die Punkte zuhause behielten. 

Wir beenden daher die Hinrunde mit drei Niederlagen in Folge, die, wenn man mal ehrlich ist, so alle zu verhindern waren und uns letztlich um die gute Arbeit der vergangen Monate bringt. Jetzt heißt es aber Mund abputzen und mit Beginn der Rückrunde nächste Woche wieder neu angreifen.

Kaiser, Wobker – Weltmann 9/4, Huffer 8, Pfingsten 4, Büchsenschütz 3, Theis 2, Tornow 2, Engelhardt 2, Becker, Braun, Heinemann

#dritteniederlageinfolge

#rubs30.tor

#Rückrundewirdrasiert

***Erste Heimniederlage im Adlerhorst***

Am gestrigen Sonntag trafen wir auf den amtierenden Tabellenführer der BSV Roxel. Nach dem Sieg der Zwoten wollten wir es ihnen gleichtun. Aber lest selbst..

Anfangs plätscherte das Spiel so dahin und war ausgeglichen. Erst in der 14. Spielminute konnten sich die Gegner das erste Mal mit zwei Toren absetzen. Jedoch blieben wir dran und konnten ein paar Minuten später wieder zum 11:11 ausgleichen.

In der 21. Minute gab es dann eine unschöne Aktion im Spiel. Nachdem unser Spieler Pfingsten bei einer Angriffsaktion recht offensichtlich ohne Grund einen Ellenbogen ins Gesicht bekam, kam es zu einer verbalen Auseinandersetzung auf dem Spielfeld. Hierbei hatte sich der !!eigentlich erwachsene!! Roxeler Spieler mit der Nummer 2, dessen kurze Zündschnur und unangebracht aggressives Verhalten weit über den Handballkreis bekannt sind, nicht unter Kontrolle und beging eine Tätlichkeit, auf die wir hier nicht näher eingehen wollen. Hierfür hätte es logischerweise eine blaue Karte geben müssen, jedoch waren die beiden Schiedsrichter in dieser Situation sichtlich überfordert, sodass nur der vorausgehende Ellenbogencheck geahndet wurde. Es flogen Worte und ein kleiner Tumult bildete sich, welcher sich jedoch schnell entspannte. Coach Consch schritt energisch auf das Spielfeld und erhielt dafür richtigerweise eine progressive Strafe (unerlaubtes Betreten des Spielfeldes). Auch unser Spieler Ding erhielt eine 2-Minuten-Strafe, bei welcher jedoch bis heute niemand weiß, wofür diese gezeigt wurde.

Danke an die Roxeler Mannschaft selbst, denn diese schickten den besagten Spieler nach so einer unreifen/unfairen Aktion nicht mehr auf die Platte!

Nachdem sich alle wieder einigermaßen beruhigt hatten ging das Spiel weiter. Für uns wie oben ersichtlich in Unterzahl mit nur vier Spielern auf der Platte. In dieser Phase gelang es uns kein Gegentor zu kassieren, eine 2-Minuten-Strafe herauszuholen und eine Führung von zwei Toren zu erlangen. Von hier an lagen wir vorne und konnten mit einem Tor Vorsprung in die Kabine gehen.

Halbzeit 18:17

In der Kabine wurde durchgeatmet und nochmal an die Abwehr appelliert. Denn „18 Tore werfen ist vollkommen in Ordnung, aber 17 zu bekommen ist zu viel“ -> Zitat vom Coach

Die zweite Halbzeit verloren wir die Führung vorerst, erkämpften uns dann jedoch einen Vorsprung von drei Toren (27:24). Leider konnten wir diese nicht halten, denn immer wieder kam der Roxeler Christian Winkler durch unsere Abwehr – schließlich schenkte dieser uns beachtliche 13 Tore ein.

Die letzte zehn Minuten waren hart umkämpft. Ab dem 30:30 gerieten wir in den Rückstand 30:33 bei mir noch 2,5 Minuten zu spielen. Ein mehr als deutlicher Wechselfehler (es standen plötzlich 7 Mann der Gegner auf dem Feld) brachte uns noch einmal die Hoffnung heranzukommen. Wir kamen auf ein Tor ran und wechselten auf eine offensive Manndeckung. Daraufhin zog der Gegner die grüne Karte. Nach Wiederanpfiff die nächste erwähnenswerte Aktion der Roxeler, denn schon wieder standen 7 Mann gegen uns auf der Platte. Kurzer Aufreger, bis man etwas weiter in die gegnerische Hälfte blickte und ein leeres Tor sah. (Well played Roxel :D). 

Leider konnten wir trotz eines schnellen Tores auf ein leeres Tor nicht mehr herankommen und verloren somit das Spiel am Ende mit zwei Toren.

Endstand 33:35

Insgesamt war es ein faires und hart umkämpftes Spiel. Nach dem Spiel erfolgte sogar noch eine Entschuldigung des gegnerischen Trainers für das Fehlverhalten seines Spielers.

Wir sehen uns dann im Rückspiel, Jungs. Viel Erfolg bis dahin in der laufenden Saison.

Dirska, Wobker – Spreer 8/6, Theis 5, Pfingsten 5, Tornow 4, Ding 3, Foege 3, Weltmann 2, Huffer 1, Engelhardt 1, Schrand 1, Hovestaedt, Heinemann

#nichtsofly

#ersteHeimniederlage

#zuvieleTorekassiert

3. Mannschaft (mal wieder) als Trendsetter: DHB verhandelt mit Broilerschmiede als Trikotsponsor

Dass Pumas gerne Brathähnchen fressen, das ist bis über die Grenzen der Stadt hinaus weitläufig bekannt, nun scheint auch dem DHB langsam ein Licht aufzugehen. Eifern die Bosse des weltweit größten Handball-Dachverbands nicht nur in Puncto Ausrüster Adlers Traditionsmannschaft nach, so soll aus Marketinggründen auch der Trikotsponsor der Blauen künftig die Brust von Wolff, Gensheimer, Kühn und Co zieren. Reine Formsache sagen die einen, „packen die nicht“ die anderen: wer kann schon Samstags abends in Kinderhaus gewinnen, sich danach nen halben Hahn mir Fritten reinpfeifen und dann bis früh morgens in der Jüdefelder zechen…??? Wolff, Gensheimer und Kühn? Nie im Leben!

DHB Vizepräsident Bob Hanning war schon eigens im Kreuzviertel zu Gast, um sich von der Qualität der Broiler zu überzeugen…
(Anm. d. Red.: Bild aus Urheberrechtsgründen abgeschnitten)

Kalter Hund bei den Stadtmeisterschaften in Kinderhaus

Wenig zu holen gab es für das Adler-Trüppchen bei der 12. Auflage der Münsteraner Stadtmeisterschaften im Schulzentrum Kinderhaus, die von der Westfalia in gewohnt souveräner Manier traditionell am 1. Samstag des neuen Jahres ausgerichtet wurden. Die Adler bekamen es in der Gruppenphase gleich in ihrem ersten Spiel mit dem Titelverteidiger von MS 08 zu tun, hier verbuchten die Blauen mit einer 6:8 Niederlage die vermeintlich beste Turnierleistung. Es folgte eine dumme Niederlage gegen die HSG Gremmendorf/Angelmodde, dumm deshalb, weil die Adler zwischenzeitlich in Führung lagen, sich aber beim Stand von 6:6 mit dem Schlusspfiff noch einen Siebenmeter einhandelten, der prompt verwandelt wurde. Damit war der Drops bezüglich des Weiterkommens (Halbfinale) bereits gelutscht, aber auch die beiden abschließenden Partien gegen Spartas 1. und 2. Mannschaft erbrachten nichts Zählbares. Im Endeffekt isses dann auch fast egal, ob du als 3. oder 5. nach der Vorrunde raus bist, aber das lief auch schon mal besser. Im nächsten Jahr dann vielleicht…

Für den SVA: Dirska; Spreer, Pfingsten, Tornow, Dierks, Heinemann, Funk, Engelhardt und Weltmann sowie die Supporter Bernd, Niklas und Andi.

Stadtmeister wurde nach einem spannenden Finale (15:14) gegen den Doppeltitelverteidiger Münster 08 die 1. Mannschaft des Gastgebers aus Kinderhaus.

**Frohes Fest wünscht der SV Adler Münster**

Der SV Adler wünscht seinen Mitgliedern, Fans, Sympathisanten und Followern ein Frohes Weihnachtsfest, dass eure Wünsche erfüllt werden und wir uns im neuen Jahr 2020 zu vielen erfolgreichen Festtagen in der Halle sehen! 🎅🏻🎉

Kommt gut ins neue Jahr, erholt euch und genießt die Zeit und Ruhe mit euren Freunden und Familien! 

Mit der Verpflichtung eines Sportvereins, hier noch ein kleines Workout für euch, um die Feiertage gut zu überstehen! 😉

Wir hören und sehen uns 2020! 🎉

Eure Social Media 🦅

Zweite gewinnt deutlich in Mauritz

Am vergangenen 3. Advent fanden sich unsere Reserve-Adler zur besten Kaffee- und Küchenzeit um 16 Uhr in Mauritz ein, um endgültig und besinnlich die Weihnachtszeit einzuläuten.
Doch eine nicht besonders schön anzusehende erste Halbzeit (mit Ausnahme einer überragenden Einzelaktion „Marshall für Marshall“ vom unbeweglichsten Halblinken der Liga) endete in einem unnötig knappen 12:13 zum Vorteil der Adler.
Dies nahm vor allem Routinier Mausi zum Anlass, die Mannschaft auf die fehlende Ernsthaftigkeit auf und neben der Platte zu erinnern, auf die sich die Mannschaft im zweiten Durchgang dann verständigte. Es ging heiß her, wie man es in der Weihnachtszeit gewohnt ist, und am Ende können wir uns auch Dank eines überragenden Jens Puk (15 Zähler) mit einem deutlichen 22:33 Auswärtssieg in die Winterpause verabschieden. Dies ist gleichzeitig auch der Torhüterleistung und den daraus folgenden Tempogegenstößen gedankt.

Wir danken den zahlreichen Fans, die sich zu dieser christlichen Zeit in der nahen Auswärtshalle eingefunden haben.
Frohe Weihnachtszeit allen Adlern und ihren Familien!

Für den Adler spielten:
Paul, Mausi – Bernd, Chris, Daniel, Jens, Jonny, Korfs, Maik, Marshall, Matze, Nico

Einladung zur Weihnachtsfeier an alle Adler

Der glorreiche SV Adler Münster lädt alle Aktiven und Ehemaligen zur Weihnachtsfeier am 17.01.2020 ein. 

Der Eintritt kostet bis zum 20.12. 20 Euro. Danach wird er um 5 Euro teurer.
Bier, Softdrinks, Wasser, wahrscheinlich Sektchen und aller Voraussicht nach auch 1-2 Longdrinks sind inklusive.

Marken-Gin und -Tonic werden wir als optional (gegen Aufpreis) zur Verfügung stellen.
Anmeldung kann über PayPal erfolgen. Geld & Namen via PayPal an michael_prus@web.de – alternativ ist eine Barzahlung an Stephan Döll, Jonny oder Daniel Langner aber auch möglich.

Wir freuen uns auf ein zahlreiches Erscheinen!

Die Zweite
(Ausrichter Weihnachtsfeier 2019/2020)

Dritte mit Kantersieg am 2. Advent

Spätsommerlich muss es gewesen sein beim letzten Heimsieg von Adler’s 3. Herrenmannschaft Anfang Oktober, nach 3 sieglosen Spielen in Folge meldeten sich die Gernemänner nun mit einem 33:18 Kantersieg gegen den HSC Rhade kurz vor der Weihnachtspause eindrucksvoll zurück. Rückblickend steht für die Blauen ein kreisklassentypisches 23:19 Gewürge in Borghorst zu Buche, getreu dem Motto „wirfstekeinezwanzigToremachstenix“ war hier trotz des Blitzcomebacks von Adler-Veteran Pierre Peterskeit ebenso nichts zu holen wie im letzten Heimspiel gegen die Rerserve der Reserve von der Reserve der 2. Bundesligamannschaft des TV Emsdetten.  Hier wurden die Adler insbesondere in der ersten Spielhälfte vom immer noch pfeilschnellen Julius Waltermann überrumpelt (6:18), die zweite Halbzeit ging dann jedoch, sehr zur Überraschung der Waltermänner, an die Heimmannschaft, die damit den Emsern erstmalig in der aktuellen Saison eine Halbzeitniederlage beibrachten. Trotz dieses Achtungserfolgs ging die Partie dann mit 25:32 verloren.

Im Heimspiel gegen  den HSC Rhade gestaltete sich maximal die Anfangsphase ausgeglichen, beim Spielstand von 6:5 (17. Minute) zieht Adler die Zügel an und enteilt den Gästen, unter anderem durch 3 Treffer von Besuchsspieler Flo Nagel, bis zur Pause auf 14:6. Im 2. Durchgang gelingen den Blauen 19 weitere, teilweise schön herausgespielte Treffer, und so stand dem bisher einfachsten Sieg der Saison nichts mehr im Wege.

Für den Nordstern: Meckermann; Kaminke (6), Polder (1), Funk (13/2), Dibow (1), Nagel (3), Roer-Link (2), Janoth (1), Betram (5), Gretenkord (1)

Auf geht’s nach Kinderhaus zum Jahresabschluss am kommenden Samstag, vielleicht kommt ja jemand zum Gucken? Andi hat Geburtstag und wir gehen danach einen Saufen…

***Ausflug nach Holland endet ohne Punkte im Gepäck***

Am späten Samstagabend fuhren die Adleraner mit schmal besetzter Bank nach Holland, also fast. Der Radiosender sprach eine uns nicht verständliche Sprache und das Handynetz sprang auf Roaming um, sodass eigentlich keine Zweifel daran entstanden dass wir uns verfahren hatten. Leider war dies nicht der Fall. 

Nun aber zum Spiel. Unter perfekt passender handballerischer Hardstylemusik gingen wir in unser Aufwärmprogramm, nachdem wir aus der saunaähnlichen Kabine in die eiswasserkalte Rundhalle stapften. 

Die ersten Minuten liefen gut für uns, sodass wir nach acht Minuten mit 4:0 führten. Hier muss man die Abwehr loben, die sehr gut stand und durch einen gut aufgelegten Kaiser im Tor abgerundet wurde. Beim Stand von 7:13 sah der Vredener Trainer sich gezwungen die grüne Karte zu legen. Mit einem Abstand von 4-5 Toren lief das Spiel ansonsten zu unseren Gunsten. Mit einer 4-Tore-Führung ging es in die Kabine. Hier sei noch zu erwähnen das Willi Becker sein Debüt auf der rechten Seite des Spielfeldes für die Erste gab.

Halbzeit: 8:12

Die Kabinenansprache war produktiv und aufmunternd, bloß nicht den Kopf runter zu nehmen und nahtlos an die Leistung der ersten HZ anzuschließen. Durch spionageähnliche Fähigkeiten von Coach Becker teilte er uns jedoch mit, dass die Gegner die letzten Minuten des Spiels nochmal Gas geben würden.

Die ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte gelangen uns nur zwei Tore, sodass Vreden nach und nach aufholen konnte. In Minute 46 glichen die Vredener zum 16:16 aus und gingen anschließend in Führung. 

An der Abwehr war eigentlich nichts auszusetzen, außer dass sie in eigener Unterzahl zu löchrig war. 

Von diesem Zeitpunkt an wurde das von unserer Spiel aus zu hektisch, was auch an der Umstellung auf eine 5-1 Deckung der Vredener zurückzuführen sein könnte. Jeder versuchte als Einzelkämpfer sein Ding zu machen, anstatt in Ruhe durchzuspielen – was uns letztlich das Genick brach! Überhastete Abschlüsse und das (im wahrsten Sinne des Wortes) Abschießen des Torhüters sorgten dafür, dass wir Ende das Spiels mit zwei Toren verloren.

Endstand 21:19

Dementsprechend erdrückend war die Stimmung nach dem Spiel in der Kabine. Waren wir doch über eine Stunde gefahren, um dann doch nicht die eigentlich sicher geglaubten zwei Punkte mit nach Münster nehmen zu können. Auf dem Weg nach Hause trafen sich zwei unserer Autos direkt wieder an der ersten Tankstelle die gesehen worden ist, in der bereits am Nachtschalter das sogenannte Frustbier aufgestockt wurde für die einstündige Rückfahrt.

Anschließend traf man sich beim Italiener zum Essen und der Abend wurde doch noch schön beendet, inklusive abschließendem kurzen Aufenthalt in der Jüdefelderstraße.

Ein Dank hier noch einmal an die mitgereisten Fans (Markus L., Michel T. und Tim).

Kaiser  – Ding 5/2, Heitmann 4, Hovestädt 4, Theis 2, Tichy 2, Foege 1, Engelhardt 1, Büchsenschütz, W.Becker

#nichtsofly

#nichtmal20Toregeworfen

#flascheweinfüreinallein

#gebrauchtesspiel

Endlich wieder gewonnen! – 2. Herren gewinnt gegen Burgsteinfurt

Die zweite Herren hat nach fünf sieglosen Spielen endlich wieder gewonnen. War man noch mit zwei Siegen in die Saison gestartet, hatte sich die Ausgangslage vor dem Spiel gegen Burgsteinfurt 2 merklich verschlechtert. Nach einem Unentschieden gegen Neunkirchen 2, hatten die zweite Herren viermal in Folge mit nur einem Tor Unterschied verloren.

Jetzt musste gegen Burgsteinfurt 2 ein Sieg her. Und die Ausgangslage dafür gestaltete sich gar nicht so schlecht. Während der SV Adler mit voller Bank und diesmal auch ausreichend Rückraumspielern in die Partie startete, war Burgsteinfurt nur mit einer Rumpftruppe angereist. Auch wenn diese Rumpftruppe den Adlern gerade in der Abwehr etwas zu schaffen machte, war bald klar, dass dieses Spiel gewonnen werden kann und sollte. Diese Analyse gaben findige Adlerspieler aber schon in vorherigen Spielen von der Bank aus zum Besten. Trotzdem wurden die Spiele dann kurz vor Schluss noch aus der Hand gegeben.

Sicher war also auch gegen Burgsteinfurt bis zum Abpfiff nichts. Doch der Halbzeitstand von 15:11, der einem Schlussspurt vor der Pause zu verdanken war, sorgte doch für entspannte Gemüter. In der Halbzeitpause gab es auch nur eine Devise: In der zweiten Halbzeit genauso weiterzuspielen und weiter Vollgas zu geben. Der Plan ging auf, sodass die zweite Herren auf 10 Tore davon zog. Doch SV Adler 2 wäre diese Saison nicht SV Adler 2, wenn nicht 20 Minuten vor Schluss noch einmal Nervosität in das Spie käme und die Gäste aus Burgsteinfurt auf 5 Tore herankämen.  Dieses Mal war der Vorsprung aber groß genug und die Nerven hielten. So stand am Ende ein sicheres 38:32 auf der Anzeigetafel und die Zweitvertretung der Adler kletterte auf Platz 7.

Als Haupterkenntnis bleibt zurück:  Siegen macht doch deutlich mehr Spaß.

Mausi, Paul – Jens, Dominic, Toli, Matze, Chris, Marshall, Nico, Andre, Julian, Daniel, Maik und Bernd